Neurotraumatologie

Die Neurotraumatologie befasst sich mit der Diagnose und Behandlung von Verletzungen oder Schädigungen des Gehirns, des Rückenmarks und des peripheren Nervensystems, die durch äußere Einwirkung entstanden sind.

Am Klinikum Forchheim haben wir im Bereich der Neurotraumatologie folgende Schwerpunktthemen:

Brüche von Wirbelkörpern, bedingt durch eine direkte oder indirekte Gewalteinwirkung oder durch Befall von Tumoren. In manchen Fällen auch von einer Entzündung des Rückenmarks begleitet.

Brüche von Wirbelkörpern durch übermäßigen Knochenabbau (Osteoporose).

Im Gegensatz zu einem stabilen Bruch kann ein instabiler Bruch eines Wirbelkörpers zu Verletzungen von Nerven oder Rückenmark führen. In diesem Fall wird der Wirbelkörper durch einen minimal-invasiven Eingriff stabilisiert (transcutane Fusionstechnik).

Verletzungen am Kopf entstehen durch äußere Gewalteinwirkung – meist als Folge von Sport- oder Verkehrsunfällen. Man unterscheidet zwischen unterschiedlichen Schweregraden. Für eine zuverlässige Diagnose und Therapie arbeiten wir interdisizplinär mit den Abteilungen Anästhesie, Unfallchirurgie und Radiologie zusammen. Zur Kontrolle des Hirndrucks (Monitoring) verwenden wir die sogenannte Transcranielle Dopplersonographie – ein besonderer Ultraschall der Hirnschlagadern und der hirnzuführenden Gefäße.

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Kathrin Schnapp

Sekretariat

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