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Geschichte
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| Der Weg zum Neubau | Die Entstehung des Städtischen Krankenhauses Forchheim geht auf Johann Philipp von Frankenstein (1746 - 1753) zurück, den Fürstbischof von Bamberg, der 1751 einen einstöckigen Bau als Lazarett für die Forchheimer Festbesatzung errichten ließ. Dieser Bau stand an jener Stelle, an der 1964/1965 der Verbindungsbau mit dem Haupteingang zwischen dem Bettenhaus Ost und West erstellt wurde.
Als die Garnison in Forchheim aufgelassen wurde, stand das Lazarett seit dem Jahre 1870 unbenutzt da, bis es am 29. August 1872 von der Stadt Forchheim als Städtisches Krankenhaus übernommen wurde. Die Pflege der Kranken übernahm schon damals der Orden der Armen Franziskanerinnen zu Mallersdorf, der allerdings zum 30. September 1990 seine ehrwürdigen Schwestern ins Mutterhaus zurückzog.
1905 wurde auf diesen Bau ein zweites Stockwerk aufgesetzt. Rechtwinklig angrenzend, entlang der Wiesent standen die Höfinger- und Greifmühlen, die 1926 von der Stadt übernommen wurden. In den Jahren 1926, 1932 und 1934 wurden diese Gebäude für Krankenhauszwecke umgebaut und ein Aufzug errichtet. Damit wurde Platz für rund hundert Kranke geschaffen.
Die Versorgung der Kranken erfolgte früher durch praktische Ärzte und 1924 wurde Oberarzt Dr. med. Ernst Heiß als erster hauptamtlicher Krankenhausarzt bestellt. Ihm folgten von 1932 bis 1946 Chefarzt Dr. med. Gebhard Zengerle, ab 1946 bis 1963 Chefarzt Obermedizinalrat Dr. Helmut Schubert. Nach seinem Tode, im August 1963 wurde Professor Dr. Walter Maurer zum Chefarzt und Leiter des Krankenhauses ernannt, der zum 31. August 1985 in den Ruhestand trat.
Sein Nachfolger, Professor Dr. Jürgen Tonak, trat am 1. September 1985 seinen Dienst an. Große Umbaumaßnahmen erfolgten in den Jahren 1961 bis 1963 mit der Errichtung des Bettenhauses West, 1963 bis 1966 Umbau des Funktionsbaues mit Kapelle und Kinderstation, 1965 bis 1966 Bau des Personalwohnheimes und 1981 bis 1997 Interimsmaßnahme (OP, Ambulanz, Intensivstation, Physikalische Therapie).
Nach Abschluss des ersten Teils der Interimsmaßnahme wurden zunächst Überlegungen angestellt, ob die unbedingt erforderliche Gesamtsanierung am jetzigen Standort oder aber ein Neubau auf der "grünen Wiese" erfolgen soll. Mit Beschluss des Stadtrates vom 30. Januar 1992 hat man sich für einen Neubau entschieden.
Reinhard Hautmann Geschäftsführender Direktor |
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