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Laparoskopische Hiatoraphie mit Netzaugmentation
und laparoskopischer Fundoplikatio (mit Video)

Ursachen der gastroösophagealen Refluxkrankheit mit dem Hauptsymptom Sodbrennen
Der pathophysiologische Mechanismus besteht in einem starken Rückfluss von Magensaft in die Speiseröhre, was Schleimhautschäden und klinische Beschwerden verursachen kann.

Die Hiatushernie (Zwerchfellbruch) ist die häufigste Ursache für die gastroösophageale Refluxkrankheit.

Besteht eine Refluxerkrankung mit Nachweis einer Hiatushernie so ist eine Therapieoptionen das operative Vorgehen. Entscheidend für den Erfolg der Operation ist eine genaue Patienetenselektion und weitreichende Erfahrung in der Refluxchirurgie.

Eine exakte Diagnostik mit Endoskopie, pH-Metrie, Manometrie ist die Voraussetzung für die Indikation zur Operation. Eine medikamentöse Therapie mit PPI sollte immer zunächst versucht werden.

Hier im Klinikum Forchheim haben wir seit 1997 sehr grosse Erfahrung in der Refluxchirurgie.
Die gesamte Diagnostik mit Endoskopie, pH-Metrie und Manometrie zur Indikationsfindung ist möglich, so dass ein individuelles Vorgehen angeboten werden kann.



Videos einer laparoskopischen Hiatoraphie




Die Videos zeigen eine laparoskopische Hiatoraphie mit Netzaumentation und laparoskopische Fundoplikatio.
Der Zwerchfellbruch wird zunächst eingeengt. Die häufigste Ursache für das Rezidiv des Reflux ist, dass bedingt durch das schwache Muskelgewebe keine ausreichende Tragfähigkeit besteht. Durch das circuläre Umlegen des neuen Hiatus mit einem Kunststoffnetz besteht eine deutlichere Festigkeit und die Rezidivrate ( Wiederauftreten des Refluxes ) ist somit wesentlich geringer.

Abschließend wird die schmale lockere 360° Manschette ( Fundoplikatio ) angelegt. Der gesamte Eingriff wird in Schlüsselloch-Technik durchgeführt.
Der stationäre Aufenthalt beträgt ca. 5 Tage.