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Endoskopische Operationen (2)
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| Operationen an der Gallenblase | Die für die Verdauung erforderliche Galle wird in der Gallenblase eingedickt und bereitgehalten. Durch diese Eindickung können sich Steine bilden, wobei große Steine zu chronischen Schmerzen führen.
Kleine Steine können in den Gallengang abrutschen, dadurch Koliken erzeugen aber auch lebensgefährliche Komplikationen durch eine Bauchspeicheldrüsenentzündung herbeiführen.
Mit der endoskopischen Operation ist in fast allen Fällen die Entfernung der Gallenblase möglich.
Es besteht die Möglichkeit der intraoperativen Darstellung der Gallengänge und gegebenenfalls Entfernung der Steine aus den Gallenwegen. | | Die Operation beim Leistenbruch | Leistenbrüche entstehen an den Schwachstellen der Bauchdecke. Bei der operativen Korrektur dieser Schwachstellen wird das festere Gewebe aus der Nachbarschaft zusammengezogen, um die Lücke zu schließen. Dies erzeugt Gewebespannungen; deshalb neigen diese Operationen zu Rückfällen.
In den letzten Jahren hat sich die Methode durchgesetzt, bei denen zur spannungsfreien Überbrückung der Schwachstellen Kunststoffnetze eingesetzt werden.
Bei dieser endoskopischen Operation werden die Kunststoffnetze von innen an der Bauchdecke befestigt. Der Eingriff ist mit weniger Schmerzen verbunden und eine körperliche Belastung ist früher möglich.
Bei Bruchrückfällen ist diese Art der Operation besonders vorteilhaft, weil der Narbenbereich der Voroperation nicht wieder eröffnet werden muss.
Bei doppelseitigen Leistenbrüchen können beide Seiten vom gleichen Zugang versorgt werden. |
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