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Endoskopische Operationen (1)

Operation bei Sodbrennen
Um die Verdauung der Speisen einzuleiten und die mit der Nahrung aufgenommenenen Erreger abzutöten wird im Magen Säure gebildet. Der am unteren Ende der Speiseröhre befindliche Schließmuskel verhindert das Hochsteigen der Säure zu der säureempfindlichen Schleimhaut der Speiseröhre.

Das Höhergleiten des Magens durch das Zwerchfell schwächt den Verschlussapparat des Mageneingangs und Säure kann die empfindliche Schleimhaut der Speiseröhre angreifen. Sodbrennen als Zeichen der Säureschädigung kündigt einen chronischen Krankheitsprozess an.

Medikamente - meist lebenslang eingenommen - bewirken keine Heilung und können nur die Symptome lindern.

Eine ursächliche Behandlung mit Lagekorrektur des Schlißemuskels und Verstärkung des Verschlusses ist nur durch eine Operation möglich. Der Schließmuskel wird durch eine Umhüllung mit einer Magenfalte verstärkt (Fundoplicatia) und die Lücke im Zwerchfell eingeengt. Gegebenenfalls werden große Bruchlücken mit einem Netz verschlossen oder verstärkt.


Operation bei Adipositas
Die Adipositas ist ein weit verbreitetes Problem in Europa. Auch in Deutschland haben wir zunehmend mehr adipöse Menschen mit gesundheitlichen, psychischen und gesellschaftlichen Problemen.

In Deutschland sind ca. 40% der Bevölkerung präadipös (BMI 26-30), 20% haben eine Adipositas Grad I/II (BMI 31-40) und 2% eine Adipositas Grad III (BMI >40). Die deutsche Gesellschaft für Adipositas berichtet von ca. 800.000 Bundesbürgern, die an einem BMI > 40 leiden.