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Computertomographie (CT)

Was versteht man unter Computertomographie?

Die Computertomographie ist ein spezielles radiologisches Projektionsverfahren, das Querschnittsbilder von unserem Körper liefert. In einzelnen aufeinanderfolgenden Schnitten werden ganze Körperregionen dargestellt.

Mit der neuesten Technologie, dem sogenannten Multislice-CT, werden die Daten eines Körpervolumens kontinuierlich aufgenommen; dabei wird der Patient automatisch vorgeschoben. Mit anderen Worten: Röhre und Detektor rotieren kontinuierlich wie eine Spirale um den Patienten.

Das hier beschriebene System von Siemens, das SOMATOM Sensation, gehört zur Generation der Subsekunden-Scanner: Eine Rotation kann in weniger als einer Sekunde (0,33 sec) erfolgen. Dadurch reduziert sich die Scan-Dauer und damit die Röntgendosis für den Patienten.

Die derzeit aktuelle Detektortechnik mit einem Keramikdetektor erreicht einen extrem hohen Wirkungsgrad bezüglich eingesetzter Dosis und Bildqualität. Die Dosisreduktion gegenüber einem herkömmlichen System beträgt bis zu 68%. Besonders bewährt hat sie sich bei der Darstellung feinster Details (bis zu 0,75 mm dünne Schichten) und schwieriger Differenzierungen, z.B. Gehör-Knöchelchenkette des Innenohrs.



Beispielaufnahmen verschiedener Untersuchungen
CT der Nasennebenhöhle in coronarer Schichttechnik
Neben der Darstellung von Hirnstrukturen können bei der Computertomographie im Schädelbereich vor allem die knöchernen Gesichtsschädelstrukturen dargestellt werden. Außer der Fragestellung von entzündlichen Erkrankungen der Nasennebenhöhlen können z.B. auch komplexe Gesichtsschädelfrakturen weiter abgeklärt werden.

Bauchraum mit Nieren im Spiral-CT mit 3D-Bildrekonstruktion
Mit der Spiraltechnik ist es möglich, Bauchorgane als Volumen bzw. Summe vieler Querschnittsbilder zu erfassen und sekundär in beliebiger Richtung z.B. in Längsschnitten zu rekonstruieren. Hierbei ist neben der Darstellung der Organstrukturen auch eine gute Abgrenzbarkeit der Gefäße möglich.

3-dimensionale Darstellung des Vorfußes
Auch im Gelenkbereich kann bei Einsatz der Spiral-CT eine 3-dimensionale Rekonstruktion vorgenommen werden. Dabei wird vor allem bei komplizierten Frakturen die präoperative Zuordnung von dislozierten Knochenfragmenten erleichtert.