| Die Magnetresonanztomographie (MRT) auch Kernspintomographie genannt, gewinnt in der bildgebenden Diagnostik immer mehr an Bedeutung. Das Verfahren nutzt ein Magnetfeld sowie eine Antenne zum Senden und Empfangen von Hochfrequenzimpulsen sowie einen Computer.
Bestimmte Atomkerne im Körper (in der Regel die Wasserstoffatome) verhalten sich im Magnetfeld wie kleine Dipolmagnete: Sie richten sich längs der magnetischen Feldlinien aus.
Werden Hochfrequenzimpulse mit einer bestimmten Frequenz eingestrahlt, werden die Atomkerne aus der Feldrichtung ausgelenkt und nehmen dabei die Energie der Hochfrequenz-Impulse auf. Sobald die Energieimpulse abgeschaltet werden, drehen sich die Atomkerne wieder in die Magnetfeldrichtung zurück und geben dabei die aufgenommene Energie ab. Diese Signale werden von der Antenne empfangen und von einem Computer in Schnittbilder umgerechnet.
Nach heutigen Erkenntnissen ist das Verfahren risikolos und nebenwirkungsfrei. Röntgenstrahlung und radioaktive Substanzen werden dabei nicht eingesetzt. Vorteilhaft ist weiterhin, daß jodhalitiges Kontrastmittel nicht benötigt wird und kontrastmittelinduzierte Unverträglichkeiten sehr selten auftreten.
Unsere MR-Anlage MAGNETOM Harmony (1,0 Tesla) von Siemens entspricht dem modernen Stand der Technik. Sie zählt mit zu den ersten Anlagen, die ein 50cm-Bildfeld mit optimaler Bildqualität bietet. Das ansprechende Design, der kurze Magnet und die 120cm-Öffnung des Untersuchungsbereichs wirken auch auf ängstliche Patienten beruhigend. |