| Das Stangerbad wird auch als hydroelektrisches Voll- oder Dreiviertelbad bezeichnet. Es wird als Wannenbad mit der gleichzeitigen Anwendung eines Gleichstromes in einer speziellen Therapiewanne ausgeführt.
Zur besseren Leitfähigkeit des Wassers werden gerbstoffhaltige und andere arzneiliche Zusätze (Salze) zugegeben. Je nach Schaltung kann eine Ganz- oder Teildurchströmung jedes Körperteils mit galvanischem oder faradischem Strom durchgeführt werden. Die Dosierung des verabreichten Stromes erfolgt über einen Stromstärkeregler.
Die jeweilige Schaltung richtet sich nach der ärztlichen Verordnung (Zahl der Anwendungen, Art des Bades und der Zusätze, Stromart, Strömungsrichtung und -dauer, Stromstärke und Wassertemperatur). Dieser Behandlungsmöglichkeit wird eine gefäßerweiternde, schmerzlindernde, tonusregulierende und iontophoretische Wirkung attestiert.
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