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Röntgen und Durchleuchtung

Die Röntgendiagnostik im Wandel der Zeit
Die Röntgentechnik ist das wohl bekannteste bildgebende Verfahren in der medizinischen Diagnostik. Am Prinzip dieses Projektionsverfahrens hat sich seit seiner Erfindung vor über 100 Jahren nichts geändert: Röntgenstrahlen werden beim Durchgang durch den Körper von Knochen und Organen unterschiedlich geschwächt. Das Resultat dieser Schwächungsvorgänge wird als Schattenbild der durchleuchteten Körperregion auf einem hochauflösenden Birldschirmmonitor oder einem Film sichtbar gemacht.

Einer Vielzahl technischer Verbesserungen - so im Bereich der Röntgengeneratoren, des  Röntgenfilmes und der Speicherfolientechnik - ist es zu verdanken, dass Patienten während einer Untersuchung heute immer weniger Strahlung ausgesetzt sind. Moderne Röntgenbildverstärker ermöglichen heute, die Strahlendosis, die noch vor 15 Jahren benötigt wurde, um 90% zu senken. Und das bei besserer Detailauflösung und höherem Kontrast. Die Verwendung von Speicherfolien führte zu einer weiteren, wenn auch nur geringenen Reduktion der Strahlenbelastung.



Mammographie
Auch in der Mammographie, dem Goldstandard zur Früherkennung u.a. bösartiger Veränderungen in der weiblichen Brust, wurden ähnlich wichtige Fortschritte erzielt. Moderne Mammographiesysteme, wie das unsere, verfügen heute über eine sogenannte "weiche Kompressionsautomatik", die die Beschwerden beim Einspannen der Brust für die Frauen spürbar mindert.


Beispielaufnahmen verschiedener Untersuchungen
     
Darstellung der  ableitenden Gallengänge nach Kontrastmittelfüllung   Übersichtsaufnahme des Dünndarms in Doppelkontrasttechnik

     
Darstellung des Brustkorbes mit Lunge, Herz und Zwerchfell   Übersichtsaufnahme des Dünn- und Dickdarms nach Kontrastmitteleinlauf