Klinikcheck – Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz bringt Spitzenleistung in der Geburtshilfe

Forchheim – Zum dritten Mal in Folge zählt die Geburtshilfe des Klinikums Forchheim-Fränkische Schweiz zu den Besten im Klinikcheck. Im Vergleich mit 15 Kliniken, die diese Leistung anbieten, rangiert das Krankenhaus in der ersten Gruppe der „Top-Performer“. Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Dr. Stefan Weingärtler, ist stolz auf den Erfolg: „Wir bieten eine familiäre, natürliche und beckenbodenorientierte Geburtshilfe an. Dies erreichen wir durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie einem top besetzten, teamfähigen Hebammen-, Schwestern- und Ärzte-Team.“

Für die Eingruppierung in eine der drei Qualitätsgruppen „Top-, Middle- und Low-Performer“ wurden die Daten der externen stationären Qualitätssicherung herangezogen und gewichtet. Aus dem Qualitätsbericht 2017 des Forchheimer Klinikums ist beispielsweise ersichtlich, dass 193 Kinder mit Kaiserschnitt zur Welt kamen, im Vergleich zu anderen Krankenhäusern eine sehr niedrige Kaiserschnittrate von 28 Prozent! (Aktueller Stand: 23 Prozent)

Die Anzahl der Geburten am Klinikum Forchheim – im Referenzjahr 2017 waren das 670 – legt die Platzierung innerhalb einer der Gruppen fest. Das Klinikum nimmt Frauen ab der 36. Schwangerschaftswoche auf. Beim Wettbewerb um den ersten Platz sind größere Kliniken klar im Vorteil, weil sie höhere Fallzahlen aufweisen. Ein weiterer Aspekt sind die Weiterempfehlungen sowohl für die Fachabteilung wie für das gesamte Krankenhaus in der „Weissen Liste“, ein Projekt der Bertelsmann Stiftung und den Dachverbänden der Patienten- und Verbraucherorganisationen. Hier konnte die Frauenheilkunde und Geburtshilfe punkten: Von den aktuell 80 Bewertungen empfahlen 92 Prozent diese Fachabteilung. Über 90 Prozent derjenigen, die einen Erfahrungsbericht eingereicht haben, waren zufrieden mit der ärztlichen Versorgung und pflegerischen Betreuung. Insgesamt haben 82 Prozent der knapp 550 Bewertungen das Klinikum Forchheim weiterempfohlen.

Die Studie untersucht vierzehn Leistungsbereiche

Nach wissenschaftlichen Kriterien haben die Forscher PD Dr. Martin Emmert und Prof. Oliver Schöffski von der Universität Nürnberg-Erlangen am Lehrstuhl für Gesundheitsmanagement in Zusammenarbeit mit der Nürnberger Zeitung insgesamt 43 Kliniken im Umkreis von 50 Kilometern um Nürnberg anhand von öffentlich zugänglichen Qualitätsberichten, Abrechnungsdaten der AOK, Fallzahlen und Daten zur Patientenzufriedenheit der Weissen Liste bewertet.

Dabei werden 14 Leistungsbereiche mit insgesamt 295 veröffentlichungspflichtigen Indikatoren bewertet, von Hüft-und Knieoperationen, Geburtshilfe, Brustkrebs-Operationen, Eingriffe an der Halsschlagader, am Herzen und an der Gallenblase bis zur Behandlung von Prostatabeschwerden. Der Klinikcheck wurde 2016 eingeführt und veröffentlicht jährlich ab Anfang Juni die Ergebnisse. Nicht alle Leistungen bietet das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz an.

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