Klinikum Forchheim beteiligt sich an Aktion Saubere Hände

Zum zweiten Mal beteiligt sich das Klinikum Forchheim an der Aktion „Saubere Hände“. Händehygiene ist ein wichtiger Bestandteil der täglichen persönlichen Gesundheitspflege, aber auch eine vorbeugende Maßnahme zum Schutz von Patienten und pflegebedürftigen Personen vor Ansteckung mit Erregern in Krankenhäusern, Arztpraxen, Altenheimen oder in der ambulanten Versorgung.

Die deutschlandweite Kampagne „Aktion Saubere Hände“ setzt sich seit 2008 für Qualitätssicherung und verbesserte Hygienestandards auf der Basis von internationaler Forschungsarbeit und nationaler Hygieneleitlinien ein. In diesem Jahr fokussiert die „Aktion Saubere Hände“ auf das Krankenhauspersonal.

In den Informationsbroschüren werden fünf Situationen für das Krankenhauspersonal definiert, in der eine Händedesinfektion notwendig wird:

  • Vor dem Patientenkontakt
  • Vor aseptischen (nicht keimfreien) Tätigkeiten, wie Verbandwechsel, Spritzen setzen
  • Nach Kontakt mit potentiell infektiösen Materialien, wie Urin oder Erbrochenes
  • Nach Patientenkontakt
  • Nach Kontakt mit Oberflächen in unmittelbarer Umgebung des Patienten beispielsweise mit dem Nachttisch des Patienten

Die Händedesinfektion dient einerseits als Schutz des Patienten selbst vor der Kolonisation mit Erregern und andererseits zum Schutz des Personals und der erweiterten Patientenumgebung vor potentiell pathogenen (krankmachenden) Erregern, Schutz nachfolgender Patienten.

Hygienefachkraft Annette Drummer zeigt gemeinsam mit Daniel Petraschka, Arzt für Krankenhaushygiene am Deutschen Beratungszentrum für Hygiene, an einem Stand in der Eingangshalle des Klinikums Forchheim, wie man die Hände richtig desinfiziert. Mithilfe einer UV-Lampe wird überprüft, ob auch die gesamte Haut mit dem Desinfektionsmittel befeuchtet wurde. Dabei stellte sich heraus, dass trotz des Tragens von Einmalhandschuhen die Hände nicht hundertprozentig geschützt sind. Unter der Lampe zeigte sich, dass das Desinfektionsmittel durch poröse Stellen des Handschuhs dringen konnte und dann im UV-Licht hell leuchtete. Konsequenterweise muss man sich also sogar nach dem Tragen von Einmalhandschuhen die Hände desinfizieren.

Für die Umsetzung dieser Maßnahmen erhält das teilnehmende Klinikum Forchheim ein Zertifikat.

Krankenhausdirektor Sven Oelkers ist sich sicher: „Durch die Teilnahme an der „Aktion Saubere Hände“ machen wir erneut auf diese wichtige und einfach anzuwendende Hygienemaßnahme aufmerksam. Es freut mich, dass sich so viele Mitarbeiter am Stand informiert haben. Durch die UV-Licht-Kontrolle kann man für sich selbst überprüfen, ob man die Hände richtig mit Desinfektionsmittel benetzt hat.“

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