Magnetresonanztomographie (MRT)

Die MRT (auch Magnetresonanztomographie genannt) gewinnt in der bildgebenden Diagnostik immer mehr an Bedeutung. Das Verfahren nutzt ein Magnetfeld, eine Spule für Hochfrequenz-impulse und einen leistungsstarken Computer.

Im Magnetfeld verhalten sich die Protonen im Körper wie kleine Dipolmagnete. Sie richten sich längs der magnetischen Feldlinien aus.

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Strahlt man bestimmte Hochfrequenzimpulse ein, werden die Protonen aus der Feldrichtung ausgelenkt und nehmen die Energie dieser Impulse auf. Beendet man die Einstrahlung, drehen sich die Atomkerne wieder in die ursprüngliche Magnetfeld-richtung zurück und geben die aufgenommene Energie ab. Diese wird von einer Antenne empfangen und von einem Computer in Schnittbilder umgerechnet.

Vorteile

Nach heutigen Erkenntnissen ist das Verfahren risikolos und nebenwirkungsfrei. Der Einsatz von Röntgenstrahlung, radioaktiven Substanzen oder jodhaltigen Kontrastmitteln entfällt im MRT und Allergien auf das MRT-Kontrastmittel sind sehr selten.

Unsere Anlage „MAGNETOM Skyra“ von Siemens entspricht dem modernsten Stand der Technik. Das ansprechende Design, der kurze Magnet und die 70cm weite Öffnung des Magnetinnenraumes wirken auch auf ängstliche Patienten beruhigend.

Anwendungsgebiete der MRT

  • Vaskuläre sowie entzündliche Veränderungen des Gehirns sowie des Spinalkanals
  • Infarktnachweis insbesondere in Hirnstamm und Kleinhirn
  • Darstellung der hirnzuführenden und intracraniellen Gefäße
  • Tumoröse und metastatische Veränderungen im Kopf
  • Bandscheibenveränderung / Bandscheibenvorfälle
  • Abklärung von posttraumatischen Veränderungen
  • Abklärung altersbedingter Erkrankungen oder angeborener Fehlbildungen
  • Onkologische Fragestellung zur Tumorausdehnung, Lymphknotenstatus, Metastasierung
  • Tumornachsorge
  • Differenzierung von Organläsionen sowohl entzündlicher als auch tumoröser Genese, z. B. an der Leber oder der Nieren
  • Gynäkologische Erkrankungen
  • Darstellung der Gallenwege und Gallenblase sowie Bauchspeicheldrüsengang (MRCP)
  • Abklärung von Knochenschmerzen und Gelenkbeschwerden
  • Darstellung von Gefäßeinengungen und Verschlüssen mit und ohne Kontrastmittel

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