Senioren basteln Osterbrunnen für Haus „Walberla“

Das fränkische Brauchtum der geschmückten Osterbrunnen wird besonders im Pflegezentrum des Klinikums Forchheim-Fränkische Schweiz in Ebermannstadt noch richtig gelebt. Die Bewohner in Ebermannstadt erinnern sich noch an die wirkliche Bedeutung und realen Hintergründe des fränkischen Brauchtums. Früher hätten im Frühjahr alle zusammen den Dorfbrunnen gemeinsam geputzt, erzählen die Bewohner  beim gemeinsamen Binden der Kränze und Girlanden.

Auch Marianne König kann man beim filigranen Bemalen der Eier und kunstvollen Gestalten der Krone nichts vormachen. Mit Feuereifer bastelt die Bewohnerin aus Buchsbaum gemeinsam mit Tochter Petra Gröschel und den Mitarbeiterinnen, Lydia Bischof und Elke Neuner, an einer imposanten Brunnenkrone, die im Atrium des Pflegezentrums die Erinnerung an die fränkische Tradition wachhalten soll. „Gemeinsam die fränkischen Traditionen wach zu halten ist ganz wichtig für unsere Bewohner“, sagt Andrea Schlegel, die Leiterin des Pflegezentrums des Klinikums Forchheim-Fränkische Schweiz in Ebermannstadt. Die aufwändig gestaltete Brunnenkrone mit den selbst bemalten Ostereiern und in Handarbeit gebundenen Kränzen und Girlanden soll rechtzeitig vor den Festtagen die Besucher und Bewohner des Hauses „Walberla“ in Ebermannstadt erfreuen.

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