„Traumlösung“: Neuer CT aus und für Forchheim
Wenn im Herzen des Medical Valley ein neuer Computertomograph gebraucht wird, ziehen in Forchheim alle Akteure an einem Strang. Weil im fränkischen Herzen des Medical Valley die Wege kurz sind, geht die „Operation“ offensichtlich wie am sprichwörtlichen Schnürchen über die Bühne. „Wir bekommen nicht nur das neue CT aus Forchheim. Wir bekommen auch den Container-CT aus Forchheim, damit wir während der zweiwöchigen Umbauphase weiter rund um die Uhr im Einsatz sein können und uns nicht von der Notfallversorgung abmelden müssen“, sagt Chefarzt Privatdo- zent Dr. Hannes Seuß und freut sich über das gute Zusammenspiel der lokalen Player. „Das funktioniert alles unkompliziert – fast wie unter Freunden“, sagt Seuß. Tatsächlich ist die Auswechslung des radiologischen Kernstücks der medizinischen Versorgung kein Kinderspiel. „Wir haben den Austausch des CT generalstabsmäßig geplant, damit wir während der ganzen Zeit rund um die Uhr die Radiologie am Laufen halten können“, sagt. Seuß. Rund zwei Wo- chen benötigen die Experten für den Austausch insgesamt. Weil die modernen Geräte nicht nur groß, kompliziert und schwer, sondern im Klinikalltag praktisch auch unentbehrlich sind, hat sich das Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz eine besondere Idee einfallen lassen. „Ich habe von diesem mobilen CT gehört und danach erfahren, dass dieser Container-CT hier bei der Firma Simon Hegele in Forchheim stationiert ist.“ Hier könnte die Geschichte fast zu Ende sein – ist sie aber nicht. „Unser mobiler CT-Container ist praktisch ständig ausgebucht und in ganz Europa im Einsatz“, erinnert sich mit Maximilian Streit, Mitglied der Sektorleitung des bekannten Dienstleisters Simon Hegele für die Healthcare-Branche in Forchheim, an der Anfrage aus der Nachbarschaft zurück. Bei Hegele hat Streit alle Hebel in Bewe- gung gesetzt, damit der Container pünktlich „nach Hause“ kommt und zur Verfügung steht. „Nach der Anfrage aus dem Klinikum war mir schnell klar, dass wir gemeinsam mit Siemens Healthineers eine verlässliche Übergangslösung für Forchheim schaffen wollen“, sagt Streit und Seuß weist auf die vielen Vorteile hin. „Durch den Container müssen wir die CT-Diagnostik nicht unterbrechen, während das neue Gerät eingebaut wird. Außerdem befindet sich in dem Container das gleiche Modell, das auch wir bestellt haben. Dadurch kann ich mich mit meinem Team schon jetzt an den neuen CT perfekt vorbereiten und wir brauchen keine zeitraubenden Einweisungen für das Team“, berichtet Seuß und spricht von einer „Traumlösung“ für einen nahtlosen Übergang. Auch Streit von der Firma Simon Hegele, der selbst in Forchheim geboren und groß geworden ist, schwärmt von der perfekten Abstimmung und der engen Zusammenarbeit zwischen dem Hersteller, dem Health- care-Dienstleister und dem Klinikum in Forchheim rund um die wichtige Neuanschaffung. „Mit einer Aufnahme aus dem CT kann zum Beispiel bei einem Schlaganfall entschieden werden, wie dem Pa- tienten am besten geholfen werden kann“, erklärt Seuß, der sich schon auf das nagelneue Spitzen- produkt von Siemens Healthineers aus Forchheim freut. „Die Healthineers-Modelle gelten weltweit als klinische Referenzprodukte in der CT-Bildgebung. Dass die modernen Geräte werden noch bei uns hier in Forchheim hergestellt werden, ist ist natürlich auch ein Faktor, der unsere Arbeit hier in der Forchheimer Radiologie weiter beflügeln wird“, ist sich Seuß sicher. „Besser geht es wirklich nicht“, bringt Seuß das lokale Zusammenspiel auf den Punkt, während das neue Gerät am Mon- tagmorgen auf dem malerischen Klinikgelände mit der herrlichen Aussicht in die Fränkische Schweiz angeliefert wird.„In einer Woche holen wir den CT-Container wieder ab“, kündigt Streit gut- gelaunt an, während der neue CT vorsichtig entladen und mit Hubwagen und Muskelkraft an seinen Bestimmungsort bugsiert wird. „In einer Woche sind wir auch mit dem Einbau fertig“, kündigt Thilo Gerneth, Projektmanager von Siemens Healthineers, nach dem gelungenen Entladen am Montag- morgen gutgelaunt an. „In den nächsten Tagen wird alles montiert, justiert und verkabelt“, erklärt Johannes Hüppe, Installation-Manager bei Siemens Heathineers. Die Nähe macht auch für Hüppe alles etwas einfacher. „Normalerweise sind wir weltweit unterwegs – da ist der Einbau hier bei uns im Klinikum in Forchheim schon etwas besonderes, betont Hüppe. „Von mir aus könnte es jetzt schon losgehen“, lacht Seuß und freut sich auf die Zukunft. „Besser, schneller, schöner – der neue CT macht bessere Bilder bei geringerer Strahlung“, sagt Seuß und verschwindet – bis alle Anschlüsse und Abnahmen an dem neuen Schmuckstück der Radiologie in acht Tagen abgeschlossen sind – mit seinem Team wieder im Container.
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