Erkrankungen von Niere und Harnleiter

Tumore der Niere operieren wir überwiegend minimal-invasiv über eine Bauchspiegelung. In bestimmten Fällen ist jedoch auch eine offene Operation mittels Flanken- oder Bauchschnitt erforderlich. Bei kleineren Tumoren und günstiger Lokalisation versuchen wir, organerhaltend zu operieren. Ist dies nicht möglich, wird die gesamte Niere entfernt (Nephrektomie).

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Bei Tumoren im Nierenbecken oder Harnleiter geht die Erkrankung von der speziellen Schleimhaut des Harntraktes, dem Urothel, aus. Wegen des hohes Rezidivrisikos und der Gefahr einer Verschleppung von Tumorzellen in den unteren Harntrakt wird in diesen Fällen die komplette Niere mitsamt dem Harnleiter entfernt (Nephroureterektomie), in der Regel minimalinvasiv, also laparoskopisch.

Verengung des Nierenbeckenabgangs

Eine Nierenbeckenabgangsenge (Ureterabgangsstenose) kann entstehen, wenn der trichterförmige Übergang des Nieren-beckens in den Harnleiter zu eng angelegt ist. In der Folge kann es zu einer kontinuierlichen Aufweitung und Größenzunahme des Nierenbeckens kommen. Der Harnleiter kann abknicken – der Abfluss wird durch den veränderten Winkel zusätzlich behindert, was zu einer Funktionseinschränkung der betroffenen Niere oder zu Schmerzen führen kann.

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In diesen Fällen ist eine plastische Operation indiziert, bei der das verengte Harnleiter-Segment entfernt und die ursprüngliche Trichterform wiederhergestellt wird. Dieser Eingriff kann minimal-invasiv oder über einen Flankenschnitt erfolgen (Nierenbecken-plastik, Pyeloplastik).

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Tanja Friedel

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