Bauchwandbrüche

Etwa 3 – 5% aller Menschen erleiden in ihrem Leben einen Bauchwandbruch (Hernie). Man unterscheidet zwischen angeborenen Hernien (z. B. Nabelbruch oder Leistenbruch) und erworbenen Hernien (z. B. Narbenbruch). Genauer gesagt versteht man unter einer Hernie das Vordrängen von Eingeweide durch eine Lücke in der Bauchwand. Im Bereich dieses Bruches zeigt sich meist eine sicht- und tastbare Vorwölbung.

Gefährlich wird es dann, wenn sich das Eingeweide in der Bruchpforte einklemmt. Das bedeutet, dass die Vorwölbung nicht mehr in den Bauch zurückgedrückt werden kann. Hier muss in jedem Fall eine Operation erfolgen.

Behandlungs- und Operationsmöglichkeiten

Grundsätzlich erfolgt immer eine individuelle Versorgung (Operation) des Bruches – abhängig von Lokalisation, Größe und Gesundheits-zustand des Patienten. In unserer Fachabteilung werden Leisten-brüche zu 99% minimal-invasiv operiert. Um ein Wiederauftreten des Bruches (Rezidiv) zu vermeiden, ist in den meisten Fällen das Einbringen eines Kunststoffnetzes erforderlich.

Deutsche Hernien-Gesellschaft

Unsere Fachabteilung ist Mitglied der Deutschen Hernien-Gesellschaft (DHG). Wir sind Teilnehmer der Qualitätssicherungsstudie Herniamed und haben das Siegel für qualitätsgesicherte Hernienchirurgie. Alle bei Herniamed aufgeführten Methoden und Eingriffe werden von uns zuverlässig durchgeführt: http://www.herniamed.de

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Tanja Friedel

Sekretariat Allgemeinchirurgie

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