Forchheim packt gemeinsam an – Interview mit Max Streit von Simon Hegele und Thilo Gerneth von Siemens Healthineers
„Das erfüllt mich mit Stolz“
Wir haben mit Max Streit, Mitglied der Sektorleitung Healthcare und Geschäftsführung GMED Healthcare Solutions von Simon Hegele in Forchheim über die außergewöhnliche Zusammenarbeit zwischen Healthineers, Hegele und dem Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz gesprochen.
Wie haben Sie die Zusammenarbeit zwischen Siemens, Hegele und Klinikum erlebt?
Die Zusammenarbeit war geprägt von großem gegenseitigem Vertrauen und einem gemeinsamen Ziel: die bestmögliche Versorgung für die Menschen in unserer Region sicherzustellen. Siemens Healthineers als Hersteller, das Klinikum als Anwender und wir als Rundum-Dienstleister für die Healthcare Branche haben Hand in Hand gearbeitet. Besonders stolz bin ich darauf, dass hier die drei größten Arbeitgeber aus Forchheim ihre Kräfte gebündelt haben – ein starkes Zeichen für die Leistungsfähigkeit und den Zusammenhalt unserer Stadt.
Was macht den Medical-Standort in Forchheim einzigartig?
Forchheim ist ein Standort, an dem Hightech, medizinische Kompetenz und logistische Stärke direkt zusammenkommen. Die Nähe zwischen Industrie, Dienstleistung und Gesundheitswesen schafft kurze Wege und schnelle Abstimmungen. Das macht uns einzigartig und gibt uns die Möglichkeit, Innovationen direkt vor Ort umzusetzen. Die enge Zusammenarbeit stärkt nicht nur die regionale Wirtschaft, sondern trägt auch dazu bei, dass Patienten schneller von modernster Medizintechnik profitieren können.
Sie sind selber bekennender Forchheimer. Was verbindet Sie ganz persönlich mit dem Klinikum?
Als Forchheimer habe ich eine enge persönliche Bindung zum Klinikum – ich selbst bin im alten Krankenhaus geboren, mein Vater war lange Zeit im Aufsichtsrat des Klinikums als auch Vorsitzender des Fördervereins und dessen Mitbegründer. Das Klinikum ist für uns alle ein zentraler Ort der Sicherheit und Fürsorge. Es erfüllt mich mit Stolz, dass wir mit unserer Arbeit dazu beitragen konnten, die medizinische Versorgung in meiner Heimatstadt weiter zu verbessern. Für mich ist das nicht nur ein beruflicher Auftrag, sondern auch eine Herzensangelegenheit.
„Die Zusammenarbeit ist einzigartig“
Thilo Gerneth hat sich als Projektmanager von „Siemens Healthineers“ um den Umzug der Kardiologie von Forchheim nach Ebermannstadt gekümmert. Der 54-jährige Elektro-Ingenieur koordiniert von der Planung bis zur Übergabe alle Details.
Was ist bei einem Umzug dieser Größenordnung das Wichtigste?
THILO GERNETH: Das Wichtigste ist die Vorbereitung. Wir schauen uns deshalb vorher alle Details ganz genau an. Neben den Räumen und der Statistik ist auch die Peripherie wie Stromanschlüsse, Schnittstellen und und Raumluftbedingungen für den reibungslosen Ablauf entscheidend. Sobald der Zeitplan steht, müssen alle Zahnräder wie bei einem Uhrwerk perfekt ineinander greifen.
Welchen Schlachtplan haben Sie für den Umzug von Ebermannstadt nach Forchheim entworfen?
Zuerst haben wir die neue Angiographieanlage in den neuen Räumen des Klinikums in Forchheim eingebaut. Danach haben wir den Umzug des Siemens Kathederlabors von Ebermannstadt nach Forchheim in Angriff genommen. Vor der vorsichtigen Demontage und Verpackung mussten alle Systemkomponenten ein Check-Up durchgeführt werden, damit beim Wiederaufbau in Forchheim alles funktioniert. Von der Demontage in Ebermannstadt bis zum ersten Patienten in Forchheim wurden 15 Tage veranschlagt. Das ist mit Montage und Inbetriebnahme inklusive Sachverständigen- und Konstanzprüfung schon ein bemerkenswertes Zeitfenster. Der eigentliche Umzug ist durch die räumliche Nähe an einem Tag erledigt gewesen.
Apropos: Wie macht sich die räumliche Nähe aller Beteiligen in Forchheim bemerkbar? Wir sind ein eingespieltes Team in Forchheim. Das hat sich nicht nur beim Umzug der Kardiologie und dem Einbau der neuen Angiographie-Lösung in Forchheim. Schon bei der Modernisierung des Computertomographen (CT) in der Radiologie hat sich das gute Forchheimer Zusammenspiel zwischen Siemens Healthineers als Hersteller, Simon Hegele als Logistiker und dem Klinikum als Kunden gezeigt. Das ist natürlich schon etwas ganz besonders, dass alle drei Partner – Hersteller, Logistiker und Kunde – aus einem einzigen Ort stammen. Das macht die Projekte in Forchheim so einfach und so einzigartig.
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