Pflegenachwuchs aus Forchheim erobert Tirol

Herrliche Berge, erstklassige Pflege: In Innsbruck haben 16 Auszubildende zur Pflegefachkraft am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz nicht nur verschneite Alpengipfel erklommen. Im Rahmen der Studienfahrt hat die Klasse auch das bekannte Uniklinikum hospitiert. „Wir hatten unvergesslich schöne und fachlich sehr intensive Tage erlebt. Deshalb ganz herzlichen Dank an die innsbrucker Kollegen“, berichtet Andreas Schneider, Leiter der Berufsfachschule für Pflege im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz.

Seegrube statt Walberla: Die Reisegruppe aus Forchheim hat sich nicht nur beim Anblick des berauschenden Bergpanoramas in den Patientenzimmern fast wie Zuhause gefühlt. Gemeinsam mit Klassenleiterin Katharina Zobel haben die angehenden Pfleger zum Beispiel alles über die medizinisch-pflegerische Versorgung von Frühchen sowie Kindern nach Knochenmarktransplantationen erfahren. Auf der Station für Neurochirurgie haben die Azubis auch die hoch anspruchsvolle, interdisziplinäre Behandlung von Menschen mit aggressiven Hirntumoren, sog. Gangliomen, erlebt und der Herzchirurgie des Tiroler Landeskrankenhauses einen ausführlichen Besuch abgestattet. Für die pflegerische Arbeit hier in Forchheim konnten die Azubis einmal mehr mitnehmen, wie wichtig die Beziehungsgestaltung zu Menschen in Krisensituationen und ein 100%ig exaktes Arbeiten z.B. im Bereich Pharmakologie und Medizintechnik ist.

Neben der Medizin ist bei der Fahrt auch der Spaß nicht zu kurz gekommen. „Die Zugfahrt nach Innsbruck war schon toll“, erzählt Florian Gütte, Auszubildender im zweiten Lehrjahr, nach der Rückkehr ins Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz. Nach den spannenden Fachexkursionen durch die Innsbrucker Uniklinik – Florian hat besonders die Therapie für Patienten mit Gangliom beeindruckt – sei die Gruppe mit der Seilbahn zum rund 2000 Meter hohen Gipfel der Seegrube aufgebrochen. „Dort haben wir dann natürlich eine Schneeballschlacht veranstaltet“, erinnert sich Florian gerne an die intensive Klassenfahrt in den neuen Klassen-Mannschaftstrikots zurück. Zum Abschlussabend hätte sich die ganze Klasse gemeinsam mit den Lehrern in einem tollen Restaurant verabredet. „Danach sind wir alle gemeinsam zum Tanzen auf eine Uni-Party gegangen“, schwärmt Florian von den zahlreichen Eindrücken und Erlebnissen. „Unsere Studienfahrten für die Auszubildenden sind wirklich ein Alleinstellungsmerkmal. Vielen Dank an unseren Klinik-Geschäftsführer Sven Oelkers, dass er diese tolle Tradition bei uns ermöglicht“, freut sich Schulleiter Andreas Schneider und bedankt sich auch beim Förderverein des Klinikums Forchheim-Fränkische Schweiz für die großzügige finanzielle Unterstützung der beliebten Klassenfahrt des fränkischen Pflegenachwuchses.

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