Schlaganfallversorgung am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz erfolgreich auditiert

Forchheim – In einem internen Audit wurde der Prozess der Schlaganfallversorgung am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz in der zentralen Notaufnahme, der Radiologie und der Station für Schlaganfälle hinsichtlich seiner Qualität überprüft.

Die Schlaganfalleinheit am Klinikum unter der Leitung von Oberärztin Barbara Willaczek ist Teil des SchlaganfallNetzwerk mit Telemedizin in Nordbayern, kurz „STENO“.

Unter anderem werden die strukturellen Gegebenheiten geprüft, das heißt die Personalstärke von Pflegern und Ärzten. Ebenso wichtig ist das Vorhandensein von Therapeuten wie Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie im Haus und ob diese Versorgung täglich zur Verfügung steht, also auch am Wochenende und feiertags.  Außerdem werden die Stukturvoraussetzungen begutachtet, das bedeutet über welche Ausstattung verfügt das Klinikum zur Diagnostik, wie Computertomographie, Magnetresonanztomographie sowie Gefäßultraschall. Im Anschluss werden die Zahlen mit den Qualitätsstandards verglichen, beispielsweise die durchschnittliche Zeitdauer bis der Patient die entsprechende Diagnostik und Therapie erhält. Dies wird anhand der Controllingdaten und der Vorgaben der Bayerischen Arbeitsgemeinschaft für Qualitätssicherung in der stationären Versorgung (BAQ) überprüft. Bei einem Rundgang durch alle involvierten Abteilungen werden die Bedingungen vor Ort inspiziert. Alle an der Schlaganfallversorgung beteiligten Berufsgruppen werden befragt. Am Ende werden bei einer Abschlussbesprechung Abweichungen, Hinweise und Empfehlungen ausgesprochen. Barbara Willaczek freut sich: „Es gab erfreulicherweise keine Abweichungen. Sehr angetan waren die Auditoren von der neuen Diagnostik der Perfusions-Computertomographie hier im Haus. Damit können Patienten auch einer entsprechenden Lysetherapie zugeführt werden, bei denen der Beginn der Schlaganfallsymptomatik unklar ist, weil diese beispielsweise im Schlaf aufgetreten ist. Dies nennt man Wake-up-Stroke.“

Geprüft wird jährlich durch Privatdozent Dr. Lorenz Breuer (Projektleitung, Qualitätsmanagement) und Mario Lorenz ( Klinisches Risikomanagement, Schulungsteam / Bereich Pflege).

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