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Leiden auch Sie an Übergewicht und Adipositas und keine Diät hilft? In Deutschland ist mittlerweile beinahe die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung übergewichtig, jeder vierte. Erwachsene sogar von Adipositas betroffen – die Tendenz dramatisch steigend! Inzwischen ist anerkannt, dass es sich bei Adipositas um eine sehr ernst zu nehmende, chronische Ernährungs- und Stoffwechselkrankheit handelt, die sehr viele weitere, teils schwere Folge- und Begleiterkrankungen nach sich ziehen und sowohl die Lebensqualität, als auch die Lebenserwartung deutlich reduzieren und einschränken kann!

In unserer nächsten Patienten-Info-Veranstaltung am Mittwoch, 21.01.2026, um 16 Uhr im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim informieren wir Sie unverbindlich und kostenfrei über die verschiedenen Therapiemöglichkeiten bei krankhaftem Übergewicht und Adipositas. Ihre Anmeldung zur Teilnahme bitte im Klinikum Forchheim, Sekretariat Allgemeinchirurgie, Tel.-Nr.: 09191 / 610-201 oder per Mail unterallgemeinchirurgie@klinikum-forchheim.de. Vielen Dank! Veranstaltungsort: Klinikum Forchheim, Konferenzsaal U101, Krankenhausstraße 10, 91301 Forchheim.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

 

Noch nie seien die Karrierechancen für Pflegekräfte so gut gewesen, sagt Andreas Schneider, Leiter der Berufsfachschule für Pflege im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz. Wer die vielen Chancen des neuen Berufsbildes gerne mit eige- nen Augen erleben will, ist herzlich eingeladen, am 20. Februar beim großen „Pflegetag“ im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz von 10 bis 13 Uhr mitzumachen.
Einladung zum großen Pflegetag am 20. Februar 2026 von 10 bis 13 Uhr und zum
Infoabend am 10. Februar von 19 bis 20.30 Uhr 
in der Berufsfachschule für Pflege im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz. 
„Hohes Ansehen, super Gehalt: Die Bedeutung und die Wertschätzung für Pflegekräfte ist spätestens seit der Corona- Pandemie stark gestiegen“, sagt Schulleiter Schneider. Der gewachsene Stellenwert spiegele sich besonders im Gehalt wider. „Unter allen Ausbildungsberufen verdienen Pflegekräfte heute am meisten“, sagt Schneider und verweist auf eine weitere Statistik. „In der Bevölkerung genießen Pflegekräfte gemeinsam mit Ärzten mittlerweile das höchste Ansehen un- ter allen Berufsgruppen“, sagt Schneider und betont, dass die Pflege bei aller moderner Technik ein sozialer Beruf mit hoher Verantwortung bleibe. Dank des medizinischen Fortschritts seien die Karrierechancen aber deutlich gewachsen. „Pflegekräfte übernehmen in der modernen Medizin immer mehr Aufgaben und können nach der Ausbildung durch zusätzliche Qualifikationen schnell auf der Karriereleiter weit nach oben klettern“, sagt Schneider und lädt alle interessierten Schülerinnen und Schüler zum großen „Pflegetag“ am 20. Februar von 10 bis 13 Uhr ins Klinikum Forchheim ein. Wer dabei sein will, schickt einfach eine E-Mail an schule@Klinikum-Forchheim.de.
Bereits im Vorfeld lädt Schulleiter Schneider am 10. Februar alle interessierten Jugendlichen gerne in Begleitung eines Elternteils vorab zu einem Infoabend von 19 bis 20.30 Uhr in die Berufsfachschule für Pflege des Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim ein. Auch hier stehen die neuen Karrierechancen des Pflegeberufes im Mittelpunkt. Mehr Informationen zu beiden Veranstaltungen gibt es im Internet unter www.klinikumforchheim.de.

Mit Schnee, Eis und Glätte steigt die Unfallgefahr. Die Zentrale Notaufnahme im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz hat sich auf die möglichen Folgen der winterlichen Wetterverhältnisse vorbereitet.

„Aufgrund der aktuellen winterlichen Witterungsverhältnisse sehen wir erwartungsgemäß eine Zunahme unfallchirurgischer Patientinnen und Patienten, insbesondere nach Sturzereignissen infolge von Schnee und Glätte“, sagt Chefarzt Dr. Neyhbi Ljumani, Leiter der Zentralen Notaufnahme im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim. Die Notaufnahme sei auf diese saisonalen Herausforderungen vorbereitet und habe entsprechende Vorkehrungen getroffen. Dazu gehöre auch die Möglichkeit, bei Bedarf zusätzliches Personal einzubinden. „Die medizinische Versorgung erfolgt rund um die Uhr und wird nach den etablierten Kriterien der medizinischen Dringlichkeit gesteuert. Die Abläufe in der Notaufnahme wurden angepasst, um auch bei erhöhtem Patientenaufkommen eine strukturierte und sichere Versorgung sicherzustellen, dennoch kann es, wie in solchen Wetterlagen üblich, punktuell zu höheren Auslastungen kommen. Insgesamt sind wir jedoch gut aufgestellt“, sagt Chefarzt Dr. Ljumani, Leiter des Zentralen Notaufnahme im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim.  

Um kurz nach 12 Uhr ist die 52 Zentimeter große und 5210 Gramm schwere Rebekka Peach-Vießmann als diesjähriges Neujahrsbaby im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim auf die Welt gekommen.

Großer Bahnhof für kleines Baby: Mit einem Blumenstrauß und einem Bankscheck klopfen Chefarzt Dr. Stefan Weingärtler, Stationsleiterin Irmi Bayer, Hebamme Franziska Frauendorfer und Kinderkrankenschwester Monika Preller am Freitagvormittag vorsichtig an der Tür des Familienzimmers. „Herzlichen Glückwunsch zur Geburt des Forchheimer Neujahrsbabys!“, gratuliert Chefarzt Dr. Weingärtler den überglücklichen Eltern der kleinen Rebekka zur ersten Entbindung im neuen Jahr. „Herzlichen Dank für die tolle Betreuung! Wir haben uns die ganze Zeit bestens umsorgt und super wohl gefühlt“, sagen Retha Peach und Lukas Vießmann aus Röttenbach im Landkreis Erlangen-Höchstadt und halten das 52 Zentimeter kleine und 5210 Gramm schwere Töchterchen stolz in den Armen.  Am 1. Januar um kurz nach 12 Uhr sei die erste Tochter der jungen Familie per Kaiserschnitt einen Tag vor dem errechneten Geburtstermin auf die Welt gekommen. „Nach einem Geburtsstillstand im Kreißsaal haben wir uns für einen Kaiserschnitt entschieden“, sagt Chefarzt Dr. Weingärtler. „Als babyfreundliches Krankenhaus achten wir auch gerade nach einem Kaiserschnitt darauf, dass Mama und Baby sofort eine enge Bindung aufbauen können“, erklärt Franziska Frauendorfer als stellvertretende Leiterin der Hebammen im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz. Noch bevor die pulsierende Nabelschnur durchtrennt worden sei, hätten Mutter und Kind auf der Brust mit einem „Bonding-Tuch“ eng umschlungen gemütlich kuscheln können. „Das hat wirklich ganz toll geklappt“, freut sich die frischgebackene Mutter mit den südafrikanischen Wurzeln. „Wir haben uns während der Corona-Pandemie in Erlangen kennengelernt“, berichtet Lukas Vießmann während die Blumen in die Vase wandern und Mama und Baby weiter kuscheln. Schon während der Schwangerschaft habe sich das Paar bewusst für eine Entbindung im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz entschieden. „Wir haben uns bei einem Informationsabend hier in Forchheim gemeinsam den Kreißsaal angeschaut und schnell festgestellt, dass uns die kleine aber feine und familiäre Atmosphäre am besten gefällt“, erzählt Retha, die sich einen Tag nach der Entbindung per Kaiserschnitt wohl auch aufgrund der intensiven Pflege durch Stationsleiterin Irmi Bayer und Kinderkrankenschwester Monika Preller bereits wieder richtig gut fühlt.   

Das Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim baut seine Diabeteskompetenz weiter aus – sieben weitere Pflegekräfte dürfen sich ab sofort „diabetesversierte Pflegekräfte“ nennen. Bereits seit 2014 ist das Klinikum Forchheim eine von der deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) zertifizierte Klinik („Klinik mit Diabetes im Blick“) mit dem Ziel, die stationäre Versorgung von Menschen mit Diabetes mellitus stetig zu verbessern und damit den Heilungsverlauf zu fördern. Im Rahmen curricularer Vorgaben der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) erlangten nun Katrin Müller, Anna-Lena Nögel, Franziska Burkard, Rania Mestiri, Valentina Diogo, Alexander Friesner und Stephan Graeser nach einer intensivenSchulungswoche ebenfalls dieses Zertifikat. Unter der Leitung von Oberärztin Dr. Elisabeth Dewald wurde den Teilnehmern ein umfangreiches Wissen zur Erkrankung Diabetes mellitus vermittelt. Unsere Diabetesberaterinnen DDG Sabine Lamprecht und Sonja Rodler schulten in Theorie und Praxis zum richtigen Umgang mit Diabetes-Equipment.  Von Dr. Christoph Seitz lernten die Pflegekräfte alles Wissenswerte zur Diagnostik und Therapie des Diabetischen Fußsyndroms. Ein wesentlicher Schulungsinhalt war auch dem Thema Ernährung bei Diabetes gewidmet. Hier konnte Sabine Lamprecht als zertifizierte Ernährungsberaterin wichtige Tipps und interessante Informationen vermitteln. Wie gut und schmackhaft Essen bei Diabetes mellitus sein kann, davon durften sich die Schulungsteilnehmer täglich anhand von Kostproben selbst überzeugen. Unsere Ernährungstherapeutin B.Sc. Rebecca Welzel und Sekretärin Silke Klaus waren die guten Geister im Hintergrund, die ebenso zum reibungslosen Ablauf der Schulung beigetragen haben. 

Als eine der ersten hat Anna Merz das neue Hebammenstudium erfolgreich bestanden. Nach dem Hörsaal findet Merz den Forchheimer Kreißsaal zwischen Schwangerschaft und Babyglück noch aufregender.

Bei der Abschlussfeier an der Hochschule ist Anna Merz als eine der besten Absolventinnen eines des ersten Bachelor-Studienjahrgangs ausgezeichnet worden. Nur im Kreißsaal des Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz fühlt sich die frischgebackene Bachelor-Hebamme noch besser aufgehoben.  Wissenschaft mit Wunder: Anna Merz denkt gerne an die Zeit an der Universität zurück. „Als Teil des ersten Studienjahrgangs für Hebammenwissenschaften durfte ich Zeugin und Mitgestalterin eines großen Wandels werden: von einer rein praktischen Ausbildung hin zu einer wissenschaftlich fundierten Profession“, erinnert sich Merz an die dreieinhalb Jahre an der Hochschule in Coburg zurück. Nach einer Gesetzesänderung der Europäischen Union (EU) hatte Deutschland den ehemaligen Ausbildungsberuf  in einen akademischen Studiengang umgewandelt. Das neue Konzept habe Merz sofort angesprochen. Fundiertes Wissen sei von Beginn an mit praktischer Erfahrung verknüpft worden. „Die Akademisierung des Hebammenwesens ist eine sinnvolle Weiterentwicklung, die sowohl dem Handwerk als auch der Forschung, aber auch dem Ansehen des Hebammenberufs neue Perspektiven bietet“, findet Merz, die schon immer den großen Wunsch hatte,  Frauen während dieser besonderen Lebensmomente begleiten und auf Augenhöhe helfen zu können. Nach dem Hörsaal sei der Kreißsaal im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim noch ein wenig schöner. „Man sieht das Ergebnis der eigenen Arbeit unmittelbar, hört das erste Schreien, das Lächeln der Familie und fühlt die Dankbarkeit“, schwärmt Merz über das neue Leben zwischen Schwangerschaft, Entbindung und Babyglück. An der Hochschule hätte das Leben dagegen aus ganz vielen Büchern und noch mehr Kaffee bestanden. Daher genieße sie es nun umso mehr, im Forchheimer Kreißsaal mit dem malerischen Ausblick in die Fränkische Schweiz jetzt ganz nah dran an den Menschen und ihren Geschichten sein zu können. „Man lacht, man zeigt Nervenstärke, man erlebt Wissenschaft in Aktion, übernimmt Verantwortung und am Ende des Tages weiß man: Das ist Praxis mit Herz“, beschreibt Merz ihren abwechslungsreichen Hebammenalltag. Zu sehen, wie werdende Eltern in ihrer Obhut schnell Ruhe und Vertrauen finden und ihre Kompetenzen zwischen Babyeuphorie und Schlafmangel entwickeln und so gut gestärkt in den neuen Lebensabschnitt starten können, bereite Merz neben der familiären Atmosphäre in der gesamten Geburtsabteilung mit ihren zahlreichen Hebammen, Pflegekräften und Ärzten unter der Leitung von Chefarzt Dr. Stefan Weingärtler am meisten Freude. „Jede Geburt bietet einzigartige Lernmomente und zeigt mir, dass meine Arbeit einen direkten und positiven Einfluss hat.“ Chefarzt Dr. Weingärtler lobt das Engagement und die Lernbereitschaft zum Wohl der werdenden Eltern. „Egal ob mit oder ohne Uniabschluss – wir sind im Forchheimer Kreißsaal mit den großzügigen Familienzimmern alle ein super Team aus ingesamt 16 Ärzten, 15 Hebammen und knapp 30 Pflegekräfte auf der Geburtsstation“, freut sich Dr. Weingärtler und verweist darauf, dass es im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz beispielsweise keine Hebammen als freie Mitarbeiterinnen gebe, sondern alle Hebammen genauso wie die Ärzte zum festangestellten Kernteam selbstverständlich dazugehören würden. „Deshalb sind wir auch nicht wie andere Kliniken vom neuen Vergütungssystem der freiberuflichen Hebammen betroffen und können unseren Gebärenden weiter eine betreuungsintensive Geburt versichern.“

Über die guten Karrierechancen für Pflegekräfte in der modernen Medizinwelt spricht Andreas Schneider am 27. November um 19 Uhr im Rahmen eines Informationsabends in der Berufsschule für Pflege im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim.

Hohes Ansehen, super Gehalt: Die Bedeutung und die Wertschätzung für Pflegekräfte ist spätestens seit der Corona-Pandemie stark gestiegen. Das neue Berufsbild will Andreas Schneider, Leiter der Berufsfachschule für Pflege im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz, am 27. November interessierten Schülerinnen und Schülern gerne in Begleitung ihrer Eltern im Rahmen eines Informationsabends persönlich vorstellen. „Die beruflichen Perspektiven sind im Pflegeberuf noch nie so gut gewesen wie heute“, ist sich Schneider sicher. Der gewachsene Stellenwert spiegelt sich besonders im Gehalt wider. „Unter allen Ausbildungsberufen verdienen Pflegekräfte heute am meisten“, sagt Schneider und verweist auf eine weitere Statistik. „In der Bevölkerung genießen Pflegekräfte gemeinsam mit Ärzten mittlerweile das höchste Ansehen unter allen Berufsgruppen“, sagt Schneider. Dank des medizinischen Fortschritts sind neben den Anforderungen auch die Karrierechancen gewachsen. „Pflegekräfte übernehmen in der modernen Medizin immer mehr Aufgabenund können nach der Ausbildung durch zusätzliche Qualifikationen schnell auf der Karriereleiter weit nach oben klettern“, sagt Schneider und betont, dass die Pflege bei aller moderner Technik ein sozialer Beruf mit hoher Verantwortung bleibe. „Der Beruf fordert uns genauso wie Ärzte schon heraus“, sagt Schneider und verweist zum Beispiel auf traurige Mo-
mente. „Manchmal muss man wirklich um Worte ringen.“ Auf diese Grenzerfahrungen wür-
den die angehenden Pflegekräfte im Rahmen der Ausbildung vorbereitet. „Wir legen in der Ausbildung viel wert darauf, unseren Pflegeschülern die psychologischen Kompetenzen beizubringen, um einen persönlichen Schutzraum aufbauen zu können“, betont Schneider.
„Natürlich gibt es auch ganz viele schöne Momente. Wenn zum Beispiel ein Baby hier in Forchheim auf die Welt kommt oder ein Patient nach geheilter Krankheit das Klinikum wieder gesund verlassen kann“, sagt Schneider. Wer mehr über die faszinierenden Möglichkeiten des modernen Pflegeberufes erfahren will,kommt am besten in Begleitung eines Elternteils am 27. November um 19 Uhr in die Berufsfachschule für Pflege im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim. Eingeladen sind alle, die im nächsten Jahr den mittleren Schulabschluss erreichen werden. „ Wir wollen den Jugendlichen helfen, eine gute Entscheidung bei der Berufswahl zu treffen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern am konkreten Beispiel zeigen, wie moderne Pflegeprofis heute arbeiten und dabei erläutern, wie die Ausbildung hier bei uns in der Pflegeschule im Klinikum in Forchheim genau funktioniert“, sagt Schneider und freut sich auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 27. November von 19 bis 20.30 Uhr im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim. Eine Anmeldung für den kostenlosen Infoabend ist nicht notwendig. Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.klinikumforchheim.de.

Wenn im Herzen des Medical Valley ein neuer Computertomograph gebraucht wird, ziehen in Forchheim alle Akteure an einem Strang. Weil im fränkischen Herzen des Medical Valley die Wege kurz sind, geht die „Operation“ offensichtlich wie am sprichwörtlichen Schnürchen über die Bühne. „Wir bekommen nicht nur das neue CT aus Forchheim. Wir bekommen auch den Container-CT aus Forchheim, damit wir während der zweiwöchigen Umbauphase weiter rund um die Uhr im Einsatz sein können und uns nicht von der Notfallversorgung abmelden müssen“, sagt Chefarzt Privatdo- zent Dr. Hannes Seuß und freut sich über das gute Zusammenspiel der lokalen Player. „Das funktioniert alles unkompliziert – fast wie unter Freunden“, sagt Seuß. Tatsächlich ist die Auswechslung des radiologischen Kernstücks der medizinischen Versorgung kein Kinderspiel. „Wir haben den Austausch des CT generalstabsmäßig geplant, damit wir während der ganzen Zeit rund um die Uhr die Radiologie am Laufen halten können“, sagt. Seuß. Rund zwei Wo- chen benötigen die Experten für den Austausch insgesamt. Weil die modernen Geräte nicht nur groß, kompliziert und schwer, sondern im Klinikalltag praktisch auch unentbehrlich sind, hat sich das Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz eine besondere Idee einfallen lassen. „Ich habe von diesem mobilen CT gehört und danach erfahren, dass dieser Container-CT hier bei der Firma Simon Hegele in Forchheim stationiert ist.“ Hier könnte die Geschichte fast zu Ende sein – ist sie aber nicht. „Unser mobiler CT-Container ist praktisch ständig ausgebucht und in ganz Europa im Einsatz“, erinnert sich mit Maximilian Streit, Mitglied der Sektorleitung des bekannten Dienstleisters Simon Hegele für die Healthcare-Branche in Forchheim, an der Anfrage aus der Nachbarschaft zurück. Bei Hegele hat Streit alle Hebel in Bewe- gung gesetzt, damit der Container pünktlich „nach Hause“ kommt und zur Verfügung steht. „Nach der Anfrage aus dem Klinikum war mir schnell klar, dass wir gemeinsam mit Siemens Healthineers eine verlässliche Übergangslösung für Forchheim schaffen wollen“, sagt Streit und Seuß weist auf die vielen Vorteile hin. „Durch den Container müssen wir die CT-Diagnostik nicht unterbrechen, während das neue Gerät eingebaut wird. Außerdem befindet sich in dem Container das gleiche Modell, das auch wir bestellt haben. Dadurch kann ich mich mit meinem Team schon jetzt an den neuen CT perfekt vorbereiten und wir brauchen keine zeitraubenden Einweisungen für das Team“, berichtet Seuß und spricht von einer „Traumlösung“ für einen nahtlosen Übergang. Auch Streit von der Firma Simon Hegele, der selbst in Forchheim geboren und groß geworden ist, schwärmt von der perfekten Abstimmung und der engen Zusammenarbeit zwischen dem Hersteller, dem Health- care-Dienstleister und dem Klinikum in Forchheim rund um die wichtige Neuanschaffung. „Mit einer Aufnahme aus dem CT kann zum Beispiel bei einem Schlaganfall entschieden werden, wie dem Pa- tienten am besten geholfen werden kann“, erklärt Seuß, der sich schon auf das nagelneue Spitzen- produkt von Siemens Healthineers aus Forchheim freut. „Die Healthineers-Modelle gelten weltweit als klinische Referenzprodukte in der CT-Bildgebung. Dass die modernen Geräte werden noch bei uns hier in Forchheim hergestellt werden, ist ist natürlich auch ein Faktor, der unsere Arbeit hier in der Forchheimer Radiologie weiter beflügeln wird“, ist sich Seuß sicher. „Besser geht es wirklich nicht“, bringt Seuß das lokale Zusammenspiel auf den Punkt, während das neue Gerät am Mon- tagmorgen auf dem malerischen Klinikgelände mit der herrlichen Aussicht in die Fränkische Schweiz angeliefert wird.„In einer Woche holen wir den CT-Container wieder ab“, kündigt Streit gut- gelaunt an, während der neue CT vorsichtig entladen und mit Hubwagen und Muskelkraft an seinen Bestimmungsort bugsiert wird. „In einer Woche sind wir auch mit dem Einbau fertig“, kündigt Thilo Gerneth, Projektmanager von Siemens Healthineers, nach dem gelungenen Entladen am Montag- morgen gutgelaunt an. „In den nächsten Tagen wird alles montiert, justiert und verkabelt“, erklärt Johannes Hüppe, Installation-Manager bei Siemens Heathineers. Die Nähe macht auch für Hüppe alles etwas einfacher. „Normalerweise sind wir weltweit unterwegs – da ist der Einbau hier bei uns im Klinikum in Forchheim schon etwas besonderes, betont Hüppe. „Von mir aus könnte es jetzt schon losgehen“, lacht Seuß und freut sich auf die Zukunft. „Besser, schneller, schöner – der neue CT macht bessere Bilder bei geringerer Strahlung“, sagt Seuß und verschwindet – bis alle Anschlüsse und Abnahmen an dem neuen Schmuckstück der Radiologie in acht Tagen abgeschlossen sind – mit seinem Team wieder im Container. 

„Mangelernährung gemeinsam bekämpfen“: Unter diesem Motto ist der weltweite Aktionstag „Nutrition Day“ zur Erfassung von Mangelernährungen in Krankenhäusern am Donnerstag im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz gestanden. „Wir haben auch in diesem Jahr teilgenommen“, freut sich Oberärztin Dr. Elisabeth Dewald vom Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim. „Wir wollen mit der Teilnahme das Bewusstsein für Mangelernährung stärken, um drohende Defizite rechtzeitig erkennen und entsprechende Interventionen zeitnah einleiten zu können“, begründet Oberärztin Dr. Dewald gemeinsam mit Ernährungstherapeutin Sabine Lamprecht den besonderen Fokus auf das Thema Mangelernährung. Früh erkannt, lasse sich die Heilung unterstützen und Komplikationen verringern. „Mit allen Fachdisziplinen wollen wir uns gemeinsam für das Wohl unser Patientinnen und Patienten einsetzen“, sagt Dr. Dewald und berichtet, dass beim heutigen Aktionstag zahlreiche Patienten im Hinblick auf mögliche Mangelernährung im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz eingehend
befragt worden seien.

Bildtext: Unter der Leitung von Oberärztin Dr. Elisabeth Dewald hat sich das Klinikum
Forchheim – Fränkische Schweiz am Donnerstag erfolgreich beim weltweiten Aktionstag
gegen Mangelernährung beteiligt. Foto: Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz.

Bei bester Laune hat Dr. Karl Ruhl seinen 100. Geburtstag im Reha-Zentrum des Klinikums Forchheim – Fränkische Schweiz in Ebermannstadt mit zahlreichen Gratulanten gefeiert. Manche Hundertjährige steigen wie in dem berühmten Roman von Jonas Jonasson einfach aus dem Fenster und verschwinden ausgerechnet an ihrem Ehrentag spurlos. Seinen 100. Geburtstag hat Dr. Karl Ruhl dagegen mit zahlreichen Gästen und Gratulanten im Reha-Zentrum des Klinikums Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Ebermannstadt in vollen Zügen genossen. „Jeden Tag voller Freude erleben und immer in Bewegung bleiben – geistig, körperlich und sozial“, lautet das Erfolgsrezept des Hundertjährigen, der sich in Ebermannstadt pudelwohl fühlt. „Mir gefällt besonders die Aussicht auf die malerischen Sonnenuntergänge über dem Walberla“, sagt der ehemalige Mediziner, der im Rentenalter noch einmal die Universität besucht und Kunstgeschichte studiert hat und sich derzeit bei Dr. Hubert Gräf, Chefarzt für Innere Medizin und Geriatrie, nach einer Hüftoperation gründlich wieder erholt. „Wir setzen auf eine besonders individuelle Therapie, damit unsere Patienten nach der Reha wieder gut und eigenständig am Leben teilhaben können“, erklärt Dr. Gräf und.schwärmt von dem hochbetagten Geburtstagskind. „Hundertjährige werden in Zukunft keine Seltenheit mehr sein und werden wie Dr. Karl Ruhl auch mit 100 Jahren noch gut im Leben stehen können“, ist sich Dr. Gräf sicher. Tatsächlich ist die Zahl der Hundertjährigen laut Statistischem Bundesamt in den letzten rund 15 Jahren bereits um knapp ein Viertel gestiegen. Zum vergangenen Jahresende hätten in Deutschland demnach bereits rund 18.000 Hundertjährige gelebt. Von nichts kommt selbstverständlich nichts. Das weiß auch der Hundertjährige im Reha-Zentrum im Herzen der Fränkischen Schweiz. Selbst an seinem dreistelligen Geburtstag klopft der Physiotherapeut vorsichtig an die Tür. „Das läuft doch schon sehr gut“, freut sich Denis Schiljahin, während sein Schützling zwischen Geburtstagsständchen und Sektempfang fleißig seine Trainingsrunden durch die lichtdurchflutete Galerie im Haus Feuerstein in Ebermannstadt dreht. „Schön langsam“, muss Schiljahin den Hundertjährigen, der noch bis zum letzten Jahr leidenschaftlich Fahrrad gefahren ist, bremsen. „Wir sind sehr froh, dass unser Vater hier in Ebermannstadt ist“, freuen sich die beiden Töchter, Christa und Dorothea, über die großen Fortschritte im Rahmen der gezielt geförderten Genesung. Neben der Familie und Chefarzt Dr. Gräf haben auch Klinikleiterin Ulla König und Stationsleiterin Lissy Schuster dem Jubilar mit einem großen Blumenstrauß zum megarunden Geburtstag gratuliert. Aus dem Nürnberger Rathaus hat Oberbürgermeister Marcus König eine große Geburtstagskarte in die schöne Fränkische Schweiz geschickt. Während die Sonne auf Ebermannstadt lachte, hat der Hundertjährige noch lange aus einem aufregenden Leben zwischen Familie, Beruf und Leidenschaft für Wanderungen und Radtouren berichtet. Das gesamte Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz wünscht dem Gefeierten weiterhin beste Genesung und noch schöne Jahre bei bestmöglicher Fitness.

Auf Einladung der Freunde und Förderer des Klinikums Forchheim – Fränkische Schweiz
hat Professor Dr. Jürgen Gschossmann in einem medizinischen Fachvortrag über
Schlaganfälle gesprochen und erklärt, warum Schnelligkeit nach dem Auftreten der ersten
Symptome besonders wichtig ist.

Plötzlich funktioniert das Heben der Arme nicht mehr. Oder das Sprechen
eines einfaches Satzes will partout nicht mehr gelingen. Auch auf einmal
auftretende Sehstörungen oder Schwindelgefühle könnten laut Professor Dr. Jürgen
Gschossmann, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin im Klinikum
Forchheim – Fränkische Schweiz, auf einen Schlaganfall hindeuten. „Nach einem
Schlaganfall zählt wirklich jede Minute!“, betonte Gschossmann zum Auftakt seines
Vortrages auf Einladung der Freunde und Förderer des Klinikums kürzlich in Forchheim.
Weil eine unmittelbare Behandlung nach dem Auftreten der ersten Symptome entscheidend
sei, sollte umgehend der Notruf 112 gewählt werden, erklärte Gschossmann weiter. „Jeder
Schlaganfall ist ein Notfall. Denken Sie bitte nicht, dass es in einer Stunde schon wieder
besser werden wird. Rufen Sie lieber einmal mehr als einmal zu wenig den Rettungsdienst
an.“ Nur durch eine Spezialuntersuchung im Klinikum könne eine schnelle Diagnose
vorgenommen werden. „Wenn Sie mit dem Notarzt bei uns eintreffen, lassen wir alles
stehen und liegen und kümmern uns sofort um Sie“, berichtete Gschossmann aus der
Praxis. Zunächst müsse mit Hilfe eines Computertomographen (CT) geklärt werden, ob als
Ursache eine seltenere Hirnblutung oder ein häufigerer Hirninfarkt vorliegt. Je nach Art des
Schlaganfalls würde sich die Behandlung unterscheiden. In beiden Fällen sei eine schnelle
Einleitung der medizinischen Maßnahmen nach den plötzlich auftretenden
Funktionsstörungen für den späteren Genesungserfolg entscheidend. „Beim Schlaganfall
geht es wirklich um alles, weil Schädigungen der empfindlichen Gehirnzellen
irreparabel sein können sind. Deshalb ist Zeit nach einem Schlaganfall der entscheidende                                      Faktor“, sagte Gschossmann und empfahl neben einem ungesunden Lebenswandel
besondere Risikofaktoren wie Bewegungsmangel, Diabetes oder Übergewicht zu
minimieren. „Im Ernstfall sind Sie bei uns in guten Händen“, sagte Gschossmann und
erklärte, dass das Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz dem „Schlaganfallnetzwerk
mit Telemedizin in Nordbayern“ (kurz: STENO) schon vor über 20 Jahren als eine der ersten
Kliniken in der Region mit dem Ziel beigetreten sei, den Patienten im Ernstfall unnötige
Zusatzwege beispielsweise nach Bayreuth, Erlangen oder Nürnberg zu ersparen. „Über das
STENO-Netzwerk können wir eine leitliniengerechte Schlaganfall-Versorgung hier in
Forchheim mit der gewohnten Portion der persönlichen Betreuung anbieten“, betonte
Gschossman und dankte den zahlreichen Zuhörern, die auf Einladung des Freundeskreises
zum Fachvortrag ins Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim
gekommen waren.

Große Freude im Forchheimer Kreißsaal: Franziska Frauendorfer ist zur stellvertretenden Leiterin des Kreißsaals im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim ernannt worden.

„Mit Hebamme Franziska Frauendorfer konnten wir eine besonders wertvolle Mitarbeiterin für die Stelle der stellvertretenden Kreißsaalleitung gewinnen. Sie bringt nicht nur 30 Jahre Berufserfahrung als Hebamme mit, sondern auch über 20 Jahre Expertise in der Praxisanleitung von werdenden Hebammen. Zudem verfügt sie über mehrjährige Leitungserfahrung in großen Level-1-Perinatalzentren und hat die DKG-konforme Weiterbildung zur Leitung einer Station erfolgreich absolviert“, freute sich Dr. Stefan Weingärtler, Chefarzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, über die hochqualifizierte Verstärkung. „Für unsere gesamte Geburtshilfe ist es ein großes Zeichen von Qualität und Stärke, so erfahrene und engagierte Kolleginnen im Team zu haben – davon profitieren besonders unsere Frauen und Familien“, betonte Martina Steck als leitende Hebamme im Forchheimer Kreißsaal. Zur Begrüßung überreichte Klinik-Geschäftsführer Sven Oelkers einen großen Blumenstrauß und wünschte Franziska Frauendorfer einen guten Start im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz.

Von angehenden Pflegekräften bis zu zukünftigen Experten für Büromanagement:

Rund 30 Auszubildende haben heuer ihre Karriere im Klinikum Forchheim-Fränkische

Schweiz gestartet.

Forchheim – Viele Berufe, große Chancen: Die Welt der Medizin bietet jungen Leuten

hervorragende Zukunftsperspektiven. Zum Start in das neue Ausbildungsjahr im Klinikum

Forchheim – Fränkische Schweiz haben Klinik-Geschäftsführer Sven Oelkers, Ärztlicher

Direktor Professor Dr. Jürgen Gschossmann, Betriebsratsvorsitzende Kathrin Hamler und

Pflegedienstleiterin Sabine Jacob rund 30 Auszubildenden einen guten Karrierestart

gewünscht.

„Wir freuen uns, heute hier so viele motivierte junge Menschen zum Beginn des neuen

Ausbildungsjahres begrüßen zu können“, sagte Klinik-Geschäftsführer Oelkers. Allein in der

hauseigenen Berufsfachschule für Pflege in Forchheim hätten genau 19 Pflegefachfrauen

und Pflegefachmänner ihre dreijährige Ausbildung bei Schulleiter Andreas Schneider und

seinem engagierten Lehrerteam angefangen. „Ohne Fachkräfte gibt es keine Spitzenmedizin –

deshalb freuen wir uns umso mehr, dass sich in diesem Jahr viele Bewerber für eine Ausbildung

zum Pflegefachhelfer oder zum Medizinischen Fachangestellten entschieden haben“, sagte Oelkers

und begrüßte auch die beiden angehenden Kaufleute für Büromanagement, die das Klinikum Forchheim

– Fränkische Schweiz mit seinen rund 1200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an beiden Standorten in

Forchheim und Ebermannstadt verstärken.

„Sie alle dürfen sich auf eine spannende Ausbildung mit exzellenten Karriereperspektiven

freuen“, betonte Pflegedienstleiterin Jacob. „In einem umkämpften Umfeld haben Sie sich

bewusst für eine Ausbildung bei uns im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz

entschieden. Wir freuen uns wirklich sehr auf Sie“, begrüßte Professor Dr. Gschossmann

als Ärztlicher Direktor die kommende Generation.

Jährlich im August ist es so weit: Wir konnten jüngst wieder unseren Absolventinnen und Absolventen nach erfolgreicher Pflegeausbildung in der hauseigenen Berufsfachschule zum erfolgreichen Abschluss gratulieren. Das Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz hatte sich dazu das besondere Ambiente der „DigitalWerkstatt“ im Forchheimer Süden ausgesucht. Und so folgten über 40 Gäste der Einladung und feierten mit den jungen Pflegefachpersonen, die zu Recht voller Stolz und Dankbarkeit gegenüber ihren Ausbildungsverantwortlichen auf ihre Abschlusszeugnisse warteten. 

Natürlich überbrachten aber zunächst viele Führungsverantwortliche in launig-kurzweiligen und zuweilen nachdenklich stimmenden Ansprachen ihre Gratulationen. Udo Schönfelder, Bürgermeister der Stadt Forchheim, vertrat auch Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein als Vorsitzenden des Aufsichtsrates des Klinikums und brachte seinen großen Respekt für alle Pflegekräfte mit Beispielen für deren alltägliche, berufliche Herausforderungen zum Ausdruck. Klinik-Geschäftsführer Sven Oelkers bedauerte zwar, dass manche Absolventen nach ihrem Abschluss nicht im Klinikum weiter arbeiten, lud  aber sehr zum Wiederkommen an – die Türen stünden für alle weiterhin offen und man freue sich über jede und jeden Absolventen sehr. Schulleiter Andreas Schneider ließ einige Erlebnisse während der Ausbildung Revue passieren, so zum Beispiel die unvergessen schöne Studienreise nach Innsbruck. Die Auszubildenden hätten auch so Manches von ihm „ertragen“ müssen – so seine ständigen „Abfragen“ in der Klasse zum Stand der Dinge „seines“ Fußballvereins Bayer 04 Leverkusen. Er dankte insbesondere den beteiligten Praxisanleitenden in den Abteilungen sowie den ärztlichen Dozenten für ihre verlässliche und kompetente Mitwirkung im Unterricht. Auch die Prüfungskandidaten, die bedauerlicher Weise heute noch nicht mitfeiern konnten, sicherte er die nötige Unterstützung zu, damit es in einigen Wochen auch für sie zum Erfolg kommen kann.

Pflegedienstleiterin Sabine Jacob spannte in ihren Worten anschaulich den Bogen von wunderschönen, sinnstiftenden Erlebnissen im Pflegeberuf bis zum Umgang mit belastenden, herausfordernden Momenten. Professor Dr. Jürgen Gschossmann, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin sowie Ärztlicher Direktor des Klinikums, überbrachte die Glückwünsche auch im Namen der gesamten Ärzteschaft. Er appellierte aber auch an die jungen Pflegekräfte, sich aktiv ins therapeutische Team einzubringen, denn nur Hand in Hand ließe sich das bestmögliche für die PatientInnen erreichen. 

Betriebsratsmitglied Judith Dorn, selbst auch langjährige Krankenschwester und Stationsleiterin im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz, sprach von den vielen Unterstützungsangeboten der Betriebsräte und sagte den Absolventinnen und Absolventen auch für die Zukunft deren Begleitung und Hilfestellung zu. Pflegepädagogin Katharina Zobel trug einige persönliche Erfahrungen aus der gemeinsamen Lehrzeit vor – demnach ging es manchmal ums Kämpfen, für Azubis wie Lehrende, manchmal um die Erinnerung an diszipliniertes Verhalten und oft ums gemeinsame Lachen. Klassensprecherin Elena Neubig erzählte aus Sicht der Azubis, wie sie die Zeit in Erinnerung behalten werden. 

Insgesamt wurde durch die Vorträge und am Rande wieder deutlich, dass junge Menschen den Pflegeberuf schätzen, weil sie direkt in der Beziehung mit Pflegebedürftigen wegen ihrer Fähigkeiten viel Gutes tun können, gerne im interdisziplinären Team arbeiten und einen zukunftssicheren, sehr gut bezahlten und karrierereichen Beruf schätzen. Und so blieb nach der Zeugnisübergabe noch genügend Zeit, in entspannter Atmosphäre zusammen zu sein und den aufregenden Tag ausklingen zu lassen. Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen nochmals ganz herzlich!

Text: Andreas Schneider, Leiter der Berufsfachschule für Pflege im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim

Der „Welttag der Patientensicherheit“ wird am 16. und 17. September im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim mit zahlreichen Vortragen und Veranstaltungen gefeiert. „Der Fortschritt in der modernen Medizin ist gigantisch. Deshalb müssen sich auch die Patienten immer mehr auf dem Laufenden halten“, sagt Sandra Roth als Patientenfürsprecherin des Klinikums Forchheim – Fränkische Schweiz.                                                                         „Gemeinsam wollen wir die Qualität der Gesundheitsversorgung verbessern und sicherstellen, dass die Sicherheit der Patienten dabei ständig weiter erhöht wird“, sagt Roth  und freut sich auf den Aktionstag im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim. „Wir haben wirklich ein tolles Programm auf die Beine stellen und hochkarätige Experten gewinnen können. Über das Thema ,Sichere Medikation` spricht Dr. Heidelinde Vasold, Oberärztin für Innere Medizin am Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz, am Mittwochabend um 19 Uhr. Dabei werden wichtige Tipps im Umgang mit Tabletten gegeben und warum manche Medikamente nur zu bestimmten Uhrzeiten und keinesfalls mit falschen Nahrungsmitteln eingenommen werden dürfen“, erklärt Roth.                                                                                                                                       Der Frage „Wie sicher ist sicher?“ wird sich Professor Dr. Jürgen Gschossmann, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz, im Rahmen des Aktionstages in seinem Vortrag um 18 Uhr widmen. Über „Psychosoziale Akuthilfe“ und warum auch die Seele manchmal „Erste Hilfe“ benötigt, referiert Nicole Neudecker, Teamleiterin des Forchheimer Kriseninterventionsteams des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB), am 17. September um 17 Uhr. „Nach den einzelnen Vorträgen haben wir genügend Zeit für Fragen der Besucher eingeplant“, betont Roth und verweist auf das spannende Rahmenprogramm. „Im Foyer des Klinikums werden zahlreiche Aktionsstände aufgebaut. Dort können die Besucher zum Beispiel in einen Alterssimulationsanzug schlüpfen oder ihre Reanimationsfähigkeit am Simulator testen.“ 

Weil der Informationsbedarf in der modernen Medizin für Patienten offensichtlich immer größer wird, findet in diesem Jahr zum ersten Mal am Vorabend des Aktionstages eine Veranstaltung statt. „Die Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht wird immer viele Fragen auf. Ich freue mich, dass sich Barbara Stirnweiß vom Palliativ- und Hospizdienst der Forchheimer Caritas zur Auftaktveranstaltung am Dienstagabend die Zeit nimmt, allen Interessierten das konkrete Ausfüllen der offiziellen Papiere zu erklären.“ Ein Schicksalsschlag passiere leider immer plötzlich und unerwartet. „Deshalb ist die Vorsorge für Unfall und Krankheit in jedem Alter ganz wichtig“, sagt Sandra Roth, Patientenfürsprecherin des Klinikums Forchheim – Fränkische Schweiz. 

Mit einem neuen Visitewagen können sich die Intensivstationen der Uniklinik Erlangen und des Klinikums Forchheim – Fränkische Schweiz zukünftig rund um die Uhr per Videoschalte zum Wohl der Patienten in Echtzeit austauschen. Mit der neuen Kooperation übernehmen die beiden Krankenhäuser in Mittel- und Oberfranken eine Vorreiterrolle.

Forchheim/Erlangen – Kleiner Bildschirm, große Wirkung: Die Intensivstationen in Forchheim und Erlangen rücken näher zusammen. Mit einem Medienwagen für medizinische Videokonferenzen können sich beide Häuser ab sofort rund um die Uhr in Echtzeit direkt vernetzen. „Mit dieser neuen Telemedizin-Station für Intensivstationen können wir unseren Patienten in extremen Notfallsituationen jetzt noch besser helfen“, sagte Chefarzt Dr. Ulrich von Hintzenstern, Leiter der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz, bei der Vorstellung der neuesten Innovation am Standort in Forchheim. Der fachliche Austausch mit versierten Kollegen sei gerade in Extremsituationen hilfreich, betonte Chefarzt von Hintzenstern weiter und erklärte, dass der neue Videowagen dabei wertvolle Dienste leisten werde. In Erlangen stünden erfahrene Fachleute auch während des Nachtdienstes für Videoschalten zur Verfügung, um beispielsweise Kurven zu besprochen.

Mit dem modernen Visitewagen können sich Intensivstationen in Echtzeit mithilfe der hochauflösende Videoübertragung direkt austauschen und sogar gemeinsam Patientenuntersuchungen durchführen. Mit der Kooperation übernehmen die beiden Krankenhäuser in Erlangen und Forchheim gemeinsam die Vorreiterrolle in Mittel- und Oberfranken. Schrittweise wollen alle Unikliniken im Freistaat ein bayernweites Netzwerk mit Unterstützung des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst aufbauen. Dr. Judith Neglein, leitende Oberärztin der Intensivstation in Forchheim, lobte die modernen Möglichkeiten des „Netzwerks Teleintensivmedizin Bayern“ (NETIB) zur Verbesserung der medizinischen Versorgung. Auch für Pflegekräfte würden die neue Videotechnik laut Neglein wertvolle Dienste leisten. Gerade auf einer Intensivstation mit seinen unterschiedlichen Notlagen und herausfordernden Medizinfragen werde der direkte Informationsaustausch immer wichtiger, sagte Neglein auch im Hinblick auf die bereits im Bau befindliche Erweiterung der Intensivstation am Klinik-Standort in Forchheim.

Während der Corona-Pandemie ist die Idee entwickelt worden, mithilfe eines Videowagens die besondere Expertise der bayerischen Universitätskliniken flächendeckend im Freistaat zur Verfügung zu stellen. Während die Telemedizin in anderen medizinischen Fachbereichen bereits Einzug erhalten hat, stellt die Nutzung in der Intensivmedizin eine besondere Herausforderung dar. „Die Schwierigkeit besteht unter anderem darin, eine stabile und sichere Übertragung von umfangreichen bettseitigen Patientendaten, inklusive eines Livebilds der Patienten sowie der technischen Geräte im Behandlungszimmer, zu ermöglichen“, sagte Projektleiter und leitender Oberarzt der Anästhesiologischen Klinik am Uniklinikum Erlangen, Privatdozent Dr. Ixchel Castellanos, anlässlich der ersten Live-Schalte zwischen den Intensivstationen in Erlangen und Forchheim. Der Hightech-Visitewagen für die Intensivstation in Forchheim ist mit Kameras, Mikrofon und mehreren Monitoren ausgestattet. Bei Bedarf übermittelt das mobile System neben Livebildern auch Patientendaten sowie Informationen zum bisherigen Krankheitsverlauf und weitere wichtige Informationen wie Vitalparameter. „So können beide Ärzteteams trotz räumlicher Distanz gemeinsam fundierte Therapieentscheidungen treffen – das Team hier in Forchheim mit dem mobilen Visitenwagen am Patientenbett, das Team der zugeschalteten Uniklinik in Erlangen vom stationären Arbeitsplatz aus“, erläuterte Castellanos weiter und versicherte, dass dabei die Sicherheit sensibler Patientendaten stets gewährleistet sei.

Durch den engeren Austausch können in Zukunft Verlegungen von Intensivpatienten, die spezielle Interventionsmöglichkeiten eines Maximalversorgers benötigen, besser geplant und im Einzelfall eventuell sogar vermieden werden. Sollte ein Patiententransport von einem kleineren in ein größeres Klinikum erforderlich sein, werde die vorherige virtuelle Abstimmung laut Professor Dr. Roland C. E. Francis, Direktor der Klinik für Anästhesiologie der Uniklinik Erlangen, zur frühzeitigen und nahtlosen Übergabe beitragen. „Das wird die Zusammenarbeit zwischen unseren Intensivstationen in Forchheim und Erlangen auf eine ganz neue Ebene heben“, freuten sich Chefarzt von Hintzenstern, Oberärztin Neglein, Klinikdirektor Francis und Privatdozent Castellanos unisono über den erfolgreichen Start der zukunftsweisenden Zusammenarbeit zwischen den Intensivstationen der Uniklinik Erlangen und dem Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz.

Bildtext: Dr. Judith Neglein, Dr. Ágnes Ujvári und Chefarzt Dr. Ulrich von Hintzenstern mit der neuen Telemedizin-Station auf der Intensivstation im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim. Bildnachweis: NP  / Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz

Mehr Ärztinnen und Ärzte braucht das Land. Mediziner sollen deshalb schon im Studium für ein Leben als Landarzt begeistert werden. Um die Lust auf herrliche Berge und sonnige Höhen zu steigern, sind genau 23 Medizinstudierende auf eine „Landpartie“ in die Fränkische Schweiz eingeladen worden. Beim Wandern durch das Trubachtal haben die kommenden Hausärzte die vielen Vorzüge abseits der großen Städte mit eigenen Augen erleben können. „Mir gefällt diese tolle Natur in der Fränkischen einfach sehr gut“, sagte die 25-jährige Olivia Leß über das gelungene Abenteuer fernab des stressigen Unialltags. „Wir wollen die zukünftige Arztgeneration schon während der Ausbildung für eine Tätigkeit als Landarzt gewinnen“, sagte Dr. Monika Lausberg vom Allgemeinmedizinischen Institut der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg über das wichtigste Ziel des gemeinsamen Ausflugs. 

„Bei uns sind Sie herzlich willkommen“, begrüßte Landrat Dr. Hermann Ulm die angehenden Ärzte zur „Summer School“ im Festsaal des Klinikums Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Ebermannstadt. „Das Leben bei uns hat ganz viel Qualität und bietet wirklich tolle Vorzüge zum Beispiel für Familien“, betonte Bürgermeisterin Christiane Meyer. „Wir wollen den Blick öffnen für die vielen Möglichkeiten bei uns“, warb Landtagsabgeordneter Michael Hofmann für die prosperierende Region zwischen Wiesent und Regnitz. „Unsere Bevölkerung wird weiter wachsen und sie wird älter werden. Deshalb brauchen wir motivierte Hausärzte, die unsere Arztpraxen weiterführen wollen“, brachte Landrat Ulm das Ziel der Initiative aus dem Bayerischen Gesundheitsministerium zur Begeisterung des medizinischen Nachwuchses unter der Überschrift „Beste Landpartie Allgemeinmedizin“ auf den Punkt. „Wir führen keine Statistik, aber viele Ärzte wollen nach dem ersten Kennenlernen nicht mehr weg“, sagte Sven Oelkers als Geschäftsführer des Klinikums Forchheim – Fränkische Schweiz. 

Wie wichtig das Zusammenspiel zwischen Klinik und Praxen zum Wohl der Patienten gerade auf dem Land wirklich ist, erklärte Dr. Hubert Gräf, Chefarzt für Innere Medizin und Geriatrie im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Ebermannstadt, den mehr als 20 Teilnehmern bei einer gemeinsamen Übungseinheit in der Abdomensonographie. „Beim Ultraschall in der Hausarztpraxis ist es entscheidend, Auffälligkeiten zu erkennen und bei Notwendigkeit den Patienten frühzeitig zur weiteren Diagnostik und Therapie in spezialisierte Fachabteilungen beispielsweise in unserem Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz einzuweisen“, erklärte Dr. Gräf den Medizinstudenten, die im Rahmen des dreitätigen Programms auch bei bekannten Hausärzten wie Dr. Anna Mörsdorf in Pretzfeld das Leben als Landarzt hautnah miterleben durften. „Die persönliche Verbindung und die medizinische Verantwortung zu den Menschen vor Ort reizt mich besonders an der Aufgabe als Landarzt“, sagte Olivia Leß, die sich bereits für das Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim zur Absolvierung des „Praktischen Jahrs“ als ideale Vorbereitung auf die entscheidende Abschlussprüfung bewusst entschieden hat.  

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Angehende Ärzte wie die 25-jährige Olivia Leß (links) haben Chefarzt Dr. Hubert Gräf, Ärztlicher Klinikdirektor Professor Dr. Jürgen Gschossmann, Klinik-Geschäftsführer Sven Oelkers, Landtagsabgeordneter Michael Hofmann, Landrat Dr. Hermann Ulm und Bürgermeisterin Christiane Meyer insgesamt mehr als 20 Medizinstudenten für ein Leben als Landarzt im Rahmen der „Summer School“ in und um Ebermannstadt begeistert. Foto: NP / Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz.

Unser Adipositaszentrum im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort

in Forhheim veranstaltet am 4. Juni um 16 Uhr eine virtuelle Informationsveranstaltung

im Internet.

Anmeldung zur virtuellen Online-Informationsveranstaltung am 4. Juni um 16 Uhr:

Rufen Sie uns an unter 09191 / 610-201 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an allgemeinchirurgie@klinikum-forchheim.de.  Den Link zur Online-Teilnahme senden wir Ihnen nach der Anmeldung per E-Mail zu!

Leiden auch Sie an Übergewicht und Adipositas und keine Diät hilft?

In Deutschland ist mittlerweile beinahe die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung übergewichtig, jeder vierte Erwachsene sogar von Adipositas betroffen – die Tendenz dramatisch steigend. Inzwischen ist anerkannt, dass es sich bei Adipositas um eine sehr ernst zu nehmende, chronische Ernährungs- und Stoffwechselkrankheit handelt, die sehr viele weitere, teils schwere Folge- und Begleiterkrankungen nach sich ziehen und sowohl die Lebensqualität, als auch die Lebenserwartung deutlich reduzieren und einschränken kann!

In unserer Patienten-Info-Veranstaltung im Klinikum Forchheim informieren wir Sie unverbindlich und kostenfrei über die verschiedenen Therapiemöglichkeiten bei krankhaftem Übergewicht und Adipositas.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Das Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz ist als Schauplatz für einen aufwändigen Werbefilm von der Vereinigung der Pflegenden in Bayern (VdPB) ausgewählt worden. Zwei angehende Pflegekräfte haben dabei die Hauptrolle gespielt.

Ton läuft, Kamera ab: Elena Neubig und Oussama Mbarki stehen im grellen Licht der Scheinwerfer. Vor den Augen von Regisseur David Kunac üben die angehenden Pflegekräfte im Praxisraum der Berufsschule für Pflege in Forchheim den richtigen Umgang mit Patienten im Krankenbett. „Wir haben bald unsere Examensprüfungen“, erzählt Elena Neubig, während Kameramann Dominik Boros nochmal das Licht kontrolliert. „Nach den Prüfungen fange ich auf der Intensivstation an“, freut sich Oussama Mbarki auf den vielversprechenden Beginn seiner medizinischen Laufbahn im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz.

Zur Stärkung der Pflegeberufes hat der Bayerische Landtag erst kürzlich ein neues Berufsregister für Pflegekräfte auf den Weg gebracht. Die Vereinigung der Pflegenden in Bayern (VdPB) hat das Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz im Auftrag des Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention nun als Schauplatz für einen aufwändigen Werbefilm ausgewählt. „Wir sind sehr stolz darauf, dass die Fachleute in der Landeshauptstadt unser Klinikum für diese Imagekampagne zur Stärkung des Pflegeberufes ausgewählt haben“, betont Klinik-Geschäftsführer Sven Oelkers.

Derweil haben Elena und Oussama den Klassenraum gewechselt. Vor einem Anatomiemodell müssen die angehenden Absolventen die kniffligen Fragen von Andreas Schneider, dem Leiter der Berufsschule für Pflege im Klinikum Forchheim – Fränkische am Standort in Forchheim, vor der laufenden Kamera aus dem Ärmel schütteln. „Das macht ihr wirklich toll“, lobt Schneider die beiden Azubis. Auch die Filmcrew ist zufrieden. „Ich finde die Location total schön, weil hier alles so hell, freundlich und modern ist“, sagte Kameramann Boros. „Die beiden Azubis haben das wirklich großartig gemacht“, erklärte Regisseur Kunac nach einem langen Drehtag zur Stärkung des Pflegeberufes im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Elena Neubig und Oussama Mbarki zwei engagierte Auszubildende gefunden haben, die das berufs- und

gesellschaftspolitisch wichtige Projekt des Berufsregisters unterstützen und Teil der Kampagne werden. Der Drehtag mit den beiden war außerordentlich produktiv und bereichernd – auf das Endergebnis freuen wir uns jetzt schon!“, sagt auch VdPB-Geschäftsführer Michael Wittmann. Zum Start des neuen Berufsregisters am 1. Juni soll der rund dreiminütige Film pünktlich fertig und in ganz Bayern auf zahlreichen Kanälen gezeigt werden.

Bildtext: Die angehenden Pflegekräfte Oussama Mbarki und Elena Neubig stehen gemeinsam mit Andreas Schneider von der Berufsfachschule für Pflege im Klinikum Forchheim – Fränkisches Schweiz für das bayernweite Berufsregister vor der Kamera. Fotonachweis: NP / Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz.

Nach einem neuen Ausbildungslehrgang verdoppelt sich der ehrenamtliche Besuchsdienst im
Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz allein am Standort in Forchheim binnen kurzer Zeit auf
fast 20 „Zeitschenker“.

Besonders alleinstehenden Klinikpatienten ein offenes Ohr schenken, damit die
Genesung schneller gelingt: Die „Zeitschenker“ müssten wohl tatsächlich erfunden werden, wenn
es die geduldigen Zuhörer nicht schon gäbe. Der ehrenamtliche Besuchsdienst im Klinikum
Forchheim – Fränkische Schweiz ist allein am Standort in Forchheim so gefragt, dass
Patientenfürsprecherin Sandra Roth kürzlich einen neuen Ausbildungslehrgang ins Leben gerufen
hat. Jetzt sind die neun Teilnehmer mit Blumensträußen, Namensschildern und Urkunden offiziell in
den Kreis der ehrenamtlichen „Zeitschenker“ aufgenommen worden.
„Herzlichen Glückwunsch zu diesem schönen Ehrenamt“, gratulierte die stellvertretende
Forchheimer Landrätin Rosi Kraus den frischgebackenen Absolventen. Für Menschen den
Krankenhausaufenthalt durch gemeinsame Gespräche ein wenig angenehmer zu machen, sei
gerade in Zeiten stetig steigender Hektik ein unschätzbarer Beitrag zum Wohl der gesamten
Gesellschaft. „Gemeinsam zu lachen und vielleicht auch mal zu weinen – ich weiß ehrlich nicht, ob
ich das könnte. Diesen Einsatz der Zeitschenker finde ich daher wirklich ganz toll“, würdigte Kraus
das Engagement der Ehrenamtlichen, die in einem mehrmonatigen Kurs zahlreiche Themen wie
Gesprächsführung oder Krankheitsverarbeitung unter Leitung von Patientenfürsprecherin Sandra
Roth vertieft haben. „Es geht bei uns Zeitschenkern darum, das Gesagte zu fühlen und das
Ungesagte zu spüren“, erklärte Roth und wünschte allen Absolventen viele besondere Gespräche,
damit sich die Patienten den Kummer von der Seele reden und voller Zuversicht nach vorne blicken können.          „Gerade am Krankenbett ist das persönliche Gespräch unheimlich viel wert“, betonte
Klinikseelsorger Dietmar Denzler und erklärte, dass jede Medizin ohne menschliche Wärme bloße
Reparatur und keine Heilung wäre.

Mit den neuen Absolventen hat sich die Zahl der „Zeitschenker“ im Klinikum Forchheim –
Fränkische Schweiz allein am Standort in Forchheim binnen kurzer Zeit auf fast 20 Ehrenamtliche
verdoppelt. „Wir sind wirklich überwältigt von dem großen Interesse und der riesigen
Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung“, bedankte sich Klinik-Geschäftsführer Sven Oelkers für das
Engagement der zahlreichen Ehrenamtlichen. „Wir sind wirklich eine tolle Truppe und ich freue mich
jetzt auf den Einsatz als Zeitschenkerin“, sagte Sonja Schrüfer nach der feierlichen Verleihung der
Urkunde. Mit Rotraud und Helmut Foerster hat sogar ein Ehepaar gemeinsam an der Ausbildung
teilgenommen. „Mein Mann hat die tolle Idee gehabt, dass wir uns gemeinsam als Zeitschenker hier
im Klinikum engagieren können“, erzählte Foerster im Rahmen einer gemeinsamen Feierstunde mit
gemütlichen Beisammensein und großem Buffet im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am
Standort in Forchheim.

Bildtext:
Die Zahl der ehrenamtlichen „Zeitschenker“ im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz hat sich
binnen kurz Zeit auf fast 20 Ehrenamtliche verdoppelt. Foto: NP / Klinikum Forchheim – Fränkische
Schweiz.

Die Geburtsstation im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz ist vom Kinderhilfswerk
UNICEF und der Weltgesundheitsorganisation WHO zur Freude der gesamten Abteilung
unter der Leitung von Chefarzt Dr. Stefan Weingärtler als „Babyfreundliches Krankenhaus“
ausgezeichnet worden. 

Die Neugeborenen sind schon immer das schönste Aushängeschild des Klinikums Forchheim – Fränkische Schweiz gewesen. Jetzt darf sich die Geburtsstation unter Leitung von Chefarzt Dr. Stefan Weingärtler auch ganz offiziell als „babyfreundliches“ Klinikum bezeichnen. „Weil Mütter und Babys bei uns schon immer an erster Stelle stehen, haben wir uns beim Kinderhilfswerk UNICEF und der Weltgesundheitsorganisation WHO für den Titel ,Babyfreundliches Krankenhaus` beworben und die Auszeichnung nach einem umfangreichen Verfahren jetzt auch erhalten“, freut sich Weingärtler über den Erfolg und würdigt den Einsatz des gesamten Bewerbungsteams.
„Das Wohl des Kindes und die individuellen Wünsche der Eltern stehen bei uns im Forchheim schon immer im Vordergrund“, betont auch Oberärztin Dr. Charlotte Scherzinger. „Egal ob sich Mütter für einen Kaiserschnitt oder eine natürliche Geburt, für die Brust oder die Flasche entscheiden, wir stärken den Eltern in jeder Situation den Rücken und sind ganz persönlich in den wohl wichtigsten, schönsten und schwersten Stunden des Lebens an ihrer Seite. Genau diese vorbehaltlose Unterstützung und die bedingungslose Fokussierung auf das Baby haben wir mit der erfolgreichen Teilnahme an dem aufwändigen Zertifizierungsprozess jetzt eindrucksvoll belegen können“, freut sich Scherzinger und
erklärt, dass sich alle werdenden Eltern im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim jederzeit vollkommen sicher und bestens geborgen fühlen können.
„Bei uns in Forchheim folgen wir den vielen Vorgaben nicht nur auf dem Papier, sondern
leben die Anforderungen auch wirklich ganz aktiv in unserer täglichen Arbeit“, sagt Martina
Steck als leitende Hebamme und nennt als praktisches Beispiel die schrittweise Begleitungzum erfolgreichen Stillen. „Vom ungestörten Hautkontakt zwischen Mama und Baby direkt nach der Geburt bis zur nachhaltigen Begleitung durch Stillgruppen nach der Entlassung
fördern wir das Stillen der Kinder an den richtigen Stellen in den entscheidenden
Momenten“, erklärt Steck und betont, dass selbstverständlich auch nicht-stillende Mütter
genauso umfassend und feinfühlig zu Bindungsaufbau und Flaschefüttern beraten werden.
„Wir haben hier in Forchheim eine familiäre Umgebung geschaffen, in der sich Mamas,
Papas und Neugeborene von Anfang an wohlfühlen und eine enge Bindung aufbauen
können“, bringt Steck die babyfreundliche Philosophie auf den Punkt.
„Die durchaus anspruchsvolle Zertifizierung bestätigt die hohe Qualität unserer
geburtshilflichen Betreuung und unterstreicht unser Engagement für die bestmögliche
Begleitung von Familien in dieser besonderen Lebensphase“, hat sich Chefarzt Dr.
Weingärtler für den Einsatz von Ärzten, Hebammen und Pflegern kürzlich im Rahmen der
feierlichen Verleihung der offiziellen Auszeichnung zum „Babyfreundlichen Krankenhaus“ im
Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz bedankt. 

Bildtext:
Feiern die Auszeichnung als „Babyfreundliches Krankenhaus“ im Forchheimer Kreißsaal:
Oberärztin Dr. Charlotte Scherzinger, Stationsleiterin Irmi Bayer und leitende Hebamme
Martina Steck. Alle Fotos: NP / Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz.

Das Ernährungsteam im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz will die Patienten vor Mangelernährung gezielt
schützen, um den Heilungsprozess zu beschleunigen. Richtige Ernährung ist nicht nur für gesunde Menschen wichtig. Für Patienten in Krankenhäusern ist die Auswahl von Speisen und Getränken sogar noch entscheidender für das gesundheitliche Wohlbefinden. Das Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim will mit der regelmäßigen Teilnahme am weltweiten „Nutrition Day“ die richtige Ernährung gerade von kranken Menschen fördern. Jetzt ist das gesamte Ernährungsteam unter Leitung von Oberärztin Dr. Elisabeth Dewald und Ernährungsberaterin Sabine Lamprecht zur Freude von Klinik-Geschäftsführer Sven Oelkers und Chefarzt Dr. Bernhard Drummer für den unermüdlichen Einsatz mit einem offiziellen Zertifikat der Veranstalter des weltweiten Aktionstages für das Engagement ausgezeichnet worden.
„Wir wollen mit der Teilnahme am ,Nutrition Day` das Bewusstsein für Mangelernährung stärken, um drohende Defizite
rechtzeitig zu erkennen und entsprechende Ernährungsinterventionen zeitnah einleiten zu können“, begründet Sabine
Lamprecht, leitende Ernährungsberaterin am Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz, den besonderen Fokus auf das
Thema. Die medizinischen Ursachen einer individuellen Mangelernährung seien laut Dr. Elisabeth Dewald, Oberärztin, Diabetes- und Ernährungsexpertin im Klinikum Forchheim, äußerst vielfältig. Neben schwerwiegenden Erkrankungen wie Tumorleiden oder Schlaganfall können auch Demenz, chronische Wunden oder die Nachwehen von Operationen neben vielen weiteren Faktoren zu einer veränderten Nahrungsaufnahme und dadurch in Folge zu einer Mangelernährung führen.
„Deshalb erfassen wir durch gezieltes Screening auf Mangelernährung raschErnährungsprobleme unserer Patienten und können so frühzeitig mit adäquaten Therapiemaßnahmen gegensteuern“, erklärt Dr. Dewald weiter. Durch die gezielte Betreuung von Patienten durch das qualifizierte Ernährungsteam kann der Genesungsverlauf der Patienten nachweislich verbessert und dadurch in Folge auch die Verweildauer in der Klinik verkürzt werden“, freut sich Dr. Dewald über den Erfolg der klinischen Maßnahmen im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz.

Bildtext:
Die systematische Verhinderung von Mangelernährung hat das Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz für seine
Patienten seit Jahren besonders im Blick. Jetzt ist das Ernährungsteam von Oberärztin Dr. Elisabeth Dewald und
Ernährungsberaterin Sabine Lamprecht für das ernährungsmedizinische Engagement mit einem Zertifikat vom Veranstalter des weltweiten „Nutrition Day“ zur Freude von Klinik-Geschäftsführer Sven Oelkers und Chefarzt Dr. Bernhard Drummer ausgezeichnet worden. Foto: Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz

Um Kosten zu senken und die Umwelt zu schonen, will das Klinikum Forchheim –
Fränkische Schweiz das Energiemanagement konsequent auf dem allerneuesten Stand
halten. Das Energiemanagement soll nun auch von einer externen Stelle zertifiziert werden.
Ein siebenköpfiges Energieteam – bestehend aus Mitgliedern der Standorte Ebermannstadt
und Forchheim – tut alles dafür, um die Anforderungen dieser anspruchsvollen Zertifizierung
zu erfüllen.

FORCHHEIM/EBERMANNSTADT. Die Checkliste ist lang, die Anforderungen sind hoch:
Wer die Zertifizierung des Energiemanagementsystems wie das Klinikum Forchheim –
Fränkische Schweiz bekommen will, hat alle Hände voll zu tun. „Wir wollen die Umwelt
schonen und Kosten senken“, bringt Sven Oelkers, Geschäftsführer des Klinikums
Forchheim – Fränkische Schweiz, das ehrgeizige Ziel auf den Punkt.
Um eine Zertifizierung nach der internationalen Norm mit dem Namen „DIN EN
IS0-50001:2018“ zu erlangen, müssen viele Punkte beachten. Zu diesem Zweck ist ein
mehrköpfiges Energieteam zusammengestellt worden. Dieses setzt sich aus Sven Oelkers
(Geschäftsführer), Michael Florin (Werkstattleiter), Stefanie Hüppe (Qualitätsmanagement),
Christian Kelch (Stv. Technische Leitung), Ulla König (Standortleitung Ebermannstadt),
Peter Kupferschmiedt (Qualitätsmanagement) und Heinrich Wölfel (Verwaltungsleitung)
zusammen. Gemeinsam wird eine lange To-do-Liste abgearbeitet. „Wir schauen uns
wirklich vom größten bis zum kleinsten Verbraucher alles genau an, um unsere
Energieeffizienz zu verbessern und damit unseren Energieverbrauch zu senken“, erklärt
Christian Kelch, der Stellvertreter des Technischen Leiters im Klinikum Forchheim –
Fränkische Schweiz. „Die Erhebung des Ist-Zustandes stellt für uns die Basis dar, um uns
Ziele zu stecken und unser Energiemanagementsystem immer weiter zu verbessern“,
erklärt Klinik-Geschäftsführer Sven Oelkers die Motivation für die Teilnahme an dem

genauso aufwändigen wie nachhaltigen Zertifizierungsprozess. Ulla König (Standortleitung
Ebermannstadt) ergänzt, dass es „am Ende darum geht, unser Energiemanagement nach
aktuellem Stand zu erstellen und weiterzuführen, wofür der international anerkannte
Standard ISO 50001:2018 ebenso wie Teamarbeit bei diesem standortübergreifenden
Projekt die wichtigsten Grundlagen sind.“ Das Energieteam setzt sich gemeinsam für ein
topmodernes Energiemanagement an den Standorten des Klinikums Forchheim –
Fränkische Schweiz ein.

Bildtext: 
Qualitätsmanagerin Stefanie Hüppe, Klinik-Geschäftsführer Sven Oelkers und der
Stellvertreter des Technischen Leiters, Christian Kelch, setzen sich gemeinsam für ein
topmodernes Energiemanagement an den Standorten des Klinikums Forchheim –
Fränkische Schweiz in Forchheim und Ebermannstadt ein. Foto: Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz

Jetzt noch die Kurve kriegen: Mit einer Karikaturen-Ausstellung über den Klimawandel will das Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Ebermannstadt neben dem gesundheitsfördernden Lachtraining auch zum Nachdenken über das eigene Verhalten rund um Themen wie Verkehr, Umwelt und Konsum anregen.
Darf man über den Klimawandel lachen? Professor Dr. Gerhard Seitz nickt entschieden mit dem Kopf. „Über den Klimawandel lachen ist natürlich gesund“, sagt der bekannte Mediziner, der in Franken eine echte Instanz in Fragen des guten Humors ist.  „Karikaturen lösen Diskussionen aus und bringen den Betrachter zum Nachdenken“, berichtet der ehemalige Chefarzt bei der Eröffnung der Ausstellung im lichtdurchfluteten Atrium des Klinikums Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Ebermannstadt verschmitzt.ist sich Seitz sicher. Im besten Fall führe der Besuch der aktuellen Ausstellung mit dem schönen Titel „Jetzt noch die Kurve kriegen – Karikaturen zu Verkehr, Umwelt und Konsum“ zur Reflexion über das eigene Verhalten.“
Dabei bekommen im Rahmen der Ausstellung nicht nur vermeintliche Klimasünder wie beispielsweise Liebhaber von Kreuzfahrten oder Geländewagen ihr sprichwörtliches Fett weg. Auch den selbsterklärten Klimarettern wird mit spitzer Feder und klarer Linie der Spiegel vorgehalten. „Das ist meine Lieblingskarikatur unter den fast 100 ausgestellten Werken“, sagt Seitz und zeigt den Gästen zur Eröffnung der Ausstellung eine Arbeit des bekannten Karikaturisten Horst Haitzinger. Auf einer ablegenden Arche Noah ruft ein Gorilla den verdutzten Menschen zum Abschied ein freundlich aber bestimmtes „Diesmal ohne Euch!“ hinterher.
Entstanden ist die Karikaturenschau, die übrigens noch bis zum 10. März täglich von 11 bis 16 Uhr im Klinikum in Ebermannstadt kostenlos zu besichtigen ist, im Rahmen des Projektes „Mit-Mach-Klima“ der Stadt Bamberg. Die feierliche Eröffnung der Wanderausstellung in Ebermannstadt ist von der Fördergesellschaft Klinik Fränkische Schweiz unter dem Vorsitz von Rechtsanwalt Robert Glenk veranstaltet worden. Klinikum-Geschäftsführer Sven Oelkers bedankte sich insbesondere bei Annika Hoffmann vom Amt für Inklusion der Stadt Bamberg und natürlich bei Professor Dr. Gerhard Seitz, der die geniale Idee gehabt hatte, genauso bekannte wie weniger bekannte Karikaturisten aufzufordern, spitzfindige Zeichnungen rund um den Klimawandel für diese empfehlenswerte Ausstellung zu gewinnen.

Doppelte Freude im Forchheimer Kreißsaal: Zwei Babys haben sich 2025 ein enges Rennen im inoffiziellen Wettbewerb um den traditionellen Titel des Forchheimer Neujahrsbabys geliefert.

Forchheim – „Wir sind einfach nur glücklich – aber jetzt auch einfach nur müde“, sagen mit Tamara und René die Eltern des kleinen Ben, der am 2. Januar mitten in der Nacht um kurz vor drei Uhr das Licht der Welt erblickt hat. „Die Wehen haben schon Silvester begonnen“, erzählen die glücklichen Eltern des 3550 Gramm schweren und 56 Zentimeter langen Wonneproppens.  „Wir wollen jetzt gemeinsam die Ruhe genießen“, sagt die junge Familie mit dem Neugeborenen im Arm und zeigt auf die romantische Winterlandschaft vor dem großen Panoramafenster im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim. „Wir haben alles richtig gemacht“, freut sich die Mama von Neujahrsbaby Ben. „Alle haben sich ganz viel Zeit genommen“, erzählt Tamara und schwärmt von dem neuen, bewegten Geburtsbett im Forchheimer Kreißsaal. „Die sanften Bewegungen am Rücken waren während der Wehen sehr, sehr angenehm“, kann Tamara das innovative Geburtsbett nur wärmstens weiterempfehlen.

Gleich nebenan kuschelt das zweite Forchheimer Neujahrsbaby ebenfalls bei der Mama auf dem Arm. „Das bewegte Geburtsbett ist leider schon besetzt gewesen. Aber wir haben es auch so um genau 4.25 Uhr geschafft“, freut sich Leonie Bernhardt und wiegt den kleinen Jakob Ferdinand auf dem Schoß. „Es ist schon einfach schön hier“, sagt die stolze Mutter aus Igensdorf im Landkreis Forchheim und zeigt auf die Aussicht mit dem Walberla am vernebelten Horizont. „Bei der Geburt unserer Emmi musste wir wegen Corona vor vier Jahren noch nach Nürnberg. Hier ist alles so familiär und herzlich. Alle haben sich die ganze Zeit wunderbar um uns gekümmert“, berichtet die überglückliche Mama und schwärmt von der liebevollen Verpflegung. „Vorhin gab es eine leckere Brotzeit – total schön angerichtet“, sagt die Mama und fiebert dem ersten Besuch entgegen. „Gleich kommen meine Tochter Emmi mein Mann Daniel zum Gratulieren vorbei, um den 4055 Gramm schweren und 57 Zentimeter großen Jakob Ferdinand zu bewundern“, freut sich die Mutter und lacht. „Das hätte ich auch nicht gedacht, dass ich mal ein Neujahrsbaby bekomme.“

Gemeinsam mit Hebamme Julia Fritsche hat Dr. Stefan Weingärtler, Chefarzt der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtenhilfe, im Namen des gesamten Klinikums Forchheim – Fränkische Schweiz den beiden Müttern zum Forchheimer Neujahrsbaby herzlich gratuliert. „Wir haben hier in Forchheim schon wirklich eine sehr schöne Entbindungsstation mit einem tollen Kreißsaal und hervorragendem Kinderzimmer, in der Familien wirklich sehr gut aufgehoben sind“, freut sich der Chefarzt über den glücklichen Start ins neue Jahr.

Über die „Zeitschenker“, den ehrenamtlichen Besuchsdienst im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz, hat der Bayerischer Rundfunk ein tolles Porträt gedreht. Hier geht es direkt zur ARD-Mediathek:

https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdFNjaGVkdWxlU2xvdC80MTA2MDc0MDc4MTNfRjIwMjNXTzAxMDU5N0EwL3NlY3Rpb24vZDBjZDEwMzktYjFhNS00MGRmLTk2MzMtZDMwMzZkM2UxODk2

Ton ab, Kamera läuft und Action! Georg Schmitt ist ein echtes Naturtalent. Der „Zeitschenker“ im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz läuft wie ein Schauspielprofi über Gänge, klopft an Türen und widmet Patienten ehrenamtlich einen Teil seiner Freizeit. „Ich bin noch nie im Fernsehen gewesen, aber mir macht das wirklich Spaß“, sagt Schmitt, der gemeinsam mit seiner Ehefrau Brigitte vor fast genau zwei Jahren die Ausbildung zum „Zeitschenker“ bei der Patientenfürsprecherin im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz, Sandra Roth, absolviert hat. „Am Anfang hätte ich nicht gedacht, dass mir die gemeinsame Zeit mit den Patienten so viel geben kann“, sagt der pensionierte Industriemeister und klopft schon an der nächsten Krankenhaustür vorsichtig an. „Wie geht es Ihnen heute?“, fragt Schmitt freundlich und kommt mit dem Patienten schnell über Gott und die Welt ins Gespräch. „Manchmal reicht es, einfach nur dazusitzen“, sagt Schmitt während die Kamera läuft.

Weil die Nachfrage nach dem ehrenamtlichen Besuchsdienst stetig steigt, hat Patientenfürsprecherin Roth kürzlich einen neuen Ausbildungskurs gestartet. „Wir können noch mehr ,Zeitschenker` gebrauchen, vor allem Männer“, sagt Roth ins Mikrofon und schwärmt von dem Ehrenamt gegen das Alleinsein im Krankenhaus. „Zeit schenken macht Spaß und ist für alle eine echte Win-Win-Situation.“

Derzeit besuchen zehn Zeitschenkerinnen und ein Zeitschenker einmal pro Woche für einige Stunden alleinstehende Patienten im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz, um zu plaudern, spazieren zu gehen oder auch schon mal etwas aus dem Kiosk zu holen. Genau diese Zeit fehle den Pflegekräften im Klinikalltag leider häufig, erklärt Pflegedienstleiterin Sabine Jacob und lobt den Einsatz der ehrenamtlichen Zeitschenker im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz vor laufender Kamera in den höchsten Tönen.

 

Dr. Hannes Seuß, Chefarzt für Radiologie im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz, ist kürzlich zum Privatdozenten im altehrwürdigen Anatomie-Hörsaal der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen ernannt worden. Wir haben mit PD Dr. Seuß über den Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI) auf die diagnostische Radiologie gesprochen.

Herr PD Dr. Seuß, KI ist ein Schlagwort, das in der Radiologie immer häufiger auftaucht. Welche Rolle spielt die Zukunftstechnologie heute schon in Ihrem Fachgebiet?

Chefarzt PD Dr. Seuß: Die KI hat in der Radiologie bereits heute eine unterstützende Funktion. Sie wird vor allem in der Bildanalyse eingesetzt, beispielsweise zur Erkennung von Lungenknoten auf CT-Bildern oder zur Identifikation von Brustkrebs in der Mammographie. Diese Systeme können Radiologen dabei helfen, auffällige Bereiche schneller zu identifizieren und zu priorisieren. Dabei darf man jedoch nicht vergessen, dass diese Systeme den Arzt nicht ersetzen, sondern ihn bei Routineaufgaben entlasten und die Effizienz steigern sollen.

Wird die KI langfristig den Radiologen ersetzen?

Nein, eine KI kann Muster erkennen und auf Grundlage von Trainingsdaten beispielsweise Entscheidungen vorschlagen, aber sie hat keine klinische Erfahrung und kein Verständnis für den Patienten als Ganzes. Radiologen verbinden Bildgebung mit der medizinischen Geschichte, den Symptomen und den Laborwerten eines Patienten. Zudem sind ethische Entscheidungen, wie etwa die Kommunikation von Befunden, eine zutiefst menschliche Aufgabe. Auch der Umgang mit Unsicherheiten – etwa wenn Befunde nicht eindeutig sind – erfordert ärztliche Intuition und Erfahrung. KI ist ein wertvolles Werkzeug, aber sie fehlt an Empathie und Kontextverständnis, was im klinischen Alltag unerlässlich ist.

Trotzdem ist offensichtlich die Nähe zur wissenschaftlichen Entwicklung und medizinischen Forschung für einen modernen Radiologen wichtig – wie nicht zuletzt Ihre feierliche Ernennung zur Privatdozenten in Erlangen beweist.

Ja, die Radiologie ist ein Fachgebiet, das stark von technologischen Innovationen geprägt ist. Von der Entwicklung neuer Bildgebungstechnologien bis hin zur Anwendung von KI – wer in der Forschung aktiv bleibt, hat die Chance, diese Entwicklungen mitzugestalten. Zudem ermöglicht es uns Radiologen, kritisch zu hinterfragen, wie neue Technologien eingesetzt werden und welchen Einfluss sie auf die Patientenversorgung haben. Forschung ist der Schlüssel, um sicherzustellen, dass wir nicht nur Anwender, sondern auch Gestalter der medizinischen Zukunft sind.

Wie wird KI die Radiologie verändern?

Die KI wird die Radiologie revolutionieren, aber nicht, indem sie uns ersetzt, sondern indem sie uns ergänzt. Sie wird uns ermöglichen, schneller und präziser zu arbeiten und uns mehr Zeit für die Patienten zu geben. Wichtig ist, dass wir die Entwicklung der KI aktiv mitgestalten und verantwortungsvoll einsetzen. Letztlich bleibt der Mensch der wichtigste Faktor in der Medizin – mit oder ohne KI. 

Mehr Informationen rund um die Fachabteilung für Radiologie im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim finden Sie im Internet bei uns auf der Homepage unter folgendem Link www.klinikumforchheim.de/abteilungen-experten/fachabteilungen/radiologie/.

Die Geschichte der Zuckerkrankheit ist laut Dr. Elisabeth Dewald, Oberärztin und Fachärztin für Innere Medizin, Diabetologie und Ernährungsmedizin am Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz, fast so alt wie die Menschheit. Schon in der Antike seien die Symptome wie starker Durst und häufiges Wasserlassen bekannt gewesen. Vom „honigsüßen Urin“ habe der Diabetes mellitus auch seinen Namen erhalten.

„Zucker ist für den Menschen ein wichtiger Energieträger“, betont Dr. Dewald weiter. Das menschliche Gehirn ernähre sich sogar ausschließlich von Zucker. Aus der Nahrung gelangt der Zucker über den Darm ins Blut. Über diesen Kreislauf wird der Zucker im gesunden Körper zu den Zellen transportiert. Dort kommt das bekannte Insulin ins Spiel. Das entscheidende Hormon aus der Bauchspeicheldrüse wirkt wie ein Schlüssel im Schloss, öffnet die Körperzellen und ermöglicht die Zuckeraufnahme. Diabetiker bilden entweder kein Insulin (Typ 1), oder entwickeln eine Resistenz gegen das Insulin (Typ 2). „Dann ist Insulin zwar vorhanden, kann aber nicht mehr als Schlüssel an den Zellen wirken. Dadurch erhöht sich der Zuckergehalt im Blut und wird dann häufig mit dem Urin ausgeschieden“, erklärt Dewald den „Alterszucker“, unter dem mit rund 95 Prozent derzeit mit Abstand die meisten Betroffenen leiden. Heute würden bereits rund acht Millionen Deutsche unter der Alterszuckerkrankheit leiden.

Die wachsende Tendenz bezeichnet Dewald als besorgniserregend. Studien gehen davon aus, dass die Zahl der Betroffenen allein in Deutschland bis zum Jahr 2040 auf über zehn Millionen steigt. Gerade die wachsende Zahl der jüngeren Patienten beschreibt die Diabetes-Expertin vom Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz als alarmierend.

„Wer langfristig Gewicht verlieren und die Gefahr einer Diabetes-Erkrankung reduzieren will, dem empfehle ich, das Problem an der Wurzel zu bekämpfen.“ Neben ausreichender Bewegung sei eine ausgewogene Ernährung und Gewichtsnormalisierung der Schlüssel zum Erfolg.

„Vollkorn ist neben Obst und Gemüse die beste Wahl.“ Auch Hülsenfrüchte und Fisch sollten mindestens einmal pro Woche auf dem Tisch stehen. Joghurt und Nüsse dürften den Speiseplan sogar täglich ergänzen. Bei Fleisch und Wurst sollte man sich dagegen zurückhalten. Fertigprodukte und Softdrinks sollten aufgrund des extrem hohen Zuckergehalts gemieden werden. Gerade Cola, Pizza & Co. würden für extreme Probleme sorgen. „Mittlerweile leiden sogar schon adipöse Kleinkinder unter Diabetes mellitus 2, dem ehemaligen ,Alterszucker`“, weist Dewald auf die besorgniserregende Entwicklung hin. „Adipositas und Diabetes gehen Hand in Hand. Beide Erkrankungen gehören zu den medizinisch größten Herausforderungen im 21. Jahrhundert“, ist sich die Diabetes-Expertin vom Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz sicher.

Heute würden bereits rund acht Millionen Deutsche unter der Alterszuckerkrankheit (Typ 2) leiden. Gerade die wachsende Zahl der jüngeren Patienten beschreibt die Diabetes-Expertin vom Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz als alarmierend. Insbesondere die wachsende Beliebtheit von „Kalorienbomben“ wie Softdrinks und Fertiggerichten sei für die erschreckende Entwicklung verantwortlich. Neben mehr Bewegung sei eine gesündere Ernährung der entscheidende Faktor zur erfolgreichen Prophylaxe. „Der zunehmende Bewegungsmangel würden die Folgen einer falschen Ernährung zusätzlich verstärken“, so die erfahrende Diabetes- und Ernährungsmedizinerin des Klinikums Forchheim – Fränkische Schweiz. 

Mehr Informationen rund um die Angebote des Adipositaszentrums im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Forcheim finden Sie im Internet auf unserer Homepage unter folgendem Link: https://bit.ly/4dLfn9n. 

Dr. Hubert Gräf setzt als Chefarzt für Innere Medizin und Geriatrie am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz am Standort in Ebermannstadt auf ganz viel Fachwissen, Feingefühl und Teamarbeit. Als Ausdruck der hohen Qualität des Angebots wurde die Geriatrische Rehabilitation kürzlich erneut mit dem „Qualitätssiegel Geriatrie“ erfolgreich zertifiziert.

„Unsere Stärke liegt in der medizinischen Zusammenarbeit zum Wohl der Patienten“, freute sich der Chefarzt über die erfolgreiche Zertifizierung. Häufig würden Senioren nach Knochenbrüchen, Herzinfarkten oder Schlaganfällen nach Ebermannstadt zu den Experten kommen. „Das oberste Ziel unserer geriatrischen Rehabilitation sowie der Akutgeriatrie besteht darin, die Selbstständigkeit und Lebensqualität der Patienten und Rehabilitanden zu erhalten und somit auch Pflegebedürftigkeit zu verhindern oder zumindest zu verringern“, betonte Dr. Gräf weiter. „Bei uns in der Geriatrie in Ebermannstadt ist das Team entscheidend“, sagte Dr. Gräf und betonte, dass von der Physio- und Ergotherapie über die Logopädie und Psychologie bis hin zur aktivierenden Pflege und dem Sozialdienst zahlreiche Fachdisziplinen im Rahmen der internistisch-geriatrischen Betreuung von Akut- und Rehabilitationspatienten notwendig seien. „Eine gesamtumfassende Behandlung ist mir in der Altersmedizin besonders wichtig und wir möchten dem Leben ja nicht nur mehr Jahre, sondern den Jahren mehr Leben geben“, betonte Dr. Gräf.

Dabei sei sehr viel Feingefühl im Umgang mit Angehörigen und Betroffenen notwendig. An erster Stelle stehe für Dr. Gräf das Ziel, durch Prävention und Rehabilitation eine Pflegebedürftigkeit der teilweise hochbetagten Patienten zu vermeiden und den Senioren ein möglichst selbstständiges Leben nach der Erkrankung wieder zu ermöglichen. „Wir haben in der Klinik in Ebermannstadt dafür vom Bewegungsbad bis zum Fitnessraum wirklich ein tolles Angebot für unsere Patienten – das ist hier fast schon ein bisschen ein Wellnessbereich.“ Auch die schöne Umgebung im Herzen der Fränkischen Schweiz leiste für die Genesung wertvolle Dienste. „Hier in Ebermannstadt soll wirklich alles zur Gesundheit unserer Patienten beitragen.“

Mit mächtig viel Spannung und Vorfreude kommen Laura Nehr und Florian Gütte am 07. November früh morgens im Kongress-Center HUB 27 in Berlin auf dem Deutschen Pflegetag an. Mit Unterstützung von Katharina Zobel und Andreas Schneider aus der Berufsfachschule für Pflege des Klinikums Forchheim-Fränkische Schweiz hatten sie sich im Sommer für den Posterwettbewerb des Deutschen Pflegerates (DPR) mit einer tollen Idee zur Zukunft der Pflege angemeldet und wurden mit ihrem Konzept prompt aus 148 Einsendungen von der Jury unter die besten 20 nominiert. Ihr Poster „Feedback – feed the future!“ erzählt in einer selbst erstellten Bildergeschichte und einem prägnanten Text von den Vorteilen und messbaren Pflege-Outcomes für Pflegebedürftige und Pflegekräfte – eben durch das Etablieren von positiven Feedback-Ritualen in den Teams. Das überzeugte die Jury, und so bekommt das Poster jetzt einen prominenten Platz im Foyer für die rd. 9000 TeilnehmerInnen des Pflegetages – ein Rekordwert aus der rd. 20jährigen Tradition dieses bedeutendsten Pflegekongresses in Deutschland, wie die Veranstalter begeistert verkünden.

Am Posterstand erläutern Laura und Florian stolz ihr Konzept den Organisatoren Annemarie Fajardo (Vizepräsidentin des DPR) und Dr. Markus Mai (Präsident der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz). Es folgen unzählige Gespräche mit interessierten Besuchern während der beiden Kongresstage. Es bleibt ihnen auch noch genügend Zeit, um Vorträge und Workshops zu allen Bereichen der Pflegewelt zu besuchen, um wichtige Impulse für ihren Beruf mit nach Forchheim zu nehmen. Es können Kontakte mit vielen namhaften Profis der Branche aus Berufspolitik, Selbstverwaltung, Pflegewissenschaft und -praxis geknüpft werden.

Und was war sonst noch so in Berlin? Naja, Geschäfte und Lokale am „Ku‘damm“, die es eben nicht in Oberfranken gibt; eine Sightseeing-Tour durch Berlin-Mitte und dann geht es leider auch schon wieder nach Hause.

„Die ganze Aktion zeigt mir, wie erfolgreich und wichtig es ist, Auszubildenden auch einen solchen Rahmen zu bieten, damit sie mit ihren durchdachten Ideen gehört werden, über den Tellerrand blicken können und erleben, was in unserem schönen Beruf so passiert. Wir danken allen Unterstützer im Klinikum und im Ausbildungsverbund, denn nur gemeinsam lässt sich etwas so Großartiges erreichen“, so Andreas Schneider, Vorstand des Ausbildungsverbundes Pflege der Region Forchheim e.V. und Schulleiter der BFS.

Text und Bilder: Andreas Schneider

Mit tollen Ausstellern, leckerem Essen und spannenden Vorträgen hat das Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Samstag in Forchheim gemeinsam mit zahlreichen Besuchern den „Weltdiabetestag“ gefeiert.

An den Entdecker des überlebenswichtigen Insulins erinnert der „Diabetestag“ weltweit im November. Um die Bevölkerung für die Belange der Volkskrankheit zu sensibilisieren, hat das Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Samstag einen großen Diabetes-Informationstag veranstaltet. „Diabetes ist eine Erkrankung, die mittlerweile fast jede Familie betrifft“, hat Landrat Dr. Hermann Ulm als Vorsitzender des Aufsichtsrats zur Eröffnung der Veranstaltung mit zahlreichen Ausstellern und spannenden Vorträgen erklärt. Beim Kochen gesunder Leckereien hat das Diabetes-Team um Oberärztin Dr. Elisabeth Dewald die Besucher für „Hafer“ als natürliches „Wundermittel“ begeistert. „Schmeckt wirklich sehr lecker“, hat Dr. Ulm bei der Verkostung der gebratenen Haferflocken mit Gemüse auf asiatische Art gesagt und angekündigt, das Rezept selbst ausprobieren zu wollen. „Das werde ich auf jeden Fall daheim mal nachkochen“, freute sich Dr. Ulm und schnappte sich das ausliegende Rezept zum Mitnehmen.

Mit leckerem Essen die Gesundheit fördern: Unter diesem Motto hat der große Diabetes-Informationstag im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz die Besucher am Samstag für gesunde Ernährung als eine wichtige Säule zur Bekämpfung der Zuckerkrankheit begeistern wollen. Neben ausreichender Bewegung sei eine ausgewogene Ernährung der Schlüssel zum Erfolg, betonte die erfahrene Oberärztin und Fachärztin für Diabetologie und Ernährungsmedizin am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz, Dr. Elisabeth Dewald. „Vollkorn ist neben Obst und Gemüse die beste Wahl.“ Auch Hülsenfrüchte und Fisch sollten mindestens einmal pro Woche auf dem Tisch stehen. Joghurt und Nüsse dürften den Speiseplan sogar täglich ergänzen. Bei Fleisch und Wurst sollte man sich dagegen zurückhalten. Fertigprodukte und Softdrinks seien aufgrund des extrem hohen Zuckergehalts nicht empfehlenswert. Gerade Cola, Pizza & Co. könnten für extremes Übergewicht sorgen. „Adipositas und Diabetes gehen Hand in Hand. Beide Erkrankungen gehören zu den medizinisch größten Herausforderungen im 21. Jahrhundert“, erklärte die Diabetes-Expertin vom Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz. Wer schon mit Übergewicht und Zuckerproblemen zu kämpfen habe, dem empfiehlt Dr. Dewald als „Geheimrezept“ ein spezielles Getreide. „Hafer ist sehr effektiv gegen Zucker.“ Während Ernährungsberaterin Sabine Lamprecht, Auszubildende Leonie Igel und Diabetesberaterin Sonja Rodler vom Diabetes-Team im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz den Kochlöffel geschwungen haben, durften die Besucher die vor Ort gekochten Leckereien nach Herzenslust verkosten. Zusätzlich sind Experten wie Facharzt Dr. Christoph Seitz und Diabetesberaterin Sonja Rodler im Rahmen von Vorträgen der Zuckerkrankheit auf den Grund gegangen. Zahlreiche Medizinfirmen haben im Klinik-Foyer zudem Produktneuheiten für Betroffene präsentiert. Andreas Rudl, Inhaber der Forchheimer Marien-Apotheke, hat im Rahmen von kostenlosen Bestimmungen des auch als „Blutzuckergedächtnisses“ bekannten HbA1c-Wertes alle Hände voll zu tun gehabt. „Das ist wirklich ein super Angebot hier“, haben sich Besucher wie Christine Galster über das abwechslungsreiche Programm beim Diabetes-Informationstag im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz gefreut.

Highlight beim Diabetestag am 16.11 im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim:

Bei unserem großen Diabetestag am 16. November im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz bietet Andreas Rudl, Inhaber der Forchheimer Marien-Apotheke, mit kostenlosen Bestimmungen des auch als „Blutzuckergedächtnisses“ bekannten HbA1c-Wertes für alle Besucher ein besonderes Highlight an.

„Je schlechter ein Diabetes eingestellt ist, desto mehr Glucosemoleküle haften sich an die Oberfläche der roten Blutkörperchen und beladen diese. Diese Beladung kann man anhand einer Messung bestimmen. Der Zahlenwert gibt einen Hinweis, ob ein Diabetes überhaupt vorliegt beziehungsweise gut oder schlecht eingestellt ist. Je höher dieser Zahlenwert, desto mehr Zuckermoleküle haften auf den roten Blutkörperchen und desto schlechter ist die Stoffwechsellage“, erklärt der bekannte Apotheker aus Forchheim und zeigt auf die unterschiedlich stark mit Zucker beladenen Modelle von roten Blutkörperchen.

Mehr als 8,9 Millionen Menschen leben in Deutschland mit einem Diabetes mellitus, jedes Jahr erkranken etwa 500.000 Menschen neu daran, die Dunkelziffer Erkrankter wird auf
rund zwei  Millionen geschätzt. Folge- und Begleiterkrankungen des Diabetes führen nicht nur zu weiteren gesundheitlichen Beeinträchtigungen, sondern auch zu reduzierter Lebensqualität und oft auch zu persönlichem Leid (Quelle: Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2024).

Die Zahlen zeigen deutlich, dass Diabetes mellitus eben nicht nur bedeutet, „ein bisschen zuckerkrank zu sein“, sondern dass hier eine große Verantwortung aller Beteiligten in Prävention, Diagnostik und Behandlung besteht.

Dieser Verantwortung wird das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz am Standort Forchheim bereits seit vielen Jahren gerecht. Seit 2014 ist die Klinik in Forchheim von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) zertifiziert und als Klinik mit Diabetes im Blick anerkannt.

Nicht nur die bestmögliche Versorgung der stationären Patienten mit Diabetes mellitus, sondern auch die Informationsvermittlung liegt dem Diabetes- und Ernährungsteam unter Leitung von OÄ Dr. Elisabeth Dewald am Herzen. 

So veranstaltet das Klinikum Forchheim am Samstag, den 16.11.2024, von 13-17 Uhr wieder einen großen Informationstag rund um das Thema Diabetes mellitus, zu dem nicht nur Betroffene sondern auch alle Interessierten sehr herzlich eingeladen sind. 

Im Klinikfoyer informieren viele Aussteller aus Klinik, Praxis und Industrie über Aktuelles zur Zuckerkrankheit und seiner Folgen. Fachvorträge im Konferenzraum der Klinik beleuchten interessante Aspekte in Diagnostik und Therapie. Ein überdimensionales Modell der Bauchspeicheldrüse veranschaulicht mit Lichteffekten die Bildung und die Wirkung des Insulins im menschlichen Körper. Das Diabetes- und Ernährungsteam lädt die Besucher zur kostenlosen Verkostung ein und zeigt, wie man gesunde Ernährung bei Diabetes mellitus genussvoll gestalten kann. Das Klinikum Forchheim freut sich auf Ihren Besuch!

Die Laufgruppe des Klinikums Klinikums Forchheim – Fränkische Schweiz will nicht nur die Kolleginnen und Kollegen für mehr Bewegung begeistern. Mit der Teilnahme am „Weltkulturerbelauf“ steht bereits der nächste Höhepunkt im sportlichen Kalender.

Laufen ist gesund: Mit der Jogginggruppe des Klinikums Forchheim – Fränkische Schweiz wollen sich Ärzte, Pfleger und Therapeuten aber nicht nur sportliche Ziele gemeinsam setzen. „Wir wollen vor allen Dingen mit guten Beispiel vorangehen. Bewegung ist schließlich für die eigene Gesundheitsvorsorge das A und O“, sagt Dr. Barbara Schübel, die als Fachärztin in der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim tätig ist.

Gemeinsam mit dem leitenden Oberarzt, Thomas Stiegler, ist Schübel auf die Idee gekommen, mit einer Laufgruppe mehr Kolleginnen und Kollegen für das Laufen zu begeistern. „Zum Ausgleich neben der anspruchsvollen Arbeit ist das Joggen einfach perfekt“, sagt Dr. Schübel und schwärmt von dem Teamspirit der frisch ins Leben gerufenen Laufgruppe. „Wir haben gemeinsam so viel Spaß beim Laufen“, berichtet Dr. Schübel weiter und erzählt, dass sie schon als Teenager regelmäßig die Turnschuhe für Waldläufe geschnürt hat. „Als Diabetikerin hilft mir das Laufen seit meiner frühen Jugend wirklich enorm“, freut sich die Fachärztin, die mit der neuen Laufgruppe besonders Kollegen für den erholenden Ausdauersport begeistern will.

Bei Ramona Eckert hat das Werben schon gefruchtet. „Alleine hätte ich mich wahrscheinlich nicht aufraffen können“, gibt die Gesundheits- und Krankenpflegerin für Intensiv- und Anästhesiepflege unumwunden zu. Mittlerweile hat Eckert schon den „Krenlauf“ in Baiersdorf gemeistert und bereitet sich für das neue Highlight im Laufkalender vor. „Wir wollen im nächsten Jahr alle gemeinsam am ,Weltkulturerbelauf` in Bamberg teilnehmen“, freut sich Eckert auf die nächste Herausforderung. Tolle Mannschaftstrikots haben die Klinik-Läufer schon. „Jetzt würden wir uns freuen, wenn noch mehr Mitarbeiter mitmachen wollen“, sagt Dr. Schübel und setzt auf die Sportbegeisterung der rund 1.200 Kolleginnen und Kollegen. Wer beim „Weltkulturerbelauf“ die Farben des Klinikums Forchheim – Fränkische Schweiz vertreten will, könne sich jederzeit gerne melden. Auch neben dem Streckenrand seien Unterstützer gefragt. „Wir suchen immer Fans, die uns anfeuern wollen“, freut sich Dr. Schübel und die mittlerweile fast 20-köpfige Laufgruppe des Klinikums Forchheim – Fränkische Schweiz.

Mit Chefarzt Dr. Bernhard Drummer und Chefarzt Dr. Stefan Weingärtler haben gleich zwei Mediziner vom Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz den Sprung in die aktuelle „Stern“-Ärzteliste geschafft. Während Dr. Drummer als Spezialist für Hernienchirurgie gelistet ist, wird Dr. Weingärtler als absoluter Experte zur Behandlung weiblicher Inkontinenz und Senkungen der Gebärmutter weiterempfohlen.

„Natürlich sind wir an unserer Klinik sehr spezialisiert auf Inkontinenz- und Senkungs-Problematik und haben sehr gute Erfolge und auch eine sehr hohe Patientinnen-Zufriedenheit, aber dennoch hat mich das Urteil überrascht und auch stolz gemacht“, freut sich Chefarzt Dr. Weingärtler über die Auszeichnung. Viele Frauen-Kliniken würden sich derzeit verstärkt im Bereich der Onkologie engagieren. „Die Behandlung von Inkontinenz und Senkung kommt dabei oft etwas zu kurz“, ist sich Chefarzt Dr. Weingärtler sicher. Zusätzlich sei für operative Behandlung dieser Erkrankungen sehr viel Expertise gefragt, die mittlerweile nur noch relativ schwer zu erlangen sei.

Dr. Weingärtler habe sich jedoch durch Fortbildungen, Kongresse, Expertentreffen und Hospitationen bei den besten Beckenboden-Operateuren Deutschlands alle nötigen Fähigkeiten und alles nötige Wissen angeeignet, um die Patientinnen im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz auf höchstem Niveau behandeln zu können.

„Wir propagieren vor allem minimalinvasive Methoden mittels herkömmliche Bauchspiegelung und minimal invasive Methoden von der Vagina aus – ein spannungsfreies vaginales Band, genannt TVT, ist momentan der ,Goldstandard`. Zusätzlich bieten wir auch eine ,Bauchspiegelung von unten` an, die sich vNOTES nennt und derzeit nur von wenigen Kliniken im ganzen Land angeboten werden kann. Für vNOTES sind wir hier in Forchheim sogar zum Ausbildungszentrum in ganz Süddeutschland avanciert“, erklärt Chefarzt Dr. Weingärtler.

Zeit zum Aufmuntern, Zeit zum Zuhören: Patientenfürsprecherin Sandra Roth startet einen neuen Ausbildungskurs für den ehrenamtlichen Besuchsdienst am Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim. Elisabeth und Monika tun es. Und auch Georg macht mit bei den „Zeitschenkern“ im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz. „Wir nehmen uns jede Woche gerne die Zeit, um Patientinnen und Patienten einfach zuhören zu können“, erzählen die drei ehrenamtlichen „Zeitschenker“.

Mehr als zehn engagierte Menschen wie Elisabeth, Monika und Georg „opfern“ derzeit jede Woche zwei Stunden ihrer wertvollen Zeit, um Mut zu machen, Trost zu spenden oder Glück zu teilen. „Ich empfinde den Einsatz als Zeitschenkerin total bereichernd und auch sehr wertvoll für mein eigenes Leben“, berichtet Heike Illig. „Ich würde mich freuen, wenn sich noch mehr Männer als Zeitschenker engagieren wollen“, sagt Georg Schmitt. „Die Arbeit macht einfach sehr viel Freude. Wir sind auch wirklich eine tolle Truppe“, findet auch Monika Linhardt.  „Wenn uns jemand Zeit schenkt, ist es das Wertvollste, dass er uns schenken kann“, ist sich Sandra Roth, Patientenfürsprecherin am Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz, sicher. „Die Patienten empfinden die Besuche unserer Zeitschenker als sehr wohltuend. Dadurch wächst die Nachfrage einfach immer weiter“, berichtet Roth.

Um die steigende Nachfrage meistern zu können, will Roth die Mannschaft erweitern. Um die neuen Zeitschenker für ihre verantwortungsvolle Aufgabe perfekt vorbereiten zu können, startet im Herbst ein neuer Ausbildungskurs. „Im Rahmen des Seminars werden die Zeitschenker auf die Tätigkeit im Besuchsdienst ausführlich vorbereitet“, sagt Roth und verweist auf Themenschwerpunkte wie Gesprächsführung oder Hygienevorschriften. „Bei unseren wöchentlichen Treffen geht es auch um schwierige Themen wie den Umgang mit Sterben, Tod und Trauer“, berichtet Roth weiter.

Der dreimonatige Ausbildungskurs startet am 30. November 2024. Nach der Auftaktveranstaltung am letzten Samstag vor dem Dezember finden die weiteren Treffen jeweils am Dienstag von 14.30 bis 18 Uhr statt. „Wir wollen uns bewusst die Zeit nehmen, uns gemeinsam in aller Ruhe auf den Einsatz im Besuchsdienst vorzubereiten“, betont Roth. Während des Ausbildungskurses hätten dieTeilnehmer bereits schon Gelegenheit, erste Gesprächserfahrungen auf den Stationen zu sammeln. „Es ist einfach immer wieder herzergreifend zu sehen, wie persönliche Begegnungen und sensible Gespräche in schwierigen Situationen helfen können“, freut sich Roth. Damit sich die Patienten die Probleme von der Seele reden und wieder voller Zuversicht in die Zukunft blicken können, dafür „opfern“ ehrenamtliche Zeitschenker wie Elisabeth, Monika und Georg gerne regelmäßig ein paar Stunden ihrer Zeit.

Für dieses Engagement wird den Zeitschenkern nicht nur von den Patientinnen und Patienten ganz viel Wertschätzung entgegengebracht. „Wir leben leider in einer Zeit ohne Zeit. Umso wichtiger ist der Einsatz der Zeitschenker“, lobt beispielsweise Landrat Dr. Hermann Ulm und aktueller Vorsitzender des Aufsichtsrats den Einsatz der Zeitschenker. Auch der Ärztlicher Direktor im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz, Chefarzt Professor Dr. Jürgen Gschossmann, lobt das ehrenamtliche Engagement der Zeitschenker. „Wir Ärzte sind unwahrscheinlich dankbar für den Einsatz der Zeitschenker.“

Für Interessenten findet im Vorfeld des neuen Ausbildungskurses ein Informationsabend am 5. November um 19 Uhr in Forchheim statt. „Hier können Interessenten ganz unverbindlich die Arbeit der Zeitschenker kennenlernen. Ich würde mich freuen, wenn noch mehr Persönlichkeiten unsere Arbeit als Zeitschenker aktiv unterstützen wollen“, hofft unsere Patientenfürsprecherin am Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz, Sandra Roth.

Zum „Tag der Gesundheitsberufe“ hat Landrat Dr. Hermann Ulm die Teilnehmer heute im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim besucht. „Ich würde mich freuen, wenn sich wieder mehr junge Menschen für einen Gesundheitsberuf begeistern können“, hat Ulm erklärt und auf die mittlerweile hervorragenden Rahmenbedingungen wie beispielsweise hohe Gehälter in den in den Pflegeberufen verwiesen. Engagierte Leute würden an beiden Standorten des Klinikums in Forchheim und Ebermannstadt immer benötigt, hat der Landrat betont und sich in der Berufsfachschule für Pflege im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz bereitwillig den Blutdruck von Adriana, Veronika und Mohamed messen lassen. „Machen Sie zuerst ein Praktikum bei uns und starten danach eine Ausbildung in unserer Pflegeschule. Nach dem Examen übernehmen wir alle erfolgreichen Absolventen“, hat auch Klinikum-Geschäftsführer Sven Oelkers auf die guten Karrierechancen in der Gesundheitsbranche verwiesen. Mehr Informationen über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten im Klinikum Forchheim – Fränkische gibt es beispielsweise im Internet unter www.klinikumforchheim.de.

Glänzende Instrumente, glückliche Senioren: Der Musikverein Forchheim-Buckenhofen hat die Bewohner des Pflegezentrums im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Ebermannstadt am Sonntag mit einem Platzkonzert im lichtdurchfluteten Atrium begeistert.

Kathinka Ott klatscht in die Hände. „Ich habe früher selber im Kirchenchor gesungen“, erzählt die 98-jährige Bewohnerin des Pflegezentrums im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Ebermannstadt und schmettert das berühmte „Trulla, trulla, trullalla“ aus dem beliebten Volkslied über die schwäbische Eisenbahn aus voller Kehle mit.

Derweil greift Andreas Friesner schon wieder zum Taktstock und rückt schon das nächste Musikblatt auf dem Notenpult zurecht. „Jetzt spielen wir den Ravanello-Marsch. Klatschen Sie gerne mit“, fordert der Dirigent der Blaskapelle des Musikvereins Forchheim-Buckenhofen die zahlreichen Bewohner auf, die sich das Livekonzert im Atrium des Pflegezentrums in Ebermannstadt an diesem Sonntagvormittag nicht entgehen lassen wollen. Kathinka Ott muss nicht lange gebeten werden und begleitet die Kapelle mit den Händen gerne rhythmisch im Takt mit. „Das ist a schöner Musik. Die kann man hören“, freut sich die gebürtige Ebermannstädterin. Auch bei den nächsten Musikstücken dürfen die Bewohner das Blasorchester „Klangfusion“ nach Herzenslust unterstützen. Es wird geschunkelt, geklatscht und lautstark mitgesungen bei Evergreens wie der Vogelhochzeit. „Meine Ohren werden schon leiser“, lacht Kathinka Ott, während Andreas Fleisner im nächsten Volkslied die Freiheit der Gedanken von Trompeten, Posaunen und Klarinetten lobpreisen lässt. „Wunderbar – alles spitze“, kommentiert Ott das Können der Musiker und erzählt, dass sich die Bewohnerin auch durch besondere Veranstaltungen wie dieses sonntägliche Blaskonzert im Pflegezentrum in Ebermannstadt richtig zuhause fühlt. „Ich bin seit zehn Jahren hier und mir gefällt es jeden Tag besser“, freut sich die 98-jährige Frohnatur aus der Fränkische Schweiz.

Derweil spielen die rund 30 Musikanten einen Ohrwurm nach dem anderen. „Das sind lauter Lieder, wo man kann – schön!“, freut sich Kathinka Ott. Als Moderatorin trägt Gitta Lauger am Mikrofon mit Gedichten und Geschichten zum Gelingen des Sonntagsständchens bei. „Wir suchen immer nach Auftrittsmöglichkeiten und spielen gerne für unsere Senioren in der Region“, erklärt der Chef der engagierten Blaskapelle, während Andrea Schlegel beim Mitschunkeln, Mitklatschen und Mitsingen hinter der Bühne alle Hände voll zu tun hat. „Mit Veranstaltungen wie diesem Sonntagskonzert wollen wir den Alltag unserer Senioren im Pflegezentrum so abwechslungs- und erlebnisreich wie möglich gestalten“, erklärt die Leiterin des Pflegezentrums im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Ebermanstadt. „Unseren Bewohnern hat es wirklich super gefallen. Viele haben sogar getanzt“, freut sich Schlegel über die gelungene „Matinee zum Herbstbeginn“ im sonnigen Atrium des Hauses Walberla.

Als großartiges Dankeschön für herausragende Verdienste hat Gesundheitsministerin Judith Gerlach mit Elena Betz eine genauso engagierte wie exzellente Pflegefachfrau vom Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz gemeinsam mit vielen weiteren Pflegefachkräften aus dem gesamten Freistaat zum Staatsempfang nach Würzburg eingeladen.

„Ich habe es zuerst gar nicht glauben können, dass ich eine persönliche Einladung zum Staatsempfang von unserer Gesundheitsministerin nach Würzburg erhalten habe“, erinnert sich Elena Betz, die alle Freunde und Kollegen nur liebevoll „Elli“ nennen, an den überraschenden Anruf zurück. Mit dem feierlichen Empfang in der ehrwürdigen Residenz hat Gesundheitsministerin Gerlach besonders verdienten Pflegefachkräften im Freistaat für ihren Einsatz unter dem Motto „Gemeinsam stark in der Pflege“ danken wollen.

„Ich habe mich wirklich total über den Empfang und die Wertschätzung gefreut“, sagt Betz und schwärmt von kulinarischen Leckereien zwischen prachtvollem Ambiente. „Für das leckere Essen im Fürstensaal bin ich allerdings zu aufgeregt gewesen. Aber den Frankenwein habe ich mir nicht entgehen lassen“, freut sich Betz über das tolle Erlebnis.

Zum krönenden Höhepunkt hat die Pflegefachfrau vom Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz sogar noch ein Selfie mit der Ministerin machen dürfen, freut sich Betz, die sich nicht nur im Verein „Hilfe für Kiwoko“ für Afrika engagiert, sondern derzeit auch noch eine akademische Berufsfortbildung zur Palliativ-Pflegekraft in Bamberg und Salzburg absolviert.

Von Pflege bis Fachinformatik: Das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz kann die Zahl der Auszubildenden auch im Pflegebereich deutlich auf über 40 Auszubildende steigen.

Ohne Fachkräfte keine Spitzenmedizin: Um das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz fit für die Zukunft zu machen, steigert der zweitgrößte Arbeitgeber im Landkreis Forchheim mit seinen beiden Standorten in Forchheim und Ebermannstadt die Zahl der Auszubildenden. „Ich freue mich wirklich, heute so viele hier zu sehen“, sagte Andreas Schneider, Leiter der Berufsfachschule für Pflege im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz, zur Begrüßung der neuen Auszubildenden. „Insgesamt haben wir in diesem Jahr die Zahl der Auszubildenden um mehr als 50 Prozent auf über 40 Auszubildende steigern können“, erklärte Dr. Christian Sperber, Personalchef im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz. Allein 25 Schüler beginnen in diesem Jahr eine dreijährige Ausbildung zum Pflegefachmann beziehungsweise zur Pflegefachfrau in Forchheim. Besonders glücklich ist Schneider über die internationale Zusammenstellung des neuen Ausbildungslehrganges. „Über 30 Prozent unserer neuen Auszubildenden kommen aus anderen Ländern. Kulturelle Vielfalt wird auch für die zeitgemäße Versorgung unserer Patientinnen und Patienten immer wichtiger“, betonte Schneider und erinnerte daran, dass das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz im letzten Jahr verstärkt für den Pflegeberuf geworben habe. „Wir haben zahlreiche Bildungseinrichtungen in der Region besucht und sind auf vielen Ausbildungsmessen in der Region gewesen, um für unseren tollen Beruf mit den hervorragenden Verdienstmöglichkeiten und Zukunftschancen im direkten Kontakt zu werben“, erinnerte Schneider an den Start der erfolgreichen Ausbildungsoffensive nach der turbulenten Coronapandemie. „Wir sind Cousinen und fangen heute gemeinsam unsere Ausbildung in der Pflegeschule im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz an“, freuten sich beispielsweise Larissa aus Hollfeld und Mia aus Pretzfeld. Im Freundeskreis hätten Pflegeschüler aus Forchheim von der Ausbildung im Klinikum geschwärmt. „Eine Tante hat früher auch im Klinikum gearbeitet“, freuen sich Larissa und Mia über die gemeinsame Entscheidung für eine Pflegeausbildung im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz. Neben dem Fokus auf die Region hat sich das Klinikum auch um die internationale Nachwuchsgewinnung bemüht. „Über einen persönlichen Kontakt haben wir zum Beispiel drei Auszubildende aus Indien für eine Ausbildung zur Pflegefachkraft in Forchheim begeistern können“, berichtete Schneider und staunte nicht schlecht über die guten Deutschkenntnisse von Ann-Maria, Mable und Mariya. „Wir sind seit zwei Wochen in Forchheim und freuen uns jetzt auf den Start unserer Ausbildung“, berichteten die neuen Auszubildenden mit den indischen Wurzeln. Neben den 25 Pflegeazubis starten auch acht Auszubildende zum Beruf des Pflegefachhelfers und neun Auszubildende in Berufen wie Fachinformatiker für Systemintegration, Kaufleute für Büromanagement oder Medizinische Fachangestellte. Allen Auszubildenden konnte Dr. Sperber als Leiter der Personalabteilung bereits zum Start der Berufslaufbahn ein großes Versprechen für die Zukunft machen. „Mit dem Gesundheitswesen haben Sie sich allen Unkenrufen zum Trotz eine wirklich sehr gute und vor allen Dingen zukunftssichere Branche ausgesucht. Jeder Auszubildende hat nach dem Abschluss seiner Ausbildung sehr gute Berufsaussichten bei uns“, beglückwünschte Dr. Sperber die mehr als 40 Auszubildenden im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz.

Allen Grund zum Feiern haben zehn neue Pflegefachkräfte aus Tunesien am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz. Nach einem sechsmonatigen Anerkennungslehrgang haben alle Pflegefachkräfte aus Tunesien die staatliche Prüfung an der Berufsfachschule für Pflege im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz erfolgreich bestanden.

Alle Teilnehmer des Anerkennungskurses haben neben dem theoretischen und praktischen Unterricht in der Pflegeschule auch die Stationen im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz an den Standorten in Forchheim und Ebermannstadt von Anfang an tatkräftig unterstützt und laut Schulleiter Andreas Schneider somit „einen echten Mehrwert für die Versorgung der Patientinnen und Patienten in der Region“ geleistet. „Das gegenseitige Lernen findet permanent statt – auf den Stationen in der Klinik, während der Seminartage in der Berufsfachschule und im Kreis der Kollegen in der Freizeit“, ist sich Schneider sicher. Der Kenntnislehrgang sei nach der deutschen Gesetzgebung vorgeschrieben, weil der tunesische Bachelor-Abschluss in Pflegewissenschaft und Pflegepraxis in Deutschland nicht vollständig anerkannt werde. Schneider hat bei einer kleinen Feierstunde im Rahmen der Zeugnisvergabe daran erinnert, dass das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz die Kandidaten nach dem überstandenen Auswahlverfahren nicht nur beim Meistern der bürokratischen Hürden in der neuen Heimat geholfen habe. Das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz habe allen Kursteilnehmern auch passenden Wohnraum zur Verfügung gestellt. Klinik-Geschäftsführer Sven Oelkers freut sich, dass alle Absolventen nach dem erfolgreichen Examen dem Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz erhalten bleiben und die Pflegestationen in Forchheim und Ebermannstadt ab sofort mit ihrem Können sehr gerne weiter unterstützen werden.

„Ich suche gerade eine größere Wohnung, damit mein Mann und die beiden Kinder nachkommen können“, erzählt Chedia Gatfi von ihren aktuellen Zukunftsplänen. Einfach sei der Start in ein neues Leben nicht gewesen. „Aber wir fühlen uns bei so vielen Alltagsdingen von den Mitarbeitern des Klinikums hier in Forchheim und Ebermannstadt wirklich sehr gut unterstützt“, freut sich die frischgebackene Absolventin des Anerkennungslehrgangs.

Andreas Schneider, Leiter der Berufsfachschule für Pflege im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz, hat auf der Feierstunde seinen großen Dank und Respekt für die großartigen Leistungen der neuen Kolleginnen und Kollegen aus Tunesien, aber auch gegenüber dem Stammpersonal in Forchheim und Ebermannstadt ausgedrückt. „Nachhaltige Integration ist niemals wie eine Einbahnstraße – da müssen sich alle Beteiligten mit viel Geduld, Klarheit und Einfühlungsvermögen begegnen, also neugierig sein auf den Menschen, der mir gegenüber steht und voneinander lernen wollen“, freut sich Schneider über den erfolgreichen Abschluss des Anerkennungslehrgangs.

 

Hohe Auszeichnung: Das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz zählt mit seinem Standort in Forchheim zu den besten Krankenhäusern in ganz Deutschland .

Im Rahmen einer Studie hat das bekannte Institut der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) neben Angaben von Patienten zur Zufriedenheit mit der ärztlichen Versorgung und pflegerischen Betreuung auch die Qualitätsberichte von fast 2.500 Krankenhaus-Standorten miteinander verglichen. Dabei ist das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz reihenweise auf Spitzenplätzen gelandet.

Mit einem Goldmedaille ist beispielsweise die Fachabteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie ausgezeichnet worden. Auf dem ersten Platz ist auch die Station für Innere Medizin gelandet. Die Leistungen der Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim sind genauso wie die Allgemeinchirurgie ebenfalls mit dem sprichwörtlichen Platz an der Sonne belohnt worden.

Das ist eine tolle Auszeichnung für unser Klinikum und eine wunderbare Belohnung für den Einsatz unser mehr als 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich tagtäglich für eine bestmögliche Versorgung der Bevölkerung in unseren hochspezialisierten zertifizierten Zentren von der Schlaganfalleinheit bis zum Schilddrüsenzentrum, vom Adipositaszentrum bis zum Endoprothesenzentrum für unsere Patienten einsetzen“, freut sich Klinik-Geschäftsführer Sven Oelkers über die hohe Auszeichnung, die seit 2018 vom FAZ-Institut vergeben wird. Bereits bei der Premiere des bundesweiten Prädikats ist das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz als eines von „Deutschlands besten Krankenhäusern“ ausgezeichnet worden.

Stolz auf die eigene Leistung: Die Pflegeschüler des Jahrgangs 2021/2024 haben nach der dreijährigen Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz feierlich ihre Abschlusszeugnisse erhalten.

Glück und Erleichterung stehen den Absolventen bei der Examensfeier der Berufsfachschule für Pflege im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz ins Gesicht geschrieben. „Die dreijährige Ausbildung ist schon wirklich eine Herausforderung gewesen. Neben dem theoretischen Fachwissen ist auch das praktische Handwerkszeug schon ziemlich enorm“, sagte beispielsweise Michelle und strahlte mit dem Examen in der Hand um die Wette. „Das ist der Grundstein für meine Laufbahn“, freute sich auch Lea.

Die beiden jungen Absolventinnen haben schon ganz konkrete Pläne für den perfekten Einstieg ins Berufsleben. „Wir fangen im September beide hier in Forchheim im OP an“, freuen sich die Kolleginnen nach dem erfolgreichen Abschluss auf den Start ins Arbeitsleben. „Der OP ist einfach mein Traumfachbereich. Die Zusammenarbeit mit den Ärzten und anderen Kollegen ist einzigartig“, freut sich auch Michelle. „Die medizinischen Anforderungen im OP sind sehr intensiv“, findet auch Lea. Die beiden Pflegefachkräfte haben überhaupt keinen Bammel davor, nach dem Examen weiter die Schulbank zu drücken. „In zwei Jahren wollen wir die Weiterbildung zur OP-Fachpflege bestehen“, haben Lea und Michelle schon den nächsten Schritt auf der Karriereleiter fest im Blick.

Dabei sei der Start in die Ausbildung alles andere als glatt verlaufen, sagte Schulleiter Andreas Schneider bei der feierlichen Vergabe der Examenszeugnisse. „Sie haben es durch die Coronapandemie und den Distanzunterricht am Anfang besonders schwer gehabt“, erinnerte Schneider bei der Abschlussfeier an den zunächst etwas holprigen Beginn. Nach dem Ende der Pandemie hätten die Pflegeschüler im Klassenraum die unentbehrlichen Diskussionen und direkten Gespräche mit umso größerer Begeisterung nachgeholt. Ungewöhnlich sei auch die Wahl des Studienfahrtziels ausgefallen. „Sie sind die erste Klasse gewesen, die unbedingt nach Hannover fahren wollte“, freute sich Schneider bei der Abschlussfeier und berichtete von spannenden Exkursionen durch die Spitzenmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover. Beim Kanufahren auf der Leine wäre der Pflegenachwuchs in der niedersächsischen Landeshauptstadt beinahe baden gegangen. Beim abendlichen Karaoke singen konnte Schulleiter Schneider durch einen Trick den Griff zum Mikrofon in letzter Sekunde verhindern.

Klinik-Geschäftsführer Sven Oelkers gratulierte den Absolventen ebenfalls zum erfolgreichen Examen. Mit dem Abschlusszeugnis als Pflegefachkraft in der Tasche seien die Absolventen auf dem Arbeitsmarkt heiß begehrt. „Viele bleiben hier, einige schauen sich die weite Welt an. Wer mal weg war, darf gerne wieder kommen“, beglückwünschte Oelkers die Pflegeschüler zur bestandenen Examensprüfung. „Wir sind Gott sei Dank ein kommunales Krankenhaus. In unseren heutigen Zeiten ist das viel wert“, warb auch Landrat Dr. Hermann Ulm (CSU) als Vorsitzender des Aufsichtsrates für das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz als verlässlicher Arbeitgeber. „Sie können mit großer Zuversicht in die Zukunft schauen und stolz darauf sein, wie viel Sie in den vergangenen drei Jahren geschafft, geleistet und gelernt haben“, gratulierte Landrat Dr. Ulm den examinierten Pflegefachkräften am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz.

Als neue Praxismanagerin des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim will Sabrina Zimmerer den Patienten nach Arbeitsunfällen, Sportverletzungen & Co. schnell einen Termin zur ambulanten Behandlung bei den spezialisierten Fachärzten um Dr. Ekkehard Templer als Ärztlichem Direktor verschaffen.

Sabrina Zimmerer managt ab sofort das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim. „Ich will die vielen Leistungen unserer zahlreichen Fachärzte im MVZ von hochspezialisierten Operationen der Kreuzbänder bis hin zu minimalinvasiven Behandlungen von Kniescheiben, Schultern oder Sprunggelenken zum Wohl der Patienten koordinieren“, sagte die neue Praxismanagerin des ambulanten Versorgungszentrums für Chirurgie und Unfallchirurgie im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim.

Besonders die Vielfalt der Aufgaben macht die Aufgabe für Zimmerer als Praxismanagerin so reizvoll. „Wir versorgen nicht nur viele Sportler nach Verletzungen. Wir kümmern ums auch um die ambulante Nachbehandlung nach Operationen.“ Zu den Spezialisten im MVZ hätten auch alle Patienten direkten Zugang, die ohne stationären Krankenhausaufenthalt einen ambulante Behandlung vom Facharzt beispielsweise nach Arbeits- oder Schulunfällen benötigen, erklärte die neue Managerin des ambulanten Versorgungszentrums im Klinikum Forchheim weiter. „Bei uns kann man direkt einen Termin im Internet buchen“, freute sich Zimmerer nach der offiziellen Ernennung zur Praxismanagerin durch Klinik-Geschäftsführer Sven Oelkers und Dr. Ekkehardt Templer als Ärztlicher Leiter des MVZ im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz.

Das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz stellt die personellen Weichen für den Ausbau der Notfallversorgung am Standort in Forchheim. Mit Teamleiter Sven Spick und dem neuen Stellvertreter Franz Liegel stehen zukünftig zwei Eigengewächse an der Spitze der Notaufnahme.

Die zentrale Notaufnahme ist eines der medizinischen Herzkammern im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz. In der Abteilung von Teamleiter Sven Spick schlägt der Puls der klinischen Notfallversorgung. Kürzlich ist Franz Liegel von Klinik-Geschäftsführer Sven Oelkers zum stellvertretenden Teamleiter dieser zentralen Station ernannt worden. „Die Notaufnahme ist genau meine Welt. Ich kann mir nichts anderes vorstellen und will auch nicht mehr weg von dort“, sagt Liegel, der schon während der Schulzeit als Sanitäter ehrenamtlich im Rettungsdienst tätig gewesen ist. „In der Notaufnahme ist vom Beinbruch bis zum Herzinfarkt alles dabei. Diese Vielfalt macht die Notaufnahme für mich so herausfordernd und so spannend“, berichtet Liegel und lobt den Teamgeist in der Notaufnahme. „Ich habe mit Sven Spick schon gemeinsam die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz gemacht. Wir kennen und wir schätzen uns alle in Forchheim sehr“, freut sich der stellvertretende Leiter über den Zusammenhalt in der Notaufnahme. Dieses Mannschaftsgefühl sei auch notwendig, um für die Menschen in der Region im Notfall rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr da zu sein, findet Liegel. „Rettungsdienste fahre ich mittlerweile nur noch ein paar Mal im Jahr, häufiger schaffe ich es zeitlich leider nicht mehr“, sagt der 36-jährige Familienvater und freut sich auf die kommenden Aufgaben in der Notaufnahme. „Ich freue mich schon auf die bevorstehende Erweiterung unserer Notaufnahme im Rahmen des Neubaus in Forchheim“, betont Liegel. Mit dem aktuell laufenden Ausbau der Notaufnahme bündelt das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz seine Kompetenzen in der Notfall- und Intensivmedizin gemeinsam mit der Kardiologie zukünftig am Standort in Forchheim. „Das wird für unser ganzes Team eine wirklich spannende Zeit“, freut sich Liegel auf die wachsenden Aufgaben im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz.

 

Mit einem neuartigen Geburtsbett will die Geburtshilfe im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz den natürlichen Geburtsvorgang noch besser unterstützen – und wird mit dem von Hebammen entwickeltem Geburtsbett zum Vorreiter in ganz Bayern.

Innovative Technologie zur Unterstützung der natürlichen Geburt: Mit dem bewegten Geburtsbett will das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim den natürlichen Geburtsvorgang fördern. „Wir bieten als erste Klinik in ganz Bayern die neueste Generation des bewegten Geburtsbetts Ave2 mit der Vibwife-Technologie an“, erklärt Dr. Stefan Weingärtler, Chefarzt der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim, über diese wegweisende Neuanschaffung. „Unser Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz setzt damit neue Maßstäbe in der Geburtshilfe“, betont Chefarzt Dr. Weingärtler und erklärt den wohl wichtigsten Vorteil im Vergleich zu herkömmlichen Betten. „Mit Hilfe des bewegten Geburtsbettes können Gebärende leichter verschiedenen Positionen einnehmen.“ Wissenschaftliche Studien hätten gezeigt, dass mehr Bewegung bei der Geburt zu kürzeren Geburtsdauern, weniger ungeplanten Kaiserschnitten und geringerem Schmerzmittelbedarf führt.

„Jede Frau und jede Geburt ist einzigartig. Mit dem neuen Geburtsbett, das von Schweizer Hebammen entwickelt worden ist, können wir aktive Bewegungen in allen Phasen kontinuierlich unterstützen“, sagt Chefarzt Dr. Weingärtler und verweist darauf, dass klinische Studien bewiesen hätten, dass 90 Prozent der Frauen mit dem bewegten Geburtsbett eine deutlich entspanntere Geburt erleben. „Neben der persönlichen und individuellen Begleitung durch die Hebamme unterstützt die ,bewegte Matratze` den natürlichen Geburtsvorgang“, freut sich auch Martina Steck als leitende Hebamme. „Wir haben das neue Geburtsbett jetzt seit zwei Wochen und machen damit sehr viel positive Erfahrungen. Die Schwangeren freuen sich zum Beispiel über das sanfte Beckenwiegen während der regelmäßigen Kontrolle der kindlichen Herztöne. Viel Lob bekommt das Bett auch, weil es besonders bequem ist und so auch ein kleines Schläfchen zwischendurch ermöglicht“, berichtet Martina Steck weiter. Das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz setze mit der Investition in das neue Vibwife-Geburtsbett nicht nur auf medizinische Innovationen, sondern auch auf die enge Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Berufsgruppen, um den werdenden Eltern und ihren Kindern einen bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen.

An jedem letzten Dienstag im Monat können Schwangere und werdende Eltern beim regelmäßig stattfindenden Elterninformationsabend um 18.30 Uhr im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim im Rahmen einer Kreißsaalführung das bewegte Bett persönlich besichtigen und gerne auch ausprobieren. Interessierte können das bewegte Geburtsbett sogar im Internet unter der Adresse www.vibwife.com/forchheim virtuell ausprobieren.

Für unser erweitertes Abnehmprogramm, in unserem zertifizierten Kompetenzzentrum für Adipositastherapie, am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim, findet heute Abend (16. Juli 2024) von 16 bis 18 Uhr ein kostenloser Informationsvortrag zum OPTIFAST ® 52 Programm im Raum U1 statt.

Es handelt sich bei dem Abnehmprogramm um ein sorgfältig interdisziplinär abgestimmtes Langzeitprogramm auf Selbstzahlerbasis zur kontrollierten und anhaltenden Gewichtsreduktion und Gewichtsstabilisierung bei behandlungsbedürftiger Adipositas. Eine mögliche Kostenbezuschussung der Krankenkassen zu den Teilnahmegebühren sei laut Maria Beck individuell von den Teilnehmern bei der Krankenkasse zu erfragen. 

Zielgruppe seien laut Beck alle Personen mit einem BMI über 35. „Vor Aufnahme in das OPTIFAST ® 52 Programm erhalten die Interessentinnen und Interessenten eine gründliche psychologische und ärztliche Eingangsuntersuchung“, erklärt die Programmleiterin weiter.

Der 52-wöchige Programmverlauf in unserem OPTIFAST ® -Zentrum beinhaltet eine
modifizierte proteinsubstituierte Fastenphase, anschließend folgen eine Phase der
Ernährungsumstellung und schließlich eine Phase der Gewichtsstabilisierung mit begleitend intensivem Training des veränderten Ernährungs- und Essverhaltens. Alle Phasen werden von einer individuell angepassten Bewegungstherapie begleitet. Den Kursschwerpunkt bilden die von Anfang an regelmäßig wöchentlich stattfindenden verhaltenstherapeutischen Gruppensitzungen ebenso wie die in bestimmten Abständen von uns durchgeführten ärztlichen Kontrolluntersuchungen.

Der Kursverlauf wird von unserem spezialisierten Team aus Ärzten, Psychologen,
Ernährungsberatern und Bewegungstherapeuten geleitet.

Mehr als 80 Kilogramm hat Paula Kastl aus dem Landkreis Forchheim mit Hilfe einer Magenbypass-Operation im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz abgenommen. Zwei Jahre nach dem Eingriff will Paula das Forchheimer Adipositasteam beim großen Adipositas-Informationstag im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim am 13. Juli von 13 bis 17 Uhr wieder treffen.

Paula Kastl hat vor fast genau zwei Jahren einen Magenbypass im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz bekommen. „Ich habe seitdem mehr als 80 Kilogramm abgenommen und fühle mich einfach wie ein neuer Mensch“, freut sich die junge Frau aus dem Landkreis Forchheim über die erfolgreiche Behandlung im Adipositaszentrum im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz. Mit normalen Diäten wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen, ist sich Kastl heute sicher.

Zum Start des gemeinsamen Prozesses mit dem Adipositaszentrum im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz hat Paula ein Foto mit dem allerersten Eiweißshake zur Vorbereitung auf die Magenbypass-Operation in den sozialen Medien gepostet. Mittlerweile folgen Paula allein auf Tiktok über 10.000 begeisterte Follower. Im Internet präsentiert Paula die eigene Erfolgsgeschichte, um anderen Betroffene die Ängste und Sorgen vor dieser gewaltigen Veränderung zu nehmen. „Vor genau zwei Jahren durfte ich mein Leben 2.0 beginnen und ich staune noch immer, was ich geschafft habe“, berichtet Paula und erzählt, dass sie unter dem Übergewicht so stark gelitten habe, dass neben der Gesundheit auch die Arbeitsstelle und der Freundeskreis massiv darunter gelitten hätten. „Heute gehe ich wieder gerne zum Shopping und Treffe mich wie selbstverständlich mit meinen Freunden“, sagt Paula und erzählt, dass auch in dem Alltag mit der kleinen Tochter durch die starke Gewichtsabnahme ganz viel Schwung und Bewegung gekommen sei. „Wir fahren heute ganz viel Fahrrad und ich komme auf dem Spielplatz nicht mehr so schnell aus der Puste“, freut sich die junge Mutter. Auch in der Küche habe sich in den letzten zwei Jahren fast alles geändert. „Ich koche heute am liebsten frisch und gesund für mich und meine Familie“, freut sich Paula und erzählt, dass sie nach der Operation beim Kochen ganz viel Rücksicht auf den kleineren Magen und beim Essen viel mehr Zeit selbst für kleine Portionen einplanen müsse.

„In diesen zwei Jahren ist so unglaublich viel passiert. Mehr als 80 Kilogramm habe ich abgenommen und natürlich habe ich auch meine wunderbare Tochter zur Welt gebracht. Diese Zeit hätte ich ohne meine Familie und meine Freunde nie geschafft, es war ein harter Weg, aber es hat sich allemal gelohnt“, freut sich Paula, die heute wieder als selbstbewusste Frau mitten im Leben stehen kann. Einfach sei die Zeit vor und nach der Operation nicht gewesen. „Die Operation ist kein einfacher Weg, sondern ein Notausstieg, um Betroffenen zu helfen, bei denen alle anderen Versuche gescheitert sind“, ist sich Paula sicher. „Ich bin verdammt stolz auf mich!“, sagt Paula heute aus voller Überzeugung. Besonders der Kopf müsse bereit sein für den Neuanfang.

Auf diesem schwierigen Weg sei Paula vom Adipositaszentrum im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz hervorragend unterstützt worden. Beim großen Adipositas-Informationstag am 13. Juli im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz will Paula Kastl die Chance nutzten, dem Behandlungsteam auch nochmal persönlich zu danken. „Besonders die Gespräche mit Sabine Lamprecht als Ernährungsberaterin im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz haben mir wirklich sehr gut geholfen“, berichtet die ehemalige Patientin des oberfränkischen Adipositaszentrums weiter.

Mit der eigenen Erfolgsgeschichte will Paula anderen Betroffenen, die unter starkem Übergewicht leiden, ohne erhobenen Zeigefinger zum Nachdenken bringen und vielleicht sogar zum Handeln inspirieren. In den sozialen Medien ist Paula auf zahlreichen Kanälen wie www.tiktok.com/@paulakastl oder www.instagram.com/paulakastl vertreten.

Abnehmen mit dem neuen Schluckballon: Auf unserem großen Adipositas-Informationstag am 13. Juli im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz wird auch das neuartige „Allurion“-System zur relativ einfachen Gewichtsreduktion präsentiert. „Die ambulante Behandlung dauert nur eine Viertelstunde. Man schluckt einfach diese Kapsel wie eine ganz normale Tablette. Die Patienten können mit einer durchschnittlichen Gewichtsreduktion in Höhe von 10 bis 15 Prozent des eigenen Körpergewichts rechnen“, erklären Chefarzt Dr. Bernhard Drummer und Oberarzt Dr. Michael Sturm vom Adipositaszentrum im Klinikum  Forchheim-Fränkische Schweiz den Vorteil des neuen Verfahrens. Mehr Informationen gibt es auch auf unserer Internetseite https://bit.ly/3y2HRLW.

Bei unserem Adipositas-Informationstag heute von 13 bis 17 Uhr im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim präsentiert auch unsere „Optifast“-Programmleiterin Maria Beck aus erster Hand über die Abnehmprogramm-Alternative für Personen mit einem BMI über 35. „Der 52-wöchige Programmverlauf in unserem Optifast-Zentrum im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz beinhaltet eine modifizierte proteinsubstituierte Fastenphase, anschließend folgen eine Phase der Ernährungsumstellung und schließlich Gewichtsstabilisierung mit intensivem Training des veränderten Ernährungs- und Essverhaltens“, erklärt Maria Beck.

In Fachvorträgen können sich die Besucher des heutigen Adipositas-Informationstages direkt bei unseren Experten vom Adipositaszentrum im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz über konservative und operative Behandlungsmethoden bei starkem Übergewicht informieren.

Die schleichende Zunahme übergewichtiger / adipöser Menschen und die damit verbundenen Begleiterkrankungen wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall spielen eine immer größer werdende Rolle in unserer Gesellschaft.Verschiedene Krebsformen werden bereits in Zusammenhang mit Adipositas gebracht. Auch die physischen und psychischen Auswirkungen sind für die Betroffenen sehr belastend.  Dabei wird Adipositas zunehmend als chronische Erkrankung gesehen. Multifaktorielle Ursachen sind für die Ausprägung von starkem Übergewicht und Fettleibigkeit verantwortlich.

Am Klinikstandort in Forchheim hat sich seit vielen Jahren ein festes Team aus Ärzten und Ernährungsberatern etabliert, um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen.

Die Spezialisten um Chefarzt Dr. B. Drummer bieten das komplette Spektrum der Adipositastherapie von konservativen bis operativen Behandlungsmöglichkeiten.

Die Qualität der Behandlung spiegelt sich auch in der Zertifizierung zum Kompetenzzentrum Adipositaschirurgie der DGAV (Deutsche Gesellschaft für Adipositas- und Viszeralchirurgie) wider, einer Auszeichnung, die die Klinik seit 2022 führen darf.

Am Samstag, den 13.07.2024, lädt das Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz zu einem großen Adipositas-Informationstag am Standort Forchheim (Krankenhausstr. 10, 91301 Forchheim) ein, um allen Interessierten und Betroffenen ein breites Spektrum an Informationen rund um das Thema zu vermitteln.

Eröffnet wird die Veranstaltung um 13 Uhr durch den Aufsichtsratsvorsitzenden Landrat Dr. Hermann Ulm und dem Geschäftsführer der Klinik, Dipl. Kfm. Sven Oelkers.

Von 13 bis 17 Uhr findet eine große Industrieausstellung im Foyer der Klinik statt. Hier erwartet die Besucher ein vielfältiges Aktionsprogramm wie z.B. ein begehbares, überdimensionales Magenmodel (siehe Foto / Bildnachweis www.organmodelle.de) oder ein sog. „Fatsuit“ (Anzug, der einem das Gefühl der Schwere und Leibesfülle adipöser Menschen vermittelt).

Ärzte, Ernährungsberater, Therapeuten und viele Aussteller freuen sich auf ihren Besuch und stehen ihnen für alle Fragen rund um das Thema Adipositas zur Verfügung.

Drei ärztliche Fachvorträge mit einer Übersicht über das gesamte, am Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz angebotene Spektrum sowohl der konservativen wie auch der operativen Adipositastherapie einschließlich Erfahrungsbericht runden das breite Informationsangebot an diesem Tag ab.

Genau 20 Jahre haben sich Chefarzt PD Dr. Uwe Lehmann und Betriebsarzt Dr. Konrad Oberfeld als herausragende Mediziner für das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz verdient gemacht. In einer bewegenden Abschiedsfeier sind die beiden Ärzte jetzt in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet worden. Klinik-Geschäftsführer Sven Oelkers dankte Dr. Lehmann als Chefarzt und Leiter des renommierten Endoprothesenzentrums. „Knapp zweitausend Patienten in und um Forchheim haben vom Chefarzt Dr. Lehmann persönlich ein Lehmann-Knie oder eine Lehmann-Hüfte erhalten“.

Insgesamt habe der Chefarzt mit seiner Abteilung in der Zeit mehr als 33.800 stationäre Fälle versorgt, hat Oelkers an die beeindruckende Leistungsbilanz des erfolgreichen Unfallchirurgen erinnert.  Für die Belange der Mitarbeiter am Standort Forchheim habe sich Dr. Oberfeld als Betriebsarzt im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz eingesetzt. Über 175.000 Stunden oder mehr als  7000 Tage sei Dr. Oberfeld auch als Facharzt im Einsatz gewesen, sagte Klinikum-Geschäftsführer Sven Oelkers. „Genießen Sie den neuen Lebensabschnitt und bleiben Sie gesund!“, bedankte sich Oelkers für das herausragende Engagement und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den beiden Medizinern in den letzten 20 Jahren. Zahlreiche Weggefährten aus dem Kollegenkreis haben sich im Rahmen der Verabschiedungsfeier mit Gedichten, Präsenten und bewegenden Erinnerungen für die gute Zusammenarbeit mit den beiden Medizinern in den letzten 20 Jahren bedankt.

 

Mit einem funkelnagelneuen Kleintransporter und zahlreichen Musikinstrumenten unterstützt die Fördergesellschaft das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz am Standort in Ebermannstadt aktuell in rekordverdächtigen Dimensionen.

Kleine Geschenke erhalten bekanntlich die Freundschaft. Umso größer ist die Freude über größere Geschenke. Die Fördergesellschaft der Klinik Ebermannstadt hat sich mit einem nagelneuen Auto, einem Klavier, einer Gitarre und einer exotischen Handtrommel aus Brasilien gleich für vier ziemlich große Geschenke entschieden. „Wir haben gehört, dass das Klinikum in Ebermannstadt ein neues Auto und neue Instrumente gebrauchen könnte“, hat der Vorsitzende der Fördergesellschaft, Robert Glenk, bei der feierlichen Übergabe der reichlichen Präsente im Beisein des Forchheimer Landrats Dr. Hermann Ulm ganz bescheiden erklärt. „Wir sind wirklich sprachlos. Die Geschenke der Fördergesellschaft aus Ebermannstadt brechen regelmäßig alle Rekorde“, hat sich Sven Oelkers, Geschäftsführer des Klinikums Forchheim-Fränkische Schweiz, für die großzügige Unterstützung der rund 400 Mitglieder der Fördergesellschaft bedankt.

„Mit dem neuen Fahrzeug können wir zahlreiche Aufgaben in Zukunft noch besser erledigen“, hat sich Ulla König als Leiterin des Standortes in Ebermannstadt für das Engagement der Fördergesellschaft herzlich bedankt. Beispielsweise könne mit dem neuen Kleintransporter der tägliche Lieferservice „Essen auf Rädern“ der Klinikküche noch besser bewerkstelligt werden. Auch Landrat Dr. Ulm hat den herausragenden Einsatz der Fördergesellschaft gelobt. „Wirklich einen Riesendank an die ganze Fördergesellschaft mit Robert Glenk an der Spitze für diese großartige Leistung“, hat auch der Forchheimer Landrat das Engagement der rund 400 Mitglieder des sportlichen Unterstützerkreises gewürdigt. Die Freunde der Ebermannstadter Klinik dürfen die Fitnessgeräte und Wellnessbereiche benutzen. Im Gegenzug finanziert die Fördergesellschaft regelmäßig medizinische Geräte oder fahrbare Untersätze und Musikinstrumente wie in diesem Jahr. Gewichte heben, Fitness machen, Wellness genießen und die medizinische Versorgung in der Region stärken: „Als Mitglieder können wir die vielen Fitnessgeräte des Klinikums nach Feierabend und am Wochenende nutzen. Diese Kombination ist wirklich für alle ideal“, freut sich Robert Glenk und spricht von einer echten „Win-win-Situation“ für alle Beteiligten. Die neuen Instrumente soll übrigens den rund 20 Patientinnen und Patienten der renommierten Fachabteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie bei der behutsamen Genesung helfen. „Beim gemeinsamen Musikmachen können sich unsere Patienten kreativ entspannen“, freut sich Cordula Marchel von der Fachstation am Klinikum in Ebermannstadt über das neue Musikequipment. Menschen mit psychischen Problemen seien häufig besonders angespannt und müssten langsam wieder lernen abzuschalten, ist sich die musikalische Gesundheits- und Krankenpflegerin sicher. „Musik entspannt und macht einfach glücklich“, freut sich Marchel bei einer gemeinsamen Jam-Session mit Katharina Schneider, Peter Neumeier und Robert Glenk und Chefarzt Dr. Hubert Gräf von der Fördergesellschaft der Klinik in Ebermannstadt. Mehr Informationen über die Arbeit und das Angebot der Fördergesellschaft gibt es im Internet unter www.klinik-fraenkischeschweiz. de/herz/foerdergesellschaft.

Mit einer tollen Ausstellung mit herausragenden Gemälden des bekannten fränkischen Malers Gerhard Schneider erweckt das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz am Standort in Ebermannstadt eine schöne Tradition zu neuem Leben.

Malerische Landschaften in leuchtenden Farben: Der bekannte Maler Gerhard Schneider aus Erlangen hat am liebsten die lieblichen Täler und schroffen Felsen der Fränkischen Schweiz mit dem Pinsel auf der Leinwand festgehalten. „Der sichtbaren Natur konnte ich mich nicht entziehen. Sonst wäre ich blind gewesen“, hat Schneider einmal über seinen künstlerischen Schaffensdrang gesagt.

Besonders häufig und gerne ist der 1929 in Nürnberg geborene und 2013 in Möhrendorf gestorbene Maler zwischen Wiesent und Regnitz unterwegs gewesen. Inspiration hat Schneider zum Beispiel rund um das Walberla gefunden. „Unser Vater ist ein leidenschaftlicher Künstler gewesen und hat daheim im Atelier eigentlich immer gemalt“, erinnern sich Susanne, Martin und Wolfgang Schneider zur Eröffnung der Ausstellung mit den schönsten Gemälden aus Schneiders umfangreichem Nachlass in der Klinik in Ebermannstadt an die Kindheit zurück. „Gleichzeitig hat unser Vater als Kunstlehrer am Gymnasium Fridericianum in Erlangen sein Hobby zum Beruf gemacht“, freuen sich die direkten Nachfahren des fränkischen Malers, dessen Arbeiten in Kunstkreisen bis heute hoch geschätzt werden. Beispielsweise hat das Erlanger Kunstmuseum unter dem Titel „Mit Zeichenstift und Pinsel – Fränkische Künstlerreisen im 20. und 21. Jahrhundert“ unter anderem die Werke von Schneider präsentiert. Auch die bunten Bilder in Ebermannstadt können ein spannendes Lied von der vielfältigen Reisetätigkeit des kunstbegeisterten Franken erzählen.

„Wir wollen unserem Vater mit dieser Ausstellung in Ebermannstadt die Ehre erweisen und seine Bilder hier zur Freude der Patienten, Bewohner, Mitarbeiter und Besucher präsentieren“, freuen sich die Kinder zur Eröffnung der sehenswerten Ausstellung und der Enkelsohn nickt ebenfalls. „Er ist wirklich ein toller Opa gewesen“, sagt Maximilian Schneider voller Bewunderung und Zuneigung über den leider bereits verstorbenen Großvater. „Wir finden es einfach zu schade, dass diese schönen Bilder nicht mehr gezeigt werden“, ist sich die Familie einig, die durch einen schönen Zufall auf die Idee zu der Ausstellung im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz am Standort in Ebermannstadt gekommen ist. „Der Ulrich von Hintzenstern ist ein alter Klassenkamerad und guter Jugendfreund von mir“, erzählt Martin Schneider. Über den bekannten Chefarzt der Intensivstation in Forchheim sei der Kontakt zum Klinikum zustande gekommen. Der Rest ist Geschichte. „Wir freuen uns, dass wir mit diesen tollen Bildern die schöne Tradition der Kunstausstellung in der Klinik in Ebermannstadt wiederbeleben können“, haben Klinikum-Geschäftsführer Sven Oelkers und Standortleitung Ulla König zur Eröffnung gesagt. Während der Corona-Pandemie hätten die Kunstausstellungen in der Fachklinik leider ausgesetzt werden müssen. „Die Bilder und die Motive gefallen mir wirklich sehr gut. Gerade unsere Patienten werden sich über die tolle Ausstellung freuen“, ist sich auch Schwester Lisa aus dem Haus Feuerstein sicher.

Um die Arbeit des Klinikums Forchheim – Fränkische Schweiz am Standort in Ebermannstadt zu unterstützen, würde sich die Familie des bekannten Malers auch von den ausgestellten Werken zu einem angemessenen Preis trennen. „60 Prozent des Verkaufserlöses wollen wir an das Klinikum spenden“, kündigen Susanne, Martin und Wolfgang Schneider zur Eröffnung der Ausstellung an. Die restlichen 40 Prozent sollen den zahlreichen Enkelkindern des fränkischen Künstlers zugutekommen. „Gerade erst ist die Urenkelin Johanna auf die Welt gekommen“, freut sich die Familie Schneider in Ebermannstadt.

Die Ausbildung an der Berufsfachschule für Pflege am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz bietet erstklassige Karrieremöglichkeiten in der zukunftsträchtigen Welt der Medizinberufe. Auf der Forchheimer Ausbildungsmesse am 8. Juni können sich alle Interessierten von 11 bis 17 Uhr an unserem Stand des Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz über die tollen Zukunftsperspektiven informieren. 

 

„In der Pflege gibt es so viele Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten – das sucht wirklich in der Berufswelt seinesgleichen“, sagt Andreas Schneider, Leiter der Berufsfachschule für Pflege im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz, und betont, dass eine mittlerweile sehr gute Bezahlung dies noch unterstreicht. „Viele wissen einfach nicht, dass Auszubildende in der Pflege mittlerweile zu den absoluten Topverdienern gehören.“ Die Vergütung von Pflegeschülern belegt laut dem Statistischen Bundesamt mit Abstand den ersten Platz. So verdienen Auszubildende Im ersten Lehrjahr rund 1.350, im zweiten Lehrjahr bereits 1.400 und im dritten Lehrjahr sogar schon 1.500 brutto Euro pro Monat. „Unmittelbar nach der Ausbildung können junge Pflegefachkräfte mit Monatsverdiensten von knapp 4.500 Euro rechnen“, sagt Dr. Christian Sperber, Leiter der Personalabteilung im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz, und erklärt, dass die zahlreichen Zusatzverdienstmöglichkeiten in dieser Rechnung überhaupt noch nicht enthalten seien. „Der Verdienst ist wirklich gut. Aber der Patient steht bei uns trotzdem immer noch im Mittelpunkt“, sagt Sabine Jacob, Pflegedienstleiterin im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz. „Wir stehen für eine Pflege mit Herz und würden uns lieber noch mehr Zeit wünschen für unsere Patienten“, sagt Jacob und will auch die schwierigen Aspekte des Berufes bewusst nicht unter den Teppich kehren. „Manchmal ist Pflege auch richtig anstrengend. Diese Belastung gibt es in etlichen Berufen, die viel mit Menschen zu tun haben“, sagt Schneider und denkt zum Beispiel an Polizisten, die nach einem langen Tag im Streifenwagen nach Hause kommen. In der Pflege müssen Auszubildende daher schon frühzeitig lernen, das richtige Maß zwischen Nähe und Distanz zu finden. „Wir legen in der Ausbildung viel Wert darauf, unseren Pflegeschülern die psychologischen Kompetenzen beizubringen, um einen persönlichen Schutzraum aufbauen zu können“, betont Schneider. „Grenzerfahrungen gehören in der Pflege dazu. Das macht den Beruf so interessant und so herausfordernd“, sagt Schneider und verweist auf die Vorzüge der kleinen aber feinen Pflegeschule im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz. „Das Schöne sind bei uns in Forchheim die kurzen Wege und die familiäre Atmosphäre, weil wir mit der Klinik unter einem Dach sind“, sagt Schneider. Viele weitere Informationen gibt es im Internet unter wwww.klinikum-forchheim.de.

Herrliche Berge, erstklassige Pflege: In Innsbruck haben 16 Auszubildende zur Pflegefachkraft am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz nicht nur verschneite Alpengipfel erklommen. Im Rahmen der Studienfahrt hat die Klasse auch das bekannte Uniklinikum hospitiert. „Wir hatten unvergesslich schöne und fachlich sehr intensive Tage erlebt. Deshalb ganz herzlichen Dank an die innsbrucker Kollegen“, berichtet Andreas Schneider, Leiter der Berufsfachschule für Pflege im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz.

Seegrube statt Walberla: Die Reisegruppe aus Forchheim hat sich nicht nur beim Anblick des berauschenden Bergpanoramas in den Patientenzimmern fast wie Zuhause gefühlt. Gemeinsam mit Klassenleiterin Katharina Zobel haben die angehenden Pfleger zum Beispiel alles über die medizinisch-pflegerische Versorgung von Frühchen sowie Kindern nach Knochenmarktransplantationen erfahren. Auf der Station für Neurochirurgie haben die Azubis auch die hoch anspruchsvolle, interdisziplinäre Behandlung von Menschen mit aggressiven Hirntumoren, sog. Gangliomen, erlebt und der Herzchirurgie des Tiroler Landeskrankenhauses einen ausführlichen Besuch abgestattet. Für die pflegerische Arbeit hier in Forchheim konnten die Azubis einmal mehr mitnehmen, wie wichtig die Beziehungsgestaltung zu Menschen in Krisensituationen und ein 100%ig exaktes Arbeiten z.B. im Bereich Pharmakologie und Medizintechnik ist.

Neben der Medizin ist bei der Fahrt auch der Spaß nicht zu kurz gekommen. „Die Zugfahrt nach Innsbruck war schon toll“, erzählt Florian Gütte, Auszubildender im zweiten Lehrjahr, nach der Rückkehr ins Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz. Nach den spannenden Fachexkursionen durch die Innsbrucker Uniklinik – Florian hat besonders die Therapie für Patienten mit Gangliom beeindruckt – sei die Gruppe mit der Seilbahn zum rund 2000 Meter hohen Gipfel der Seegrube aufgebrochen. „Dort haben wir dann natürlich eine Schneeballschlacht veranstaltet“, erinnert sich Florian gerne an die intensive Klassenfahrt in den neuen Klassen-Mannschaftstrikots zurück. Zum Abschlussabend hätte sich die ganze Klasse gemeinsam mit den Lehrern in einem tollen Restaurant verabredet. „Danach sind wir alle gemeinsam zum Tanzen auf eine Uni-Party gegangen“, schwärmt Florian von den zahlreichen Eindrücken und Erlebnissen. „Unsere Studienfahrten für die Auszubildenden sind wirklich ein Alleinstellungsmerkmal. Vielen Dank an unseren Klinik-Geschäftsführer Sven Oelkers, dass er diese tolle Tradition bei uns ermöglicht“, freut sich Schulleiter Andreas Schneider und bedankt sich auch beim Förderverein des Klinikums Forchheim-Fränkische Schweiz für die großzügige finanzielle Unterstützung der beliebten Klassenfahrt des fränkischen Pflegenachwuchses.

Wie die Herzklappen das Wohlbefinden beeinflussen, hat der Forchheimer Kardiologe Dr. Wolfgang Dratz bei einem Vortrag des Fördervereins im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim erklärt.

Mit einem zarten Blumenkelch vergleicht Dr. Wolfgang Dratz, bekannter Kardiologe aus Forchheim, die Herzklappen. Wer über Kurzatmigkeit und Schwindelgefühle klagt, sollte die Funktionsfähigkeit der menschlichen Schleusenkammern überprüfen lassen. Häufig würden Probleme rund um die Herzklappen durch Kalkablagerungen verursacht. „Wie bei einem verrosteten Ventil können verkalkte Herzklappen häufig nicht mehr korrekt öffnen oder schließen“, erklärt der Kardiologe und bedauert, dass es kein Medikament dagegen gibt.

Stattdessen hätten Patienten mit Beschwerden die Möglichkeit, die defekten Klappen zunächst „nur“ unter dem strengen Blick des Mediziners regelmäßig im Auge zu behalten. „Mit verkalkter Herzklappe kann man uralt werden“, betont Dr. Dratz. Bei zunehmender Verkalkung und wachsender Fehlfunktion sei eine gründlichere Reparatur allerdings dringend angeraten. Hier gibt es zwei Behandlungsmethoden. Bei älteren Patienten könnten Engstellen in den Herzklappen über einen Katheder relativ gut entfernt werden. Noch gründlicher könne der Arzt die Herzklappen im Rahmen einer Operation behandeln. Hierbei können kaputte Klappen auch durch mechanische oder organische Ersatzpräparate wieder ertüchtigt werden. „Gerade jüngeren Patienten zwischen 65 und 75 Jahren empfehle ich eine Operation“, hat Dr. Dratz im Rahmen seines Vortrages über Herzklappen-Erkrankungen erklärt. Nach etwa einem Vierteljahr mit Klinikaufenthalt, Rehamaßnahme und Sporttherapie könnten die ehemaligen Patienten nach erfolgreicher Herzoperation wieder mit voller Leistungskraft auf Berge wandern oder im Chor singen.

Klinikgeschäftsführer Sven Oelkers hat sich für den interessanten Fachvortrag im Namen des Fördervereins im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz bedankt. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung ist der Vorstand um Gregor Scheller entlastet worden. Margit Hallmann und Dr. Hans-Jürgen Dittrich sind für 25-jährige Mitgliedschaft in dem 1995 gegründeten Förderverein geehrt worden, der die Position des Klinikums und damit die wohnortnahe medizinische Grundversorgung beispielsweise durch die Unterstützung von Mitarbeitern mit Geräten, Material und Wissen stärken will. Im letzten Jahr hat der Förderverein beispielsweise die beliebte Abschlussfahrt der Auszubildenden zur Pflegefachkraft im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz großzügig unterstützt.

Mit nur 34 Jahren übernimmt Ina Winkler die verantwortungsvolle Aufgabe einer Stationsleiterin. Die steile Karriere in der Pflege hat die Ebermannstadterin im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz begonnen.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt: Nach diesem Motto kann die steile Karriere von Ina Winkler im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz beschrieben werden. „Mit einem Praktikum kurz vor meinem Abschluss in der Hauptschule in Ebermannstadt hat alles angefangen. Zuerst war ich nicht so begeistert, aber dann habe ich total Feuer gefangen“, erinnert sich Winkler an den Start ihrer Laufbahn zurück. „Ich habe alles richtig gemacht“, freut sich die 34-Jährige bei der feierlichen Ernennung zur neuen Leiterin der Station für Allgemeine Chirurgie in Forchheim heute.

Von der Auszubildenden zur Stationsleiterin in wenigen Jahren: Mit diesem Tempo hat selbst Winkler nicht gerechnet. „Ich habe es einfach probiert und jetzt wirklich geschafft“, freut sich die beliebte Führungskraft, die erst vor rund einem Jahr zur stellvertretenden Stationsleiterin gekürt worden war. Ohne den Zusammenhalt im Kollegenkreis hätte Winkler den rasanten Aufstieg wohl nicht hinlegen können. „Die Kollegen auf der Station sind wie meine Familie. Wir kennen uns schon seit Ewigkeiten und sind auch in Stresssituationen immer füreinander da“, lobt Winkler die Arbeitsatmosphäre auf der Station für Allgemeine Chirurgie im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz. „Wir sind seit Jahren ein festes Team und verstehen uns auch privat sehr gut.“ Dieser besondere Zusammenhalt habe Winkler dazu ermutigt, jetzt den nächsten Schritt auf der Karriereleiter zu gehen. „Die beruflichen und persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten sind im Krankenhaus wirklich enorm – das ist das schöne an unserem Pflegeberuf“, freut sich die frischgebackene Leiterin der Station 11 im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz.

Professionelle Pflegekräfte erzielen mit hoher Fachkompetenz, Einfühlungsvermögen und ethischer Verantwortung täglich beeindruckende Erfolge bei der Förderung und pflegerisch-medizinischen Betreuung hilfsbedürftiger Menschen – darauf sind sie zu Recht stolz, und das ist gut so. Das dabei ständig auch Entscheidungen zu moralisch-ethischen Aspekten zu treffen sind liegt auf der Hand. Der Ausbildungsverbund Pflege der Region Forchheim e.V. betont die Notwendigkeit zur ständigen Entwicklung ethischer Kompetenz während der Ausbildung in den Pflegeberufen und unterstützte dazu jetzt am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz ein ganz besonderes Seminar.

Es geht gleich zum Auftakt des Ethik-Seminares am 22.02.2024 auf den Punkt: Die 30 Azubis zur Pflegefachfrau / zum Pflegefachmann sehen auf dem Monitor Fotos von verstörenden Situationen: Ein Gelände in Asien, auf dem Seltene Erden abgebaut werden; eine riesige Fläche Müll, soweit das Auge reicht; die Überreste eines Waldes nach einem Brand und ein Kind, welches sich auf dem Boden vor der Gewaltandrohung eines Erwachsenen zu schützen versucht. Die Teilnehmer sind nun aufgerufen, zu den Bildern drei leitenden Fragen nachzugehen, wie sie sich auch für die Diskussion moralisch-ethischer Aspekte im Pflegealltag anbieten: „Was sehe ich? Was fühle ich? Wie urteile ich?“

Durch das Seminar führt an diesem Tag der renommierte Anthropologe und Ethiker Professor Dr. theol. habil. Arne Manzeschke. Er leitet u.a. das Institut für Pflegeforschung, Gerontologie und Ethik an der Evangelischen Hochschule Nürnberg. Er kennt das Spannungsfeld, in dem sich Ärzte und Pflegekräfte in der Praxis oft befinden, aus seiner Erfahrung bestens. Mit seiner Unterstützung bekommen die jungen Menschen heute eine konkrete Idee davon, dass jeder Mensch über Moralvorstellungen verfügt, die er nicht erst mühsam lernen muss, und dass die der Ausgangspunkt für ein moralisches Urteil („Das ist schlecht“ „Da hat jemand Schuld auf sich geladen“) sein können. Mit diesem „Affekt“ kann dann ein guter, strukturierter Dialog über die ethischen Aspekte einer Pflegesituation mit allen Beteiligten erfolgen und eine konkrete Entscheidung herbeigeführt werden.Manzeschke: „Dialog im Team hilft zur Klärung – und Dialog braucht Zeit.“

Und es wird reichlich diskutiert an diesem Tag – an Praxisbeispielen herrscht kein Mangel: Ein Auszubildender schildert die Situation eines Menschen mit Demenz, den er im Seniorenzentrum betreute. Er fragt sich heute, ob die Art der Kommunikation mit diesem Bewohner ethisch verantwortbar war. Es zeigt sich schnell, dass erst eine saubere, wertfreie Analyse der Situation nötig ist und dass es leider oft zu rasch auf die Frage „Was ist in diesem Fall gut und richtig?“ verschiedene Antworten gibt.

Auch die technischen Themen zur Zukunft der pflegerischen Versorgung wurden aus ethischer Perspektive beleuchtet. Robotische Assistenzsysteme und künstliche Intelligenz werden aktuell im Rahmen von Projekten in der Pflegepraxis eingesetzt und fortlaufend evaluiert. Welche „ethischen Leitplanken“ erfordert das, auch im Rahmen des Fachkräftemangels? Dahinter steckt eine genuin ethische Frage: Wie soll ich leben?

Andreas Schneider, Vorstand des Ausbildungsverbund Pflege der Region Forchheim e.V. und Schulleiter der Berufsfachschule für Pflege am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz, resümiert den Tag: „Wir haben heute ein richtig kompliziertes und so wichtiges, emotionsgeladenes Thema behandelt. Es ist zu spüren, dass es die Auszubildenden in der Pflege mit Stolz erfüllt, im Prozess der ethischen Entscheidungsfindung mitzusprechen und ein gefragter Experte zu sein. Pflege ist eben so viel mehr als eine bloße Dienstleistung und deshalb so bereichernd.“

Text und Bilder: Andreas Schneider

Am 10.4.24 trafen sich rund 70 Hebammen zum Hebammenkongress 2024 im Kongressraum des Klinikums. Die Gesundheitsregion plus und das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz fördern die Veranstaltung und freuen sich über so viel Zulauf von den regional ansässigen Hebammen.

Dr. Stefan Weingärtler, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, begann mit einem Vortrag über den Beckenboden aus schulmedizinischer Sicht. „Ein Beckenboden Check nach dem Wochenbett ist in unserer spezialisierten Beckenbodenklinik ein beliebtes Angebot“ erklärt Dr. Stefan Weingärtler „unser Spektrum beinhaltet konservative und operative Therapien. Der Beckenboden ist ein komplexes Thema. Umso wichtiger ist es, dass hier verschiedene Berufsgruppen interdisziplinär zusammenarbeiten, um den betroffenen Frauen gut helfen zu können“, so Weingärtler. Im nachfolgenden Vortrag greift Hebamme und Physiotherapeutin Annika Roppelt das Thema Beckenboden aus physiotherapeutischer- und Hebammensicht an. „Der Beckenboden muss ‘schwingen` und braucht abwechslungsreiche Bewegung, genauso wie An- und bewusste Entspannung“, erläutert die Beckenbodenspezialistin den Kolleginnen.

Sowohl für die in der Geburtshilfe tätigen, als auch die freiberuflichen Hebammen war es ein höchst interessanter Vortrag. „Ich hätte nie vermutet, welche verschiedenen Beschwerden tatsächlich auf eine Beckenbodenproblematik zurückzuführen sind.“ äußert Jana Reichel, freiberuflich tätige und angestellte Hebamme des Klinikums.
„Nach einer Geburt darf die Frau immer ganzheitlich betrachtet werden – der Beckenboden ist nicht selektiv trainierbar“ erklärt Annika Roppelt.

In der Pause diskutierten die TeilnehmerInnen bei leckeren Häppchen angeregt über Erfahrungen und neue Erkenntnisse zum Beckenboden weiter. Eine anschließende Führung durch die Räumlichkeiten des Kreißsaals weckte bei so mancher freiberuflichen Kollegin die Sehnsucht nach Geburtshilfe. „Momentan sind wir super besetzt“ erklärt Martina Steck. Sonja Gößwein, zertifizierte Coachin aus Heroldsbach, referierte nach der Pause zum Thema Resilienz und Burn-Out Prävention. Die TeilnehmerInnen bekamen viele wertvolle Tools für den Alltag. „Es ist so wichtig, achtsam mit sich umzugehen, denn der Körper ist wie ein Mobile, zieht man an einem Teil kann alles schief hängen“, weiß Martina Steck, die gerne bei Geburts-Nachgesprächen den Frauen Methoden zur Bewältigung von Gefühlschaos an die Hand gibt.

Eine sichere Geburtshilfe ist in erster Linie eine Geburtsbegleitung, bei der die Gebärende in ihrer Kraft gestärkt wird und nach ihren Vorstellungen und in ihrem Tempo ihr Kind gebären kann. Im Idealfall mit einer Hebamme an der Seite, die sie dabei behutsam und interventionsarm begleitet. 2023 konnten 80% aller Gebärenden von der Hebamme im Kreißsaal Forchheim 1:1 betreut werden. D.h. die Hebamme konnte sich komplett der Gebärenden zuwenden und sie durch die Geburt führen. Das große Ziel des gesamten geburtshilflichen Personals des Forchheimer Kreißsaals ist immer, dass die Mutter ihr Kind direkt nach der Geburt auf die nackte Haut nimmt und es herzlich willkommen heißt und kuschelt und bondet. 

Trotzdem wollen die Ärztinnen und Ärzte der beiden Fachrichtungen Gynäkologie und Anästhesie, die Hebammen, die Schwestern und Pfleger aus dem Anästhesieteam und aus dem Team der Station 13 und des Kinderzimmers jederzeit für Notfälle vorbereitet sein. Somit fand heute -wie jedes Jahr- wieder eine umfassende Neugeborenen Reanimationsfortbildung im Klinikum Forchheim Fränkische-Schweiz statt. Dr. Steven Hébert von der Neonatologie und pädiatrischen Intensivmedizin der Kinder– und Jugendklinik Erlangen referierte in einem ausführlichen Theorieteil über die wichtigsten Fakten und Ursachen für eine Reanimationssituation bei der Neugeborenenversorgung. Kernaussagen für schnelles Handeln und der Neugeborenenalogrithmus wurden vertieft. Nach dem Theorieteil erfolgten praktische Übungen in Kleingruppen an der Puppe. Für die meisten MitarbeiterInnen des Klinikums Forchheim- Fränkische Schweiz war die Fortbildung eine Auffrischung und Wiederholung dieses wichtigen Themas, das bei uns zum Glück nur sehr selten umgesetzt werden muss. 2023 wurden nur 2,82 % der Kinder nach der Geburt in die Kinderklinik verlegt.

Professor Dr. Jürgen Gschossmann, Ärztlicher Direktor und Chefarzt für Innere Medizin im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz, bezeichnet Darmkrebs als vermeidbare Volkskrankheit und rät dringend zur regelmäßigen Durchführung von Früherkennungsuntersuchungen.

Die schlechte Nachricht zuerst: Darmkrebs kommt leider ziemlich häufig vor. Bei Frauen und Männern steht die Erkrankung ganz oben auf der Liste der besonders schlimmen Diagnosen. Jetzt die gute Nachricht: Die Krankheit ist vermeidbar. „Die Früherkennung ist der Schlüssel zum Erfolg gegen Dickdarmkrebs“, hat Professor Dr. Jürgen Gschossmann, Ärztlicher Direktor und Chefarzt für Innere Medizin am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz, zum Auftakt des Darmkrebsvorsorgemonats im Rahmen eines Vortrages im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz auf Einladung des Freundeskreises gesagt. Fatalerweise nimmt die Zahl der Vorsorgeendoskopien in letzter Zeit eher wieder ab, während die Zahl der Erkrankungen gleichzeitig zunimmt. Rund 60.000 Menschen in Deutschland erkranken pro Jahr an Darmkrebs. Knapp 25.000 Menschen sterben immer noch an der Krankheit. Dabei sei Darmkrebs durch regelmäßige Vorsorge relativ einfach zu vermeiden. „Aber wir können den Feind nur gemeinsam angehen – Arzt und Patient müssen im Kampf gegen Darmkrebs zusammenarbeiten“, hat Professor Gschossmann betont und erklärt, dass schließlich nur ein erkannter Krebs erfolgreich behandelt werden könne. Je früher, desto besser lautet das Motto bei der Frühuntersuchung. „Sicherlich gibt es schönere Sachen, aber der Nutzen der Vorsorgeuntersuchung ist unbestritten“, hat Professor Gschossmann ohne Umschweife zugegeben. „Ansetzen und runterkippen – auch wenn es nicht gut schmeckt“, lautet der Tipp von Professor Gschossmann zum Thema Abführmaßnahmen. In weniger als einem Prozent der Fälle könnten bei Darmspiegelungen leider Komplikationen auftreten. „Es besteht tatsächlich ein klitzekleines Risiko, aber das steht in keinem Verhältnis zum Nutzen“, hat Professor Gschossmann im Rahmen seines Vortrages auf Einladung des Fördervereins des Klinikums Forchheim-Fränkische Schweiz betont und zum Vergleich auf den Zebrastreifen verwiesen, der auch keine hundertprozentige Sicherheit zum gefahrlosen Überqueren der Straße garantieren könne. Als Patient selbst kann man durch Bewegung und gute Ernährung seinen Teil zur Verhinderung der Entstehung von Krebsvorstufen beitragen. Ein Warnsignal für eine Erkrankung könnte Blut beim Toilettengang sein. Nach einem Befund bei der labortechnischen Analyse des Stuhlgangs dürften Patienten eine vollständige Darmspiegelung nicht auf die lange Bank schieben. „Nur wenn man den Krebs entdeckt, kann man handeln“, hat Professor Gschossmann erklärt und betont, dass das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim die Endoskopie auf für gesetzlich Versicherte durchführen könne.

Dr. Samir Murad, Chefarzt für Kardiologie am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz am
Standort in Ebermannstadt, fordert eine bessere Aufklärung über Herz-Kreislauf-
Erkrankungen als Antwort auf eine aktuelle Studie über das Stadt-Land-Gefälle bei
Herzinfarkten und lädt am 11. März zu einem Vortrag über Herzerkrankungen in den Festsaal des Klinikums Fränkische Schweiz in Ebermannstadt ein.

In Deutschland sollen laut einer aktuellen Studie in ländlichen Regionen mehr Menschen an einem Herzinfarkt sterben als in Städten. Dr. Samir Murad, Chefarzt für Kardiologie am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz am Standort in Ebermannstadt, ist dazu vom Bayerischen Rundfunk (BR) vor Fernsehkamera und Radiomikrofon als Experte befragt worden. „Die Ergebnisse haben uns selbst auch überrascht, weil wir nicht gedacht hätten, dass es so große Unterschiede gibt“, hat Chefarzt Dr. Murad dem BR gesagt. „Wir hatten eher das Gefühl, dass die Patienten, die auf dem Land leben, sich mehr bewegen, mehr für ihren Herzkreislauf tun, auch präventive Maßnahmen wie Sport oder ähnliches“, wird der Chefarzt für Kardiologie am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz
am Standort in Ebermannstadt vom BR weiter zitiert.

 

Chefarzt Dr. Murad, der seit über zehn Jahren als Chefarzt für Innere Medizin und Kardiologie
mit dem Schwerpunkt Elektrophysiologie und weiteren Spezialgebieten wie Interventionelle
Kardiologie und Spezielle Rhythmologie am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz tätig ist,
hat gegenüber dem BR grundsätzlich mehr Aufklärung als Antwort auf die Studie gefordert.
„Meiner Meinung nach müssen die Patienten sowohl auf dem Land als auch in der Stadt
besser über Herzerkrankungen aufgeklärt werden. Am 11. März lade ich recht herzlich alle
Interessierten um 17 Uhr in den Festsaal nach Ebermannstadt ins Klinikum Forchheim-
Fränkische Schweiz zu einem Vortrag über Herzerkrankungen ein.“ Mit mehr
Präventionsarbeit könnte laut Dr. Murad dafür gesorgt werden, dass Menschen, die unter
typischen Symptomen wie starken Schmerzen im linken Arm leiden, deutlich schneller einen
Arzt aufsuchen. Damit könnte die Zahl der akuten Herzinfarkte langfristig gesenkt werden.
Insgesamt werden im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz derzeit rund 150 Notfälle nach
Verschlüssen von Herzkranzgefäßen pro Jahr behandelt.

Das Max-Planck-Institut hat in seiner Studie herausgefunden, dass das Stadt-Land-Gefälle bei
Herzinfarkten nicht daran liegt, dass der Notarzt auf dem Land vermeintlich länger unterwegs
ist. Stattdessen sind sich die renommierten Forscher sicher, dass die erhöhte Häufigkeit von
Herzinfarkten auf dem Land wohl auf geringere Präventivmaßnahmen zurückzuführen ist. Die
Wissenschaftler gehen demnach davon aus, dass in ländlichen Regionen die Risikofaktoren für
Herz-Kreislauf-Erkrankungen von Bluthochdruck über Diabetes bis Rauchen oder Sportmangel
und Stress nicht adäquat behandelt werden. „Das würde bedeuten, dass es letztendlich schon
eine Unterversorgung ist, aber diese Unterversorgung quasi auf dem Hausarzt-Level
stattfindet“, hat mit Alexander Goedel, Direktor für Kardiologie am Klinikum rechts der Isar
der TU München, ein prominenter Mitverfasser der Studie dem BR gesagt.

Eine besondere Geburt an einem ganz besonderen 29. Februar: Unser süßes Schaltjahr-Baby heißt Jozefina, wiegt stolze 3130 Gramm und ist laut den überglücklichen Eltern Zaklina und Daniel quitschfidel. „Ich war die ganze Zeit an der Seite meiner Frau und wir haben diesen besonderen Moment zusammen sehr genossen“, erzählt der frisch gebackene Papa. Einen Tag nach der Geburt fühlen sich Mama, Papa und Baby im Familienzimmer auf der Geburtsstation im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz nach eigenen Angaben bereits „pudelwohl“ und rund um die Uhr bestens versorgt „Der Kaiserschnitt war ganz so, wie es mir zuvor beschrieben wurde. Ich bekam Jozefina direkt nach der OP auf meine Brust in das Bondingtop zum Sektiobonding gelegt. Wir konnten sofort im direkten Hautkontakt kuscheln, wie bei einer normalen Geburt und Jozefina hat sich auch gleich dem Weg zu meiner Brust gesucht“, freut sich die überglückliche Mama. Wir sagen im Namen des gesamten Klinikums Forchheim-Fränkische Schweiz: Herzlichen Glückwunsch!

 

Einen etwas anderen Unterricht haben Mittelschüler der 9. Jahrgangsstufe am Dienstag in Ebermannstadt erlebt. Genau 15 Schülerinnen und ein Schüler haben dem normalen Unterricht den Rücken gekehrt und durften stattdessen zwei Pflegeschüler über die Ausbildungsmöglichkeiten im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz regelrecht durchlöchern. „Weil ich in der Schule als Sanitäter gearbeitet habe, bin ich auf die Pflegeausbildung gekommen“, berichtet der 18-jährige Florian aus Pottenstein und erzählt von einem Schlüsselmoment seiner Berufswahl. „Einmal ist eine ältere Frau aus Dankbarkeit in Tränen ausgebrochen, einfach weil ich ihr geholfen habe. Nach diesem Moment habe ich gewusst, dass ich in diesem Beruf richtig bin“, erzählt Florian.

„Ich habe selber hier meinen Abschluss in der Mittelschule in Ebermannstadt gemacht“, sagt Ardi und erzählt, dass er schon während der Schulzeit ein Praktikum im Klinikum in Ebermannstadt absolviert hat. „Heute bin ich mit der Ausbildung zum Pflegefachmann total glücklich“, sagt der 21-Jährige aus Weilersbach. Auch das Geld hätte bei der Wahl der Ausbildung eine Rolle gespielt. „Ich wohne seit dem ersten Ausbildungsjahr alleine in einer Mietwohnung und bin durch die gute Bezahlung seit dem Beginn der Ausbildung finanziell immer gut über die Runden gekommen“, berichtet Florian, der wie Ardi schon im nächsten Jahr das Examen vor der Brust hat.

Bei der Bezahlung liegen Pflegeschüler im Vergleich zu allen anderen Ausbildungsberufen tatsächlich auf dem allerersten Platz“, hat Andreas Schneider, Leiter der Berufsschule für Pflege im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz, den interessierten Mittelschülern erklärt. „Das ist schon sehr viel“, findet Franziska mit Blick auf die Vergütung während der Ausbildung und die anderen Schüler aus der 9Mb von Klassenleiterin Heidi Hotham nicken. Geld sei laut Schneider „natürlich nicht“ alles. Die richtige Berufswahl sei auch eine Frage des Typs. „Will ich eher mit Menschen arbeiten oder doch lieber am Schreibtisch sitzen?“ Wer sich für eine Pflegeausbildung entscheidet, kann sich beispielsweise entweder für das quirlige Krankenhaus in Forchheim oder das familiäre Pflegeheim in Ebermannstadt entscheiden. „Wenn man bei uns durch das Pflegezentrum läuft, kennt wirklich jeder jeden. Das finde ich super. Ich mag einfach die familiäre Atmosphäre“, berichtet Marco Hoffmann, Pflegedienstleiter im Pflegezentrum des Klinikums Fränkische Schweiz in Ebermannstadt, und erinnert sich, wie er sich über ein Praktikum für den Beruf begeistern konnte. „Manchmal gibt es im Klinikalltag oder im Pflegeheim auch richtig traurige Momente. Aber dafür gibt es die Ausbildung, in der man Schritt für Schritt auch an schwierige Situationen herangeführt wird“, hat Schneider betont und auch die Notwendigkeit zur Schichtarbeit thematisiert, um rund um die Uhr für Bewohner oder Patienten da sein zu können.

Hohes Ansehen, gutes Gehalt: Beim Pflegetag haben fast 20 Teilnehmer die Vorzüge einer
Ausbildung im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz hautnah kennengelernt und auch über
die Herausforderungen im Berufsalltag gesprochen.

Mitten in den Ferien haben sich Luisa und Sophie aus Gräfenberg auf den Weg
nach Forchheim gemacht, um beim Pflegetag im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz
dabei sein zu können. „Wir besuchen beide den M-Zweig in der Mittelschule und wollen
heute einfach mal den Auszubildenden hier im Klinikum beim Berufsalltag über die Schultern
schauen“, freuen sich die beiden 14 und 15 Jahre alten Schulfreundinnen und folgen den rund
20 Teilnehmern zum Start in einen spannenden Schnuppertag im Krankenhaus.
Auch Hanna und Suzanna sind an diesem Vormittag dem Aufruf gefolgt, sich die theoretische
und praktische Ausbildung in der Berufsschule für Pflege im Klinikum Forchheim-Fränkische
Schweiz aus nächster Nähe anschauen zu können. „Wir sind aus der Ukraine und würden
gerne eine Ausbildung beginnen“, sagen Hanna und Suzanna, die der Krieg in ihrem
Heimatland vor zwei Jahren nach Forchheim verschlagen hat.

Derweil stellen Pflegedienstleiterin Sabine Jacob und Schulleiter Andreas Schneider die
„Stars“ des Pflegetages vor. „Elena, Florian und Lisa absolvieren bei uns im Klinikum eine
Pflegeausbildung und zeigen Ihnen heute den Berufsalltag einer angehenden
Pflegefachkraft“, sagt Schulleiter Schneider und schickt die Teilnehmer in Gruppen auf die
Reise. Über das bunte Foyer gelangen Luisa, Sophie, Hanna und Suzanna gemeinsam mit den
anderen über endlose Treppen, Flure und Gänge auf die einzelnen Stationen. In der
Allgemeinchirurgie zeigt Lisa ihren Schülern, wie Profis den Blutdruck checken und die
Temperatur der Patienten kontrollieren. Im Klassenzimmer der Berufsschule steht derweil
Pflegepädagogin Katharina Zobel an der digitalen Tafel und spricht mit der Klasse über das
Wunder der Geburt. Im Praxisraum zeigt Schulleiter Schneider den Teilnehmern, welche
Handgriffe bei der Versorgung der Patienten im Krankenbett am besten funktionieren.
Danach stehen die Vorzüge und Herausforderungen des Pflegeberufs auf dem Stundenplan.
„Pflegekräfte genießen wie Ärzte in der Bevölkerung das höchste Ansehen unter allen
Berufsgruppen“, sagt Schneider und betont, dass Pflegekräfte auch beim Verdienst unter
allen Ausbildungsberufen den allerersten Platz belegen. „Der Beruf fordert uns aber auch
heraus“, sagt Schneider und spricht ganz offenen von schwierigen Situationen im Klinikalltag.
„Manchmal muss man um Worte ringen.“ Auf diese Grenzerfahrungen würden die
angehenden Pflegekräfte im Rahmen der Ausbildung vorbereitet. „Wir legen in der
Ausbildung viel wert darauf, unseren Pflegeschülern die psychologischen Kompetenzen
beizubringen, um einen persönlichen Schutzraum aufbauen zu können“, betont Schneider
und erklärt, dass sich die Pflegekräfte das hohe Ansehen in der Gesellschaft durch dieses
Meistern von Grenzerfahrungen erarbeitet hätten. „Natürlich gibt es auch ganz viele schöne
Momente. Wenn zum Beispiel ein Baby hier in Forchheim auf die Welt kommt oder ein
Patient nach geheilter Krankheit das Klinikum wieder gesund verlassen kann“, sagt Schneider
und blickt in strahlende Gesichter.

Beim „Tag des Patienten“ im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz haben die Teilnehmer von
Experten erfahren, welche Vorkehrungsmaßnahmen in medizinischen Grenzsituationen wichtig sind.
Patientenfürsprecherin Sandra Roth hat in einem Vortrag außerdem ihre wertvolle Arbeit im Klinikum
Forchheim-Fränkische Schweiz vorgestellt.

Dem geliebten Partner passiert ein schwerer Unfall und die bessere Hälfte kann im
Krankenhaus beim Kampf um Leben und Tod plötzlich nichts mehr entscheiden: Für viele Menschen ist diese Situation eine schreckliche Vorstellung, die es unbedingt zu vermeiden gilt. Sven Oelkers,
Geschäftsführer des Klinikums Forchheim-Fränkische Schweiz, hat zum Start in den „Tag des
Patienten“ am Freitag daran erinnert, dass diese „Horrorvision“ durch das im letzten Jahr
verabschiedete „Ehegatten-Notvertretungsrecht“ zum Glück rechtlich zumindest etwas entschärft
worden sei. „Trotzdem bleibt es für Patienten weiterhin sehr wichtig, sich mit allen
Vorsorgemaßnahmen wie der Betreuungsverfügung oder der Vorsorgevollmacht rechtzeitig
auseinanderzusetzen“, betonte Oelkers und dankte Patientenfürsprecherin Sandra Roth, die sich
ehrenamtlich seit 2020 vorbildlich für die Patienten in Stadt und Landkreis Forchheim einsetzt, für die
Organisation des gelungenen Patiententages. Ulrike Jochemczyk vom Hospizverein Forchheim konnte
den zahlreichen Zuhörern ebenfalls nur dazu raten, sich beispielsweise noch vor einer
Demenzerkrankung mit den rechtlichen Rahmenbedingungen auseinanderzusetzen. „Das neue
Ehegatten-Notvertretungsrecht ist gut, gilt aber beispielsweise nur für sechs Monate.“ Besser sei es
daher, eine Patientenverfügung beispielsweise gemeinsam mit dem Ehepartner auszufüllen. Was
möchte ich, wenn die Lebenskräfte einmal zu Ende gehen? Schriftlich fixierte Antworten auf diese
Fragen würden im Rahmen der Patientenverfügung die rechtliche Position des Angehörten im Notfall
tatsächlich stärken. Mit einer notariell beglaubigten Vorsorgevollmacht könnten sich Eheleute noch
besser absichern, sagte Ulrich Müller, Fachanwalt für Medizinrecht, im seinem Vortrag. Diese
Möglichkeit sei beispielsweise bei großen Vermögenswerten empfehlenswert. Eine
Betreuungsverfügung sei auch für Familien mit erwachsenen Kindern interessant. „Wir haben es
unseren Kindern regelrecht aufgenötigt, um im Falle eines Falles entscheiden zu können“, sagte
Müller und Jochemczyk nickte zustimmend. „Die Patientenverfügung ist die erste, wichtige Stufe. Eine Vollmacht kann ich abgeben, damit im Ernstfall noch mehr Entscheidungen für mich getroffen werden können“, sagte Jochemczyk vom Forchheimer Hospizverein und betonte, dass alle Absicherungen ohne eine wichtige Eigenschaft nicht funktionieren würden. „Ohne Vertrauen geht es nicht. Wir sind im Ernstfall darauf angewiesen, wie andere Menschen mit unseren Verfügungen und Wünschen umgehen“, betonte Jochemczyk. Mit Vertrauen hat auch die ehrenamtliche Arbeit von der
Patientenfürsprecherin am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz ganz viel zu tun. „Ich habe mich
vorher im Besuchsdienst ehrenamtlich engagiert und bin dann als Patientenfürsprecherin vom
Gesundheitsministerium berufen und von der Klinik beauftragt worden“, berichtete Sandra Roth von
dem Beginn ihrer genauso herausfordernden wie segensreichen Tätigkeit. „Jeder Mensch kommt mit
anderen Anliegen, das macht meine Arbeit so besonders.“ Um Patienten die Angst zu nehmen, höre
sie manchmal vor wichtigen Operationen einfach nur zu. „Viele wollen sich einfach mal alles von der
Seele reden.“ Als Vermittlerin zwischen Ärzten, Pflegern und Patienten versuche Roth für einen
harmonischen Klinikalltag zu sorgen, erklärte Roth und betonte, dass Lob und Kritik für das
Funktionieren eines Krankenhauses wichtig seien. „Ich bin unabhängig und kann immer den kurzen
Dienstweg wählen“, freute sich Roth und betonte, dass eine Patientenfürsprecherin auch für
Angehörige aktiv werden könne. Ganz wichtig sei allerdings, dass Roth in jedem Fall rechtzeitig
informiert werde. „Ich muss immer offiziell beauftragt werden, um wirklich helfen zu können“,
erklärte Roth und dankte allen Referenten und Teilnehmern beim „Tag des Patienten“ für die
anregenden Vorträge und die engagierten Debatten rund um sensible Themen wie
Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Mehr über die Arbeit der Patientenfürsprecherin am
Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz gibt es im Internet unter
www.klinikumforchheim.de/patientenfuersprecher.

Am Freitag dreht sich im Klinikum Forchheim-Fränkisch Schweiz alles um den Patienten. Die
aktive Teilhabe an der Gesundheit steht beim „Tag des Patienten“ am 26. Januar in Forchheim
im Blickpunkt.

Den Patient in den Fokus rücken will das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz
mit dem „Tag des Patienten“ am Freitag in Forchheim. „Wissen schafft Vertrauen und
Vertrauen ist das A und O in der Medizin“, erklärt Sandra Roth, Patientenfürsprecherin am
Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz die Idee. Mit interessanten Vorträgen will der „Tag
des Patienten“ am Freitag in Forchheim über komplizierte Themen wie Medizinrecht und
Vorsorgevollmacht aufklären. „Der mündige Patient möchte wissen, warum beispielsweise
bestimme Medikamente verschrieben und besondere Untersuchungen gemacht werden
müssen. „Die Zeiten von Professor Brinkmann sind vorbei“, sagt Roth und erkennt in dem
aufgeklärten Patienten eine große Chance für die Medizin der Zukunft. „Wenn sich ein Patient
gut aufgehoben und gut informiert fühlt, hat dies einen positiven Einfluss auf den
Genesungsverlauf“, ist sich die Patientenfürsprecherin am Klinikum Forchheim-Fränkische
Schweiz sicher.
Beim „Tag des Patienten“ am Freitag (26. Januar) von 17 bis 19 Uhr steht die aktive Teilhabe
der Patienten an der Gesundheit im Mittelpunkt. Im ersten Vortrag referiert Ulrike
Jochemczyk vom „Hospizverein Forchheim“ über wichtige Vorsorgemaßnahmen wie
Betreuungsverfügung oder Vorsorgevollmacht für schwere Schicksalsschläge wie schlimme
Unfälle oder Krankheiten. Ab 18 Uhr gibt Sandra Roth, Patientenfürsprecherin am Klinikum
Forchheim-Fränkische Schweiz, wertvolle Tipps. „Ich will den Zuhörern erklären, an welche
Institutionen sich Patienten wenden können, um ihre Rechte vertreten zu können.“ Ulrich
Müller, Fachanwalt für Medizinrecht, beginnt am Freitag beim „Tag des Patienten“ in Klinikum
Forchheim um 18.30 Uhr seinen Vortrag über die juristische Seite der Medizin. Das
Patientenrechtegesetz verfolge das Ziel, Transparenz und Rechtssicherheit herzustellen und
bestehende Vollzugsdefizite in der Praxis abzubauen. Zugleich sollen Patienten im Sinne einer
verbesserten Gesundheitsversorgung geschützt und im Fall eines Behandlungsfehlers stärker
unterstützt werden, erklärt Roth und freut sich auf einen spannenden Vortragsabend am
Freitag im Klinikum Forchheim. Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Hautnah und ohne Schminke!
Erlebe die Arbeit unserer Pflegeprofis und Auszubildenden am 14. Februar bei unserem nächsten Pflegetag im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz!
Dich interessiert eine Ausbildung mit Pflege, Medizin und sozialem Engagement?
Dann komm zu unserem Pflegetag!
Du durchläufst die verschiedenen Abteilungen unseres Klinikums und erhälst einen Einblick in das spannende Arbeitsleben unserer Auszubildenden!
Die Anmeldung geht ganz einfach:
Ruf uns einfach an unter 09191 – 610 340 oder schreib uns eine kurze E-Mail an andreas.schneider@klinikum-forchheim.de.
Wir freuen uns auf Euch!

Im November 2023 nahm das Ernährungsteam am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz, Standort Forchheim, erneut erfolgreich am weltweit stattfindenden „Nutrition Day“ teil und erhielt dafür von der European Society of Parenteral and Enteral Nutrition („Espen“) in Zusammenarbeit mit der Medical University of Vienna und der Arbeitsgemeinschaft Klinische Ernährung ein Zertifikat.  „Nutrition Day“ ist ein weltweites Projekt mit der Zielsetzung, ein Bild über Ernährungsrisikofaktoren, Ernährungsstatus, Ernährungspraxis und Therapieerfolg in Kliniken, Intensivstationen und Pflegeeinrichtungen zu erhalten. Oberärztin Dr. Elisabeth Dewald, die das Ernährungs- und Diabetesteam am Klinikum Forchheim leitet, erläutert die Wichtigkeit dieses Themas: „Mangelernährung ist ein häufig festzustellendes Problem bei Patienten in Kliniken oder Pflegeheimen. Die Ursachen einer Mangelernährung sind vielfältig und werden individuell ermittelt. So können z.B. schwerwiegende Erkrankungen wie Tumorleiden oder Schlaganfall, aber auch Operationen, chronische Wunden, Demenz, altersbedingte Einschränkungen und vieles mehr zu einer veränderten Nahrungsaufnahme und einer dadurch bedingten Mangelernährung führen. Durch die rasche Diagnosestellung, eine adäquate Therapieeinleitung und Betreuung durch ein Ernährungsteam kann der Genesungsverlauf der Patienten nachweislich verbessert und dadurch in Folge auch die Liegedauer in der Klinik verkürzt werden.“ Ein routinemäßiges Screening auf Mangelernährung und die sich anschließende individuelle Therapie bilden bereits seit Jahren einen Schwerpunkt in der ernährungsmedizinischen Behandlung am Klinikum Forchheim.
Ärzte, Pflegekräfte, die Klinikküche und das Ernährungsteam arbeiten hier eng zusammen.
Die Teilnahme am Nutrition Day ist somit für das Klinikum Forchheim ein weiteres
Qualitätssicherungsmerkmal in der Behandlung seiner Patienten.

Bettina Hack ist zur Leiterin der internistischen Station im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz befördert worden. „Ich bin schon seit über 25 Jahren hier auf der internistischen Station“, berichtet die gelernte Krankenschwester. Schon direkt nach der Ausbildung sei keine andere Station für Hack in Frage gekommen. Zur großen Verbundenheit habe neben den geschätzten Kollegen aus dem engagierten Team besonders die ehemalige Stationsleiterin beigetragen. „Unsere Schwester Christina ist wirklich immer für alle dagewesen, um für eine ausgezeichnete Arbeitsatmosphäre zu sorgen.“ Diesen souveränen Führungsstil will Hack als neue Stationsleiterin fortsetzen. „Betty, Du wirst einmal meine Nachfolgerin“, habe die ehemalige Stationsleiterin schon früh zu ihr gesagt. Jetzt geht für die 42-Jährige aus Kauernhofen bei Eggolsheim im Landkreis Forchheim tatsächlich ein beruflicher Traum am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz in Erfüllung. „Ich freue mich wirklich auf die neue Herausforderung an der Spitze ,meiner` Station.“ Mit einem großen Blumenstrauß haben Klinik-Geschäftsführer Sven Oelkers und Pflegedienstleiterin Sabine Jacob zur Ernennung gratuliert und die hausinterne Nachfolgeregelung der nicht nur während der Covid-Pandemie bedeutenden „Corona-Station“ als absolute Traumlösung gewürdigt.

Pünktlich um 18.48 Uhr ist das Forchheimer Neujahrsbaby am 1. Januar 2024 im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz auf die Welt gekommen. Bei der Geburt ist Caius Dominik Krieger genau 50 Zentimeter groß gewesen und hat 2870 Gramm auf die Waage gebracht. Als Geburtshelfer haben Hebamme Sandra Gehr und Chefarzt Dr. Stefan Weingärtler, Leiter der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, fungiert. Mit einem großen Blumenstrauß und einem Scheck in Höhe von 100 Euro hat Chefarzt Dr. Weingärtler den stolzen Eltern, Jana und Dominik Krieger aus Bamberg, zur Geburt des Forchheimer Neujahrsbabys im Namen des gesamten Klinikums Forchheim-Fränkische Schweiz herzlich gratuliert.

Sandra Roth, die Patientenfürsprecherin am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz, ist kürzlich von Bayerns ehemaligem Gesundheitsminister, Klaus Holetschek, für ihren ehrenamtlichen Einsatz zum Wohl der Patienten ausgezeichnet worden. Sandra Roth setzt sich vier Jahren für die Belange der Patienten ein, vermittelt bei Fragen zwischen Klinikpersonal und Patienten und sorgt für praktische Unterstützung und unbürokratische Hilfe rund um den Klinikalltag. „Ich bin auch als aufmerksamer Zuhörer da, wenn ein Patient sich zum Beispiel nach dem Erhalt einer schwerwiegenden Diagnose etwas von der Seele reden möchte“, erklärt Roth. „Meine Tür steht allen Patienten immer offen“, betont Roth, die jeden Mittwoch von 16 bis 18 Uhr im Rahmen der Sprechstunde oder nach Vereinbarung sowie auch an Sonn- und Feiertagen per Mail unter Patientenfuersprecher@klinikum-forchheim.de für Patienten und Angehörige zu erreichen ist.

Für einen Imagefilm mit dem Titel „Pflege so Nah“ hat das Bayerische
Gesundheitsministerium kürzlich ein Kamerateam in die Berufsfachschule für Pflege ins
Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz geschickt. Neben Schulleiter Andreas Schneider
haben auch Auszubildende, Lehrkräfte und Praxisanleiter als Darsteller vor der Kamera
mitgewirkt.
Beim Thema Pflegeausbildung ist das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz
mit seiner eigenen Berufsfachschule für Pflege in Forchheim bayernweit ein Vorreiter. Erst
vor wenigen Monaten ist der ehemalige Gesundheitsminister Klaus Holetschek nach
Forchheim gekommen, um die Gründung des neuen Ausbildungsvereins als Musterbeispiel im
Freistaat zu würdigen. Jetzt hat das Gesundheitsministerium in Forchheim angeklopft, um mit
einem Film auf die große Bedeutung von regionalen Ausbildungsverbünden als Antwort auf
den steigenden Fachkräftemangel und die wachsende Pflegebedürftigkeit aufmerksam zu
machen. „Mit dem vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention
geförderten Videoclip wird die Bedeutung und Wichtigkeit von Ausbildungsverbünden
innerhalb der generalistischen Pflegeausbildung hervorgehoben und beworben“, teilt das
Gesundheitsministerium mit. „Wir wollen und müssen mit klaren und verbindlichen
Strukturen für eine qualitativ hochwertige Pflegeausbildung in die Zukunft gehen“, betont
Andreas Schneider, Schulleiter der Berufsfachschule für Pflege am Klinikum Forchheim-
Fränkische Schweiz und Vorstand des Ausbildungsverbundes Pflege der Region Forchheim
e.V., im Interview vor der Kamera. „Der Vorteil eines regionalen Ausbildungsverbundes ist,
dass die Mitglieder gemeinsam an verbindlichen Qualitätsstandards arbeiten, um den
pflegebedürftigen Menschen zu dienen“, bringt Schneider das wichtigste Ziel des 2019
gegründeten Ausbildungsverbundes mit aktuell rund 80 Mitgliedsorganisationen und fast 200
Auszubildenden auf den Punkt. „Wir schreiben in der Region Forchheim seit vier Jahren eine
Erfolgsgeschichte, die sich nach meiner Überzeugung gut auf andere Regionen übertragen
lässt“, sagt Schneider in dem offiziellen Videoclip des Gesundheitsministeriums, für den die
Filmcrew nicht nur die modernen Klassenräume der klinikeigenen Pflegeschule genutzt hat.
Neben dem theoretischen Unterricht sind auch Aufnahmen im Trainingsraum der
Berufsschule entstanden. Dabei hat Lara Kaiser, Auszubildende zur Pflegefachfrau am
Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz im zweiten Lehrjahr, mit Pflegepädagogin Alina Götz
den richtigen Umgang mit einer Schiene geübt. Um den Klinikalltag mit der Kamera
einzufangen, hat das Filmteam auch das Kinderzimmer im Klinikum Forchheim-Fränkische
Schweiz besucht. Hier hat Melina Hampel, Auszubildende im dritten Lehrjahr, bei
Praxisanleiterin und Kinderkrankenschwester Maike Distler alles über die Versorgung eines
Neugeborenen gelernt. Der fertige Film mit dem Titel „Pflege so Nah: Pflegeverbund
Forchheim“ ist auf der Homepage des Klinikums Forchheim-Fränkische Schweiz unter
www.klinikumforchheim.de und auf den Internetseiten des regionalen Ausbildungsvereins
unter www.pflegeausbildung-forchheim.de veröffentlicht worden.

Strahlende Gesichter auf allen Seiten: Nach sechs Monaten haben die neuen Pflegekräfte aus Tunesien den Kenntnislehrgang zur Berufsanerkennung an der Berufsfachschule für Pflege im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz mit einer mündlichen und praktischen Prüfung bestanden. Mit der offiziellen Urkunde zum Gesundheits- und Krankenpfleger können die Absolventen nun Patienten in Forchheim und Ebermannstadt als examinierte Pflegefachkräfte betreuen. „Wir freuen uns auf eine gemeinsame Zukunft mit Ihnen und werden Sie weiter begleiten, um Ihnen weiterhin einen guten Verlauf bei uns zu ermöglichen“, gratulierte Klinik-Geschäftsführer Sven Oelkers den stolzen Mitarbeitern. „Ich will wie alle anderen auf jeden Fall am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz bleiben“, sagte Maram Said und freute sich, dass es nach dem halbjährigen Vorbereitungskurs jetzt endlich richtig mit dem Arbeitsleben in Franken losgehen kann. „Auf allen Ebenen hat alles super geklappt. Meine Erwartungen sind nicht nur beruflich im Klinikum, sondern auch persönlich in Forchheim total übertroffen worden“, freute sich Maram Said und schwärmte bei der Bekanntgabe der Ergebnisse von der Herzlichkeit der neuen Kollegen und der Schönheit der Fränkischen Schweiz.

Vor einem halben Jahr waren die tunesischen Pflegekräfte in Forchheim angekommen und hatten sich sofort mit Fleiß und Elan in die neue Aufgabe gestürzt. „Wir haben neben Theorie und Praxis im Pflegealltag auch ganz viel Wert auf die Deutschkenntnisse und die Fachsprache im Krankenhaus gelegt“, erklärte Andreas Schneider, Leiter der Berufsfachschule für Pflege im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz. Von der Lernbereitschaft und Motivation der neuen Kollegen aus Tunesien ist der Schulleiter nach dem sechsmonatigen Intensivkurs begeistert. Für die Männer und Frauen sei der Schritt nach Forchheim nicht nur ein großer Meilenstein, sondern auch ein großes Wagnis gewesen, zollte Pflegedienstleiterin Sabine Jacob den neuen Kolleginnen und Kollegen aus Tunesien für den mutigen Schritt großen Respekt. „Wir freuen uns auf jeden Einzelnen von Ihnen. Unsere Stationen im Klinikum können sich nicht nur auf tolle Kolleginnen und Kollegen, sondern auch auf Ihre Kompetenz im Pflegealltag freuen“, begrüßte Pflegedienstleiterin Sabine Jacob die neuen Kollegen im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz.

Ohne Vorbereitung sind die neuen Fachkräfte nicht nach Forchheim gekommen. In ihrem Heimatland hatten alle bereits eine Pflegeausbildung, Berufserfahrung und deutsche Sprachkenntnisse erworben. Weil der tunesische Berufsabschluss den bundesgesetzlichen Bestimmungen nicht vollständig entspricht, haben die Pflegekräfte aus Tunesien jetzt noch eine Kenntnisprüfung in Deutschland ablegen müssen. Um den Start in das Berufsleben zu erleichtern, hat das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz in der hauseigenen Berufsfachschule für Pflege zum ersten Mal einen sechsmonatigen Vorbereitungskurs für ausländische Fachkräfte aus außereuropäischen Staaten durchgeführt, um die eingestellten Fachkräfte aus Tunesien auf den Start ins Berufsleben in Deutschland bestens vorzubereiten. „Dieses Konzept der engen Betreuung unsere neuen Pflegefachkräfte aus Tunesien hat sich bestens bewährt. Nur mit viel Engagement und Empathie können wir dem Fachkräftemangel in unseren Krankenhäusern begegnen“, ist sich Klinik-Geschäftsführer Sven Oelkers sicher und kündigte an, dass schon im Herbst ein weiterer Kenntnislehrgang für Pflegekräfte aus Tunesien beginnen soll. Selbstverständlich werde laut Oelkers auch die Suche nach heimischen Auszubildenden im Pflegebereich weiter intensiviert, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Interessenten für eine Ausbildung in der renommierten Berufsfachschule für Pflege am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz finden im Internet unter www.klinikumforchheim.de/unser-klinikum/berufsfachschule-2/ alle weiteren Infos.

Unter dem Motto „Mach Dich stark! Mehr Sicherheit für und mit Patientinnen und Patienten“ wird der „Welttag der Patientensicherheit“ am Sonntag im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz gefeiert. Mit dem bunten Aktionstag will das Klinikum die Stimme der Patienten in der Region stärken. „Die Rolle der Patienten nimmt in der modernen Gesundheitsversorgung immer weiter zu. Wir wollen mit dem Aktionstag in Forchheim am kommenden Sonntagnachmittag von 14 bis 18 Uhr das Wissen der Patienten und damit deren Stimme gezielt stärken“, sagt Sandra Roth, Patientenfürsprecherin am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz.

Die Besucher erwartet ein vielfältiges Programm mit zahlreichen Info- und Aktionsständen“, kündigt Roth im Vorfeld des Welttages an. „Ich freue mich besonders auf die spannenden Vorträge über therapeutisches Reiten und wichtige Fragen rund um die Patientenverfügung“, erklärt Roth weiter. Claudia Kißmehl, die bekannte Reittherapeutin vom Reiterhof „Pegasus“ in Pautzfeld, spricht um 14.30 Uhr über den positiven Einfluss des Reitens auf Körper und Geist. Sieglinde Graf, Koordinatorin des Palliativ- und Hospizdienstes der Caritas Forchheim, referiert um 15.30 Uhr über wichtige Vorsorgethemen für den medizinischen Ernstfall rund um Fragen der Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Ein Schicksalsschlag kommt immer unerwartet und kann leider wirklich jeden treffen“, sagt Roth und betont, dass die beiden Referentinnen bewusst Zeit für individuelle Fragen mitbringen würden.

Derweil sind im großen Foyer des Klinikums zahlreiche Aktions- und Informationsstände von 14 bis 18 Uhr aufgebaut. „In unserer schönen Eingangshalle des Klinikums Forchheim können sich die Besucher beispielsweise mit Hilfe eines Alterssimulationsanzuges wie Oma und Opa fühlen oder an der Hygiene-Black-Box testen, wie wichtig richtiges Händewaschen ist“, berichtet Roth weiter. Pflegeprofis des Klinikums zeigen den Besuchern, wie Patienten daheim richtig Blutdruck messen können, ohne die Werte zu verfälschen. „Selbstverständlich können die Besucher auch gleich vor Ort den eigenen Blutdruck messen lassen“, sagt Roth. Der neue Besuchsdienst am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz sei ebenfalls beim Welttag der Patientensicherheit vertreten „Unsere ehrenamtlichen Zeitschenker informieren alle Besucher gerne am Sonntag über ihre wertvolle Arbeit“, freut sich Roth und bedankt sich bei den zahlreichen Helfern für die Unterstützung des „Welttages der Patientensicherheit“ am 17. September im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz. Pünktlich zum Sonnenuntergang erwartet die Besucher noch ein weiteres Highlight. „Am Abend wird unser Klinikum Forchheim in oranges Licht getaucht“, freut sich Roth und erklärt, dass Orange von der Weltgesundheitsorganisation zur Farbe der Patientensicherheit gewählt geworden ist.

Um besonders älteren Patienten mit Schluckbeschwerden gezielt helfen zu können, wird im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz am Standort in Ebermannstadt eine neue Untersuchung angeboten. Die neue „FEES“-Untersuchung kann am Standort Ebermannstadt auch ambulant beisielsweise als privatärztliche oder sogenannte IGeL-Leistung für Selbstzahler erfolgen. Voraussetzung dafür ist die Vordiagnostik, Indikationsstellung und Weiterbetreuung durch eine logopädische Praxis.

Kekse, Pudding und Getränke: Die Testmahlzeit für die Schluckuntersuchung steht schon bereit. Jetzt greift Logopädin Kathrin Bauer zum Endoskop und führt das dünne Röhrchen vorsichtig durch die Nase des Patienten in den Rachenraum. „Das Gefühl für den Patienten ist mit einem Corona-PCR-Test vergleichbar“, sagt Oberarzt Dr. Rüdiger Clemenz und zeigt auf den Monitor mit den Livebildern aus der Rachenhöhle. Während die winzig kleine Kamera an der Spitze des Endoskops die gestochen scharfen Monitorbilder liefert, muss der Patient in Kekse beißen oder Wackelpudding löffeln. „Gleichzeitig können wir am Bildschirm die Funktionen der am Schlucken beteiligten Strukturen genau beurteilen“, freut sich Kathrin Bauer und zeigt auf die bewegten Bilder zwischen Kehlkopf und Luftröhre.

Bislang hätte die erfahrene Logopädin die Schluckbeschwerden immer nur über das Testen von Husten- und Würgereizen indirekt feststellen aber nicht ausreichend beurteilen können. „Diese funktionelle endoskopische Evaluation des Schluckens (kurz: FEES) ist aktuell wirklich der Goldstandard“, erklärt Dr. Clemenz und betont, dass das Team des Klinikums Forchheim-Fränkische Schweiz in Ebermannstadt im Landkreis der einzige Anbieter dieser genauso gründlichen wie schonenden Methode sei, den unterschiedlichsten Schluckbeschwerden auf den Grund gehen zu können.

Probleme beim Essen oder Trinken sind nicht nur unangenehm. „Speisereste können auch über die Luftröhre in die Lunge gelangen und dort schlimme Entzündungen verursachen“, warnt der Oberarzt und betont weiter, dass die Schluckbeschwerden besonders bei älteren Patienten die unterschiedlichsten Ursachen haben können. „Manche Menschen verschlucken sich beim Trinken, anderen beim Essen. Mit dem Endoskop können wir ganz genau sehen, welche Konsistenzen von flüssig über angedickt bis fest die Probleme beim Schlucken tatsächlich auslösen“, erläutert die Logopädin, die gemeinsam mit dem Oberarzt die Weiterbildung und Zertifizierung für die neue Untersuchungsmethode erfolgreich absolviert hat. „Wir haben die Ausbildung gemeinsam gemacht, um Schluckbeschwerden gezielter therapieren zu können und nicht mehr im Trüben fischen zu müssen“, freut sich Dr. Clemenz. „Nach der Untersuchung mit dem Endoskop wissen wir, wo die Ursache des Problems genau liegt und können danach ein ganz individuelles Behandlungskonzept erstellen“, sagt Bauer und berichtet von speziellen Trainingsplänen für Schlucktechniken, damit die Patienten möglichst schnell wieder gefahrlos essen und trinken können.

Ton läuft, Kamera ab! Im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz haben umfangreiche Dreharbeiten im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege stattgefunden. Besonders im Fokus ist die Arbeit des neuen Ausbildungsverbundes „Pflege in der Region Forchheim e.V.“ gestanden, der Vorbildcharakter für den ganzen Freistaat besitzt und anderen Regionen als positives Beispiel dienen könnte. Im Interview vor der Kamera hat Andreas Schneider, Leiter der Pflegefachschule am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz und Vorsitzender des neuen Pflegeverbundes, die Ziele dieses „Leuchtturmprojektes“ erklärt. „Die Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen in der Pflege sind so gut wie noch nie“, hat Schneider betont und neben Spitzengehältern schon während der Ausbildung auf exzellente Karrieremöglichkeiten verwiesen. Zusätzlich genieße der Pflegeberuf in der Gesellschaft mittlerweile ein „Top-Ansehen“.

Die vielen Vorzüge der generalistischen Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann will Schneider noch stärker in den Vordergrund rücken. „Hier wird unser Forchheimer Ausbildungsverbund mit gebündelten Kräften kontinuierlich an den Erfolgen anknüpfen und sich für weitere Verbesserungen stark machen.“ Der Forchheimer Pflegeverbund besteht aus rund 80 Mitgliedseinrichtungen, die gemeinsam einen wesentlichen Beitrag zur pflegerischen Versorgung der Menschen in der Region leisten. Erst kürzlich ist in Forchheim im Beisein von Gesundheitsminister Klaus Holetschek ein Festakt zur Gründung des ersten Vereins für regionale Pflegeausbildung in Bayern gefeiert worden. Das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz gehört als Gründungsmitglied selbstverständlich ebenfalls zum neuen Pflegeverbund und hat mit Schulleiter und Vereinsvorstand, Andreas Schneider, eine besonders intensive Verbindung zum Verbund und zur Landespolitik. Wer sich für die Pflege-Ausbildung oder einen Beitritt zum Ausbildungsverbund interessiert erreicht Schneider direkt per Email persönlich unter andreas.schneider@klinikum-forchheim.de. Viele weitere nützliche Infos rund um den Verbund, die Ausbildung und das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz gibt es im Internet unter www.pflegeausbildung-forchheim.de.

 

Zeitschenker 2.0: Nach der Corona-Pause hat das Klinikum Forchheim-Fränkische
Schweiz wieder einen ehrenamtlichen Besuchsdienst. Patientenfürsprecherin Sandra
Roth hat den zehn neuen Zeitschenkern die offiziellen Zertifikate im Beisein von
Landrat Dr. Hermann Ulm überreicht und dabei den ehrenamtlichen Einsatz als
besonders wertvoll gewürdigt.
FORCHHEIM. Im Zeichen der Nächstenliebe und der Mitmenschlichkeit wollen die
neuen Zeitschenker am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz den Patienten
zukünftig durch herzliche Besuche und aufmunternde Worte helfen. Landrat Dr.
Hermann Ulm hat das Engagement der Ehrenamtlichen in den höchsten Tönen
gelobt. „Wir leben leider in einer Zeit ohne Zeit. Umso wichtiger ist der Einsatz der
Zeitschenker“, sagte Landrat Ulm bei der feierlichen Übergabe der Zertifikate an die
frisch ausgebildeten Zeitschenker. „Auch wir Ärzte sind wirklich unwahrscheinlich
dankbar für Ihren Einsatz“, sagte Chefarzt Professor Dr. Jürgen Gschossmann,
Ärztlicher Direktor am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz. „Unseren Patienten
wird es unheimlich gut tun, wenn Sie sich einfach mal die Zeit nehmen“, sagte
Pflegedienstleiterin Sabine Jacob und sprach von einem großen Beitrag zur
Verbesserung der Gesellschaft. „Der Einsatz von Ihnen ist mit Geld überhaupt nicht
zu bezahlen“, betonte Klinik-Geschäftsführer Sven Oelkers und bedankte sich
besonders bei der Patientenfürsprecherin im Klinikum Forchheim-Fränkische
Schweiz, Sandra Roth, für den Wiederaufbau des ehrenamtlichen Besuchsdienstes
nach der Corona-Pandemie.
In einem dreimonatigen Kurs hatten die Ehrenamtlichen gelernt, wie herzliche
Begegnungen und sensible Gespräche in schwierigen Situationen helfen können.
Zur Vorbereitung auf diese verantwortungsvolle Aufgabe hatten sich die Zeitschenker
auch mit medizinischen Themen wie Hygienevorschriften oder ethische Fragen rund
um Krankheit, Trauer und Tod intensiv auseinandergesetzt. „Ich wünsche Euch viele
besondere Gespräche, damit sich die Patienten die Probleme von der Seele reden
und wieder optimistisch in die Zukunft blicken können“, sagte Sandra Roth, die den
Neustart des Besuchsdienstes nach der Corona-Pandemie unter der Überschrift
„Zeitschenker 2.0“ als ehrenamtliche Patientenfürsprecherin am Klinikum Forchheim-
Fränkische Schweiz mit Feuereifer und Herzblut auf die Beine gestellt hat

Charlotte Scherzinger und Pavel Bürin sind zu Oberärzten in der Geburtshilfe ernannt worden. Sven Oelkers, Geschäftsführer des Klinikums Forchheim-Fränkische Schweiz, gratulierte den beiden Medizinern mit einem Blumenstrauß zur Beförderung.

Bürin und Scherzinger werden sich zukünftig insbesondere um die medizinische Leitung des Kreißsaals kümmern. Gemeinsam mit Dr. Stefan Weingärtler, Chefarzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, wollen Bürin und Scherzinger das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz noch babyfreundlicher machen und die strengen Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als babyfreundliche Geburtsklinik erfüllen. „Wir sind bereits auf einem sehr guten Weg“, freuen sich die frisch ernannten Oberärzte. Die geforderte Stillquote würde das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz bereits erfüllen. Zukünftig soll auch 80 Prozent der neugeborenen Kinder ermöglicht werden, direkt nach der Geburt eine Stunde ungestörten Hautkontakt mit der Mutter genießen zu können.

Große Abschlussfeier in unserer Berufsfachschule für Pflege im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz: 16 Auszubildende haben am Donnerstag feierlich ihre Zeugnisse in Empfang genommen. Die stellvertretende Landrätin Rosi Kraus, der Ärztliche Direktor Professor Dr. Jürgen Gschossmann, Klinik-Geschäftsführer Sven Oelkers und Schulleiter Andreas Schneider haben den frischgebackenen Pflegefachkräften zur bestandenen Abschlussprüfung gratuliert und viel Erfolg für die Zukunft gewünscht.

Mit einem Staatspreis für besondere Leistungen sind gleich vier angehende Pflegefachfrauen ausgezeichnet worden. Eva Kublick hat sogar das Kunststück fertiggebracht, die absolute Spitzennote 1,0 im Staatsexamen zu erreichen. Ebenfalls mit einem Staatspreis ausgezeichnet worden sind Anna Betz, Julia Edelmann und Lucia Knauer. „Sie können unheimlich stolz sein“, lobte die stellvertretende Landrätin, Rosi Kraus, die Leistungen aller Absolventen und erinnerte an die Schwierigkeiten zum Beginn der Ausbildung mit Corona & Co. Außerdem seien die 16 Pflegeschüler der erste Jahrgang gewesen, der die neue generalistische Pflegeausbildung nach der Zusammenführung von Altenpflege, Krankenpflege und Kinderkrankenpflege erfolgreich bestanden habe.

Der Ärztliche Direktor, Professor Dr. Jürgen Gschossmann, freute sich, dass über die Hälfte des Kurses 20/23 dem Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz auch in Zukunft als Pflegefachmann oder Pflegefachfrau erhalten bleiben. „Lasst es krachen heute – ihr habt es Euch verdient!“, freute sich Professor Gschossmann und hieß die neuen Kollegen als Teil des medizinischen Teams im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz herzlich willkommen.

Mit coolen Team-Trikots sind 17 Pflege-Azubis aus dem zweiten Ausbildungsjahr gemeinsam mit Pflegepädagogin Sandra Kaiser und Pflegeschulleiter Andreas Schneider vom Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz auf großer Studienfahrt in Hannover unterwegs gewesen und haben sich mit herausfordernden Themen wie Kinder-Onkologie und Sterbehilfe an der renommierten Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) beschäftigt.

„Wir hatten eine wirklich ereignisreiche, spannende Zeit, in der die medizinischen und pflegerischen Besonderheiten der Fachgebiete Herzchirurgie, Pädiatrische Onkologie und High-Tech-Intensivbetreuung der kleinsten Patienten ausführlich und anschaulich behandelt wurden“, freut sich Andreas Schneider, der Leiter der Berufsfachschule für Pflege am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz. Neben den intensiven Einblicken in diese medizinischen Fachbereiche hätten gemeinsamen Freizeitaktivitäten wie Kanufahren mit dem Ausbildungskurs 2021/2024 auf dem Programm der Studienfahrt gestanden, die in der Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann jedenfalls im offiziellen Lehrplan leider nicht mehr vorgesehen sei. „Studienfahrten finden in anderen Kliniken und Pflegeschulen daher leider meist nicht mehr statt – umso mehr freut es mich, dass wir im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz jährlich eine solche tolle Aktion für unsere Auszubildenden im zweiten Ausbildungsjahr durchführen können“, sagt Schulleiter Schneider und betont, dass diese beliebten Klassenfahrten dank der großartigen finanziellen Unterstützung des Fördervereins am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz auch in Zukunft weiterhin stattfinden sollen.

Wir erweitern unser zertifiziertes Kompetenzzentrum für Adipositastherapie am Klinikum Fränkische Schweiz, Standort Forchheim, um ein anerkanntes Abnehmprogramm.

Ein kostenloser Informationsvortrag zum OPTIFAST ® 52 Programm findet am
20. Juli von 16-18 Uhr im Klinikum Forchheim (Raum U1) statt.

Es handelt sich hierbei um ein sorgfältig interdisziplinär abgestimmtes Langzeitprogramm auf Selbstzahlerbasis zur kontrollierten und anhaltenden Gewichtsreduktion und -stabilisierung bei behandlungsbedürftiger Adipositas (eine mögliche Kostenbezuschussung der Krankenkassen zu den Teilnahmegebühren ist individuell vom Teilnehmer bei seiner Krankenkasse zu erfragen).

Zielgruppe sind alle Personen mit einem BMI über 35. Vor Aufnahme in das OPTIFAST ® 52 Programm erhalten die Interessentinnen und Interessenten eine gründliche psychologische und ärztliche Eingangsuntersuchung.

Der 52-wöchige Programmverlauf in unserem OPTIFAST ® -Zentrum beinhaltet eine modifizierte proteinsubstituierte Fastenphase, anschließend folgen eine Phase der Ernährungsumstellung und schließlich eine Phase der Gewichtsstabilisierung mit begleitend intensivem Training des veränderten Ernährungs- und Essverhaltens. Alle Phasen werden von einer individuell angepassten Bewegungstherapie begleitet. Den Kursschwerpunkt bilden die von Anfang an regelmäßig wöchentlich stattfindenden verhaltenstherapeutischen Gruppensitzungen ebenso wie die in bestimmten Abständen von uns durchgeführten ärztlichen Kontrolluntersuchungen.

Der Kursverlauf wird von unserem spezialisierten Team aus Ärzten, Psychologen, Ernährungsberatern und Bewegungstherapeuten geleitet.


Termin:
Ein kostenloser Informationsvortrag zum OPTIFAST ® 52 Programm findet am 20.07.2023 von 16-18 Uhr im Klinikum, Raum U1, statt.

Programmleitung OPTIFAST ® 52
Frau Maria Beck
Tel-Nr.: 09191-61015093
E-Mail: maria.beck@klinikum-forchheim.de

Im Rahmen eines Fachvortrages über Gelenkersatz referiert unser Chefarzt PD Dr. Uwe Lehmann am Mittwochabend in Forchheim ab 19 Uhr über neueste Operationsverfahren mit Roboterarmtechnik, die rund um den Gelenkersatz bei uns im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz unter seiner Regie erfolgreich zum Einsatz kommen.

Ich würde meinen Patienten aufgrund meiner langjährigen Erfahrung immer die Roboter-Operation empfehlen, weil durch die Präzision des Computers die Prothese exakt eingesetzt wird“, sagt Chefarzt Dr. Uwe Lehmann. Der eigentliche Clou des Roboterarm-assistierten Operationsverfahrens sei die Tatsache, dass die Bänderspannung dabei je nach O-Bein- oder X-Bein-Stellung haargenau eingestellt werden könne.

„Gelernt“ hat Dr. Lehmann übrigens bei Harald Tscherne, einem echten Großmeister der Chirurgie. Seinem Lehrmeister ist unser Chefarzt noch heute dankbar. Selbstverständlich hegt und pflegt Dr. Lehmann bis heute ein echten „Tscherne-Klassiker“ über Beckenchirurgie in seinem Bücherschrank.

Der medizinische Fachvortragvon Dr. Lehmann zum Thema moderner Gelenkersatz findet findet am 5. Juli um 19 Uhr im Konferenzraum U102 im Klinikum Forchheim statt. Wir freuen uns auf Sie!

In Grenzsituationen wie bei einer Geburt zählt nicht nur jede Sekunde. Rund um die Entbindung sind auch die richtigen Wörter wichtig, damit Babys schön auf die Welt kommen können. Im Rahmen eines Hebammenkongresses im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz haben kürzlich rund 80 Hebammen alles über die magische Kraft der wohltuenden Wörter im Kreißsaal erfahren. Mechthild Roswitha Scheurl von Defersdorf, die bekannte Fachbuchautorin und Sprachexpertin aus Erlangen, hat mit den Hebammen trainiert, wie beispielsweise „Nicht-Kaskaden“ in der Praxis vermieden werden können. „Die bejahende Sprache hat eine magische Wirkung“, betonte Scheurl von Defersdorf und erklärte, dass in Grenzsituationen wie bei einer Geburt die Struktur der Sätze eine entscheidende Bedeutung bekommt.

Gemeinsam mit Chefarzt Dr. Stefan Weingärtler haben sich nicht nur die Hebammen vom Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz vorgenommen, in der Zukunft noch mehr auf die nachhaltige Wirkung der wohltuende Wörter zu setzen. „Sie werden in Zukunft noch mehr Spaß haben im Kreißsaal“, versprach Scheurl von Defersdorf den gut gelaunten Teilnehmern des Hebammenkongresses.

Ein neues Operationsverfahren zur schonenden Entfernung der Gebärmutter hat Dr. Stefan Weingärtler, Chefarzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz, erfolgreich etabliert. „Im Moment sind wir in Forchheim in Bayern die erste und einzige Klinik, die diesen schonenden Eingriff zur Entfernung der Gebärmutter durchführt“, freut sich Dr. Weingärtler.

Das medizinische Wissen ist hoch gefragt. Aktuell gibt Dr. Weingärtler seine Erfahrungen mit der neuen Technik an zahlreiche Kollegen im ganzen Freistaat weiter, um das behutsame Verfahren allen betroffenen Frauen in Bayern möglichst zu ermöglichen. „Wir haben in Forchheim schon bereits zwei Hospitationen erfolgreich durchgeführt, damit interessierte Medizinerkollegen die neue Operationsmethode besser kennenlernen und später einmal eigenständig anbieten können“, betont Dr. Weingärtler weiter.

Bei dem neuen Operationsverfahren wird die Gebärmutter nicht mehr über den Bauch endoskopisch operiert. „Wir nutzen die natürliche Körperöffnung der weiblichen Vagina, um endoskopisch den Eingriff durchführen zu können“, erklärt der Chefarzt der Frauenklinik und verweist auf die vielen Vorteile der neuen Operationsmethode im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz.

Blutdruck messen, Verband anlegen: Über 20 Achtklässler der Realschule Hirschaid haben kürzlich einen ganzen Tag in der Berufsfachschule für Pflege im Klinikum Forchheim- Fränkische Schweiz verbracht. In kleinen Gruppen haben Andreas Schneider (Schulleiter) und Alina Ruhloff (Pflegepädagogin) den interessierten Realschülern das Einmaleins des Pflegeberufs an zahlreichen praktischen Beispielen nähergebracht. „Es hat mich sehr überrascht, dass man auch in einem Krankenhaus viel Spaß haben kann – alle Pflegekräfte waren super lieb und sympathisch. Ich bin mir sicher, dass ich in Richtung Pflegeberuf gehe“, sagte eine Realschülerin aus Hirschaid. „Der Tag ist wirklich ein voller Erfolg gewesen und wir werden das hoffentlich künftig in jedem Jahr miteinander machen“, freute sich Herr Tsoupis, Realschullehrer aus Hirschaid, über das gelungene „Speed-Praktikum“ in der Berufsfachschule für Pflege im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz.

Du hast ebenfalls Interesse an einer Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz ab September 2023? Dann mach doch einfach mit bei unserem „Pflege- Camp“ vom 1. bis 2. Juni jeweils von 9 bis 13 Uhr im Klinikum
Forchheim. Deine Anmeldung zum „Pflege-Camp“ schickst Du bitte bis zum 15. Mai
per Email an andreas.schneider@klinikum-forchheim.de

Festakt für den Pflegenachwuchs: Die Gründung des Ausbildungsverbundes als
gemeinnütziger Verein ist am Donnerstag im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz mit einem
offiziellen Festakt gefeiert worden. „Die Region Forchheim ist bayernweiter Vorreiter bei der Förderung des Pflegenachwuchses. Mit dem neuen Verein wollen wir die Ausbildungszahlen im Pflegebereich steigern“, sagte der Vorsitzende des neuen Ausbildungsvereins und Leiter der Berufsfachschule für Pflege im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz, Andreas Schneider.

Bayerns Staatsminister für Gesundheit und Pflege, Klaus Holetschek, würdigte den innovativen Schritt. „Die Gründung eines Ausbildungsverbundes als gemeinnütziger Verein ist in Bayern bisher einmalig und eine großartige Leistung. Sie leisten damit ohne jeden Zweifel einen wichtigen Beitrag in der Pflege und bündeln sowohl personelle als auch fachliche Ressourcen. Es ist klar: Die Pflege ist eine der größten gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Mit dem demografischen Wandel und der alternden Bevölkerung gibt es immer mehr Pflegebedürftige. Pflege muss für alle Menschen zugänglich und qualitativ hochwertig bleiben. Dafür haben wir in Bayern bereits viel getan und auch viel erreicht. Aber: Wir müssen Pflegekräften attraktive Arbeitsbedingungen bieten und junge Menschen ermutigen, eine Ausbildung in der Pflege zu beginnen. Dafür braucht es so mutige und innovative Wege wie den Ausbildungsverbund in Forchheim.“
Forchheims Landrat Dr. Hermann Ulm hat den Ausbildungsverbund Pflege als Mitinitiator von Anfang an unterstützt. „Ich bin dankbar, dass wir nach Jahren der Vorbereitung und der erfolgreichen Arbeit unseres bisherigen Verbunds nun eine noch breiter angelegte Struktur begründen können, die die Pflegeausbildung in unserer Region langfristig auf eine solide und zukunftsweisende Basis stellt“, freute sich Forchheims Landrat Dr. Hermann Ulm.

Mit Kerstin Leuker übernimmt ab sofort eine erfahrene Stationsleiterin die wichtige Aufgabe der stellvertretenden Pflegedienstleitung im Klinikum Forchheim Fränkische Schweiz. „Ich freue mich wirklich, das Klinikum jetzt nach 19 Jahren von einer neuen Seite kennenlernen zu dürfen“, sagte Kerstin Leuker. Klinik-Geschäftsführer Sven Oelkers hat von einer „glücklichen Fügung“ gesprochen, dass für die wichtige Position eine erfahrene Mitarbeiterin aus den eigenen Reihen gefunden werden konnte. „Ich werde mein Bestes geben zum Wohl aller Kollegen und unser Patienten“, kündigte Kerstin Leuker an und freute sich über den großen Blumenstrauß zum ersten Arbeitstag in dem neuen Aufgabenbereich.

Zeit zum Aufmuntern, Zeit zum Zuhören: Für den ehrenamtlichen Besuchsdienst des Klinikums Forchheim-Fränkische Schweiz werden Menschen gesucht, die Patienten einfach ein wenig Zeit schenken möchten. „Wenn uns jemand Zeit schenkt, ist das das Wertvollste, das er uns schenken kann“, findet Sandra Roth, die Patientenfürsprecherin am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz.

Für den Besuchsdienst sucht Sandra Roth nach Ehrenamtlichen, die sich ein wenig Zeit für Patienten in Forchheim und Ebermannstadt nehmen wollen. Im Rahmen einer kurzen Ausbildung erhalten die „Zeitschenker“ genauso wertvolle wie hilfreiche Tipps für diese wichtige Aufgabe.

Alles Einzelheiten über die Ausbildung zum ehrenamtlichen „Zeitschenker“ erfahren Sie bei unserem Informationsabend am 25. April um 19 Uhr im Klinikum Forchheim direkt von Sandra Roth. Zur besseren Planung bittet die Patientenfürsprecherin um vorherige Anmeldung per Email unter sandra.roth@klinikum-forchheim.de oder per Telefon unter 09191 – 610 15 042.

Wir freuen uns auf Sie!

Über 500 Mitglieder hat die Fördergesellschaft Klinik Fränkische Schweiz aktuell. Klinikfreunde dürfen in Ebermannstadt gegen einen kleinen Extra-Obolus die Fitnessgeräte und Wellnessbereiche nach Feierabend und am Wochenende nutzen. „Diese Kombination ist wirklich für alle ideal“, freut sich Robert Glenk und spricht von einer „Win-win-Situation“. Im Gegenzug finanziert die Fördergesellschaft regelmäßig medizinische Geräte für die Klinik. „In diesem Jahr wollen wir dem Klinikum am Standort Ebermannstadt ein mobiles Ultraschallgerät im Wert von rund 40.000 Euro spenden“, sagt der Vorsitzende der Fördergesellschaft. In enger Absprache mit Ärzten und Klinikleitung seien seit der Gründung vor 25 Jahren schon zahlreiche Einrichtungs- und Ausrüstungsgegenstände finanziert worden, die aus den regulären Haushaltsmitteln des Krankenhauses nicht ohne Weiteres zu bezahlen gewesen wären.Dr. Hubert Gräf, Leitender Oberarzt der Geriatrie in Ebermannstadt, ist voll des Lobes für die sportlichen Förderer. „Unser Vorgängergerät ist kürzlich kaputt gegangen – das neue Ultraschallgerät ist daher eine absolute Unterstützung für unsere medizinische Arbeit“, freut sich Dr. Hubert Gräf, Leitender Oberarzt der Geriatrie in Ebermannstadt.

Nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie mussten die sportlichen Aktivitäten allerdings leider von heute auf morgen gestoppt werden. Jetzt soll es am kommenden Samstag (15. April) endlich wieder losgehen mit dem genauso schweißtreibenden wie wohltätigen Trainingsbetrieb. „Wir sind alle voller Vorfreude, dass wir wieder sporteln dürfen“, sagt Robert Glenk und die sportlichen Mitstreiterinnen Dorina, Karin und Susi nicken im Chor und strahlen um die Wette.

Das fränkische Brauchtum der geschmückten Osterbrunnen wird besonders im Pflegezentrum des Klinikums Forchheim-Fränkische Schweiz in Ebermannstadt noch richtig gelebt. Die Bewohner in Ebermannstadt erinnern sich noch an die wirkliche Bedeutung und realen Hintergründe des fränkischen Brauchtums. Früher hätten im Frühjahr alle zusammen den Dorfbrunnen gemeinsam geputzt, erzählen die Bewohner  beim gemeinsamen Binden der Kränze und Girlanden.

Auch Marianne König kann man beim filigranen Bemalen der Eier und kunstvollen Gestalten der Krone nichts vormachen. Mit Feuereifer bastelt die Bewohnerin aus Buchsbaum gemeinsam mit Tochter Petra Gröschel und den Mitarbeiterinnen, Lydia Bischof und Elke Neuner, an einer imposanten Brunnenkrone, die im Atrium des Pflegezentrums die Erinnerung an die fränkische Tradition wachhalten soll. „Gemeinsam die fränkischen Traditionen wach zu halten ist ganz wichtig für unsere Bewohner“, sagt Andrea Schlegel, die Leiterin des Pflegezentrums des Klinikums Forchheim-Fränkische Schweiz in Ebermannstadt. Die aufwändig gestaltete Brunnenkrone mit den selbst bemalten Ostereiern und in Handarbeit gebundenen Kränzen und Girlanden soll rechtzeitig vor den Festtagen die Besucher und Bewohner des Hauses „Walberla“ in Ebermannstadt erfreuen.

Jana, Friederike, Annika und Julia verstärken ab sofort unsere erfahrenen Hebammen am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz. „Ich habe mich im Team von Anfang an richtig wohl gefühlt“, freut sich die 28-jährige Annika aus Eggolsheim. Friederike aus Streitberg lobt besonders die familiäre Atmosphäre im Kreißsaal. „Wir können uns in Forchheim wirklich intensiv um die Frauen während ihrer Geburt kümmern“, sagt die junge Hebamme aus dem Wiesenttal in der Fränkischen Schweiz. Jana aus Poxdorf findet das Hebammen-Team „unglaublich nett“. Außerdem gefällt der jungen Hebamme die individuelle Betreuung der jungen Paare im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz.

Nächster Infoabend für werdende Eltern am 28. März um 18.30 Uhr

Werdenden Eltern können sich schon am 28. März beim nächsten Informationsabend selbst ein Bild über die besonderen Rahmenbedingungen in der fränkischen Geburtsklinik machen. Treffpunkt ist am Dienstagabend um 18.30 Uhr im Konferenzraum U102 (einfach im Foyer bei der Anmeldung nachfragen oder den Schildern folgen). Für die Teilnahme ist keine vorherige Anmeldung erforderlich. Für das Klinikum besteht aktuell noch eine Maskenpflicht (FFP2). Das gesamte Entbindungsteam freut sich mit den neuen Hebammen auf Ihren Besuch!

Neue Wege im Kampf gegen den Fachkräftemangel: Das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz setzt neben der Ausbildung auch auf die Anwerbung internationaler Fachkräfte aus Tunesien. Zwölf Krankenpfleger aus Tunesien sollen die Pflegeabteilungen ab sofort langfristig verstärken.

Derzeit werden die neun Männer und drei Frauen in der Pflegefachschule im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz im Rahmen eines sechsmonatigen Intensivkurses in Theorie und Praxis auf die vorgeschriebene Kenntnisprüfung vorbereitet. Schon ab Herbst sollen die Kandidaten, die alle bereits über einschlägige Vorbildungen und deutsche Sprachkenntnisse verfügen, als Vollzeitkräfte den Pflegedienst am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz unterstützen.

Zum Start des Intensivkurses hat Andreas Schneider, Leiter der Berufsfachschule für Pflege am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz, die Bedeutung der internationalen Fachkräfte für das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz erklärt. „Unsere zwölf neuen Pflegekräfte aus Tunesien können allein rund 1800 Stunden pro Monat in der direkten Patientenversorgung leisten“, freut sich Schneider. 

„Pflegefachkräfte sind das Rückgrat in jedem Krankenhaus. Ohne Pflegefachkraft kann keine Operation und keine Nachsorge stattfinden“, sagte Sabine Jacob, die Leiterin des Pflegedienstes, zur Begrüßung der neuen Mitarbeiter aus Tunesien. Fast 250 Pflegekräfte seien derzeit im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz tätig. Zusätzlich bildet das Klinikum aktuell rund 50 Pflegekräfte aus.

Die Szenen sind im Kasten, der Schnitt ist in trockenen Tüchern. „Der einzig wahre Pflegefilm“ feiert Premiere. „Zur Filmpremiere haben wir alle Darsteller mit Familien und Freunden eingeladen“, freut sich Andreas Schneider, Leiter der Berufsfachschule für Pflege am Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz, der das innovative Filmprojekt in seiner Funktion als Vorstand des Ausbildungsverbundes „Pflege der Region Forchheim“ e.V. auf den Weg gebracht hat.

Gemeinsam mit Hartmut Altenpohl und Andres Müller, den beiden bekannten Filmemachern aus der Fränkischen Schweiz, haben neun Auszubildende nicht nur das Drehbuch entwickelt und das Storyboard erarbeitet. Die angehenden Pflegefachkräfte standen auch selbst vor der Kamera. Die Idee: Der Streifen soll den Pflegeberuf total ungeschminkt und absolut authentisch präsentieren. Der Titel ist dabei Programm. In dem „einzig wahren Pflegefilm“ wird gerannt, geweint, geschwitzt, gefeiert und gelacht. Als Hauptdarstellerin steht mit Tabea Böhme sogar eine angehende Pflegefachfrau vom Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz vor der Kamera. Kinotipp: Absolut empfehlenswert!

 

Der einzig wahre Pflegefilm!

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In das deutsche Nationalteam der Pflegefachkräfte hat es Melina Hampel aus Forchheim schon geschafft. Jetzt will die 20-jährige Auszubildende vom Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz unbedingt auch an der Europameisterschaft im September in Polen teilnehmen.

Den Vorentscheid hat Melina Hampel schon bestanden. Als Teil der Nationalmannschaft der Krankenpfleger bereitet sich die 20-jährige Forchheimerin jetzt auf die Europameisterschaften im Herbst in Danzig vor. „Wir müssen sehr viel medizinisches-pflegerisches Fachwissen können – und das alles auf Englisch“, erzählt Melina Hampel, die seit zwei Jahren eine Ausbildung zur Pflegefachfrau am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz absolviert. „Melina ist in Theorie und Praxis eine ganz herausragende Auszubildende“, freut sich Andreas Schneider, Leiter der Berufsfachschule für Pflege am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz. Derweil bereitet sich Melina weiter akribisch auf den kommenden Vorentscheid im Frühjahr vor. „Patienten pflegen, Therapien planen – von uns wird bei der ,EuroSkills` sehr viel verlangt werden“, sagt Melina und zeigt auf einen großen Bücherstapel für die nächsten Trainingswochen.Ich will unbedingt dabei sein. Im Mai entscheidet sich, ob ich im September nach Danzig fahren darf“, sagt Melina und schnappt sich das nächste Medizinbuch. „Wir drücken hier alle die Daumen, damit es klappt“, sagt der Leiter der Pflegeschule am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz.

Für 29,90 Euro pro Monat nach Herzenslust zum Klettern, Fitness, Schwimmen und Yoga? Das Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz bietet seinen Mitarbeitern in Zusammenarbeit mit dem Firmenfitness-Netzwerk „Hansefit“ neuerdings eine moderne Sport-Flatrate an. „Wir freuen uns, dass wir unseren Mitarbeitern dieses neue Angebot für mehr Sport in der Freizeit jetzt gemeinsam mit Hansefit anbieten können“, sagt Klinikum-Geschäftsführer Sven Oelkers. Zum Auftakt der Zusammenarbeit hat Michael Zeltner im Foyer des Klinikums Forchheim einen bunten Informationsstand aufgebaut, um die Mitarbeiter auf das neue Angebot unter dem Motto „Du trainierst, Dein Chef unterstützt Dich finanziell dabei“ hinzuweisen. Heute Gewichte stemmen, morgen klettern und am Wochenende beim Wellness entspannen: Hansefit stehe für Abwechslung und Vielfalt, für Innovation und Flexibilität – und das alles zum unvergleichlichen „Power-Preis“, wirbt Zeltner für die exklusive Sport-Flatrate für Klinikum-Mitarbeiter. Sogar Familienmitglieder und Trainingspartner könnten durch Rabatte profitieren. „Tageskarten für die Schwimmbäder in Ebermannstadt und Forchheim sind auch dabei. Nur der Saunabereich kostet extra“, versichert Michael Zeltner von Hansefit und erklärt, dass Mitglieder des Firmenfitness-Netzwerks das reichhaltige Sport- und Wellnessangebot nach Herzenslust ohne Obergrenzen nutzen könnten. Alle weiteren Informationen rund um die vielfältigen Sportmöglichkeiten und die exklusive Mitgliedschaft in dem Firmenfitness-Netzwerk für Mitarbeiter des Klinikums Forchheim – Fränkische Schweiz gibt es im Internet unter www.hansefit.de/firmenfitness-forchheim.

Die Testpflicht für Besucher und Mitarbeiter des Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz entfällt ab dem 1. März.
Stationäre Patienten müssen einen negativen Corona-Test bis auf weiteres allerdings weiterhin vorlegen. Hierfür kann unsere Teststelle weiterhin genutzt werden – die Öffnungszeiten sind montags, mittwochs und freitags von 8 bis 10.30 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 9 bis 10.30 Uhr.
Die Maskenpflicht für Besucher bleibt noch bis zum 7. April bestehen!

Wenn kleine Wunder auf die Welt kommen, brennen den werdenden Eltern viele Fragen unter der Haut. Das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz bietet daher allen zukünftigen Mamas und Papas einen genauso einfühlsamen wie kurzweiligen Informationsabend am 28. Februar 2023 ab 18.30 Uhr an.

Dabei will sich das Geburtsteam nicht nur persönlich bei den angehenden Eltern vorstellen. Beim Informationsabend werden auch alle Fragen rund um die Entbindung im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz beantwortet. Neben medizinischen Aspekten steht der komfortable Aufenthalt mit Familienzimmer & Co. im Fokus. Im Rahmen des Informationsabend ist nach Möglichkeit auch eine kurze Führung durch die modernen Kreißsäle vorgesehen. Besonderheiten der Forchheimer Entbindungsstation sind neben Familienzimmern für Vater, Mutter und Neugeborenes beispielsweise auch ganztägige Besuchszeiten für Väter und Geschwisterkinder. Weitere Annehmlichkeiten wie Wickel- und Badeanleitungen für die ganze Familie und Kinderwägen für erste Spazierfahrten auf dem Klinikgelände zur Unterstützung der natürlichen Vitamin D-Bildung runden den familiären Start in das Leben ab. Zum Höhepunkt des Informationsabends können die werdenden Mamas ein professionelles Babybauch-Foto von den ausgebildeten „Baby Smile“-Fotografen in einem mobilen Fotostudio direkt vor Ort kostenlos anfertigen lassen.

Der nächste Informationsabend für werdende Eltern findet am 28. Februar statt und startet um 18.30 Uhr im Konferenzraum U102 (einfach im Foyer bei der Anmeldung nachfragen oder den Schildern folgen). Für die Teilnahme ist keine vorherige Anmeldung erforderlich. Lediglich für die Kreißsaalführung wird ein negativer Corona-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden, neuerdings auch als Selbsttest möglich) benötigt. Außerdem besteht im Klinikum aktuell noch Maskenpflicht (FFP2). Das gesamte Entbindungsteam freut sich auf Ihren Besuch!

Sabine Jacob tritt die Nachfolge von Elisabeth Battran als Pflegedienstleiterin an. Das Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz freut sich, dass Kontinuität und Qualität in der Patientenbetreuung durch die hausinterne Nachfolgeregelung gesichert werden können.

Freude über gelungene Nachfolgeregelung im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz: Mit Sabine Jacob übernimmt die langjährige Stellvertreterin von Elisabeth Battran, die kürzlich nach über 40 Jahren in den Ruhestand verabschiedet worden ist, die wichtige Position der Pflegedienstleitung. „Wir freuen uns, dass wir eine Nachfolgerin aus den eigenen Reihen für dieses wichtige Amt gewinnen konnten“, sagte Jürgen Gschoßmann, Ärztlicher Direktor des Klinikums Forchheim – Fränkische Schweiz, im Namen aller Mediziner. Durch diese kluge Personalentscheidung sei ein „nahtloser Übergang“ im Management der Patientenbetreuung garantiert, betonte Gschoßmann bei der Amtseinführung weiter. „Dass die Kontinuität in der Pflege auf höchstem Niveau durch diese interne Nachfolgelösung gewährleistet werden kann, ist wirklich sehr wichtig“, sagte Gschoßmann und dankte Sabine Jacob für die Bereitschaft, das genauso herausfordernde wie verantwortungsvolle Amt zu übernehmen.

Ich freue mich auf die neue Aufgabe und will mich mit ganzer Kraft für unsere Patienten einsetzen“, sagte Sabine Jacob, die auch aus „Liebe zum Klinikum“ die zeitraubende Position gerne übernommen habe. „Für andere Menschen in schwierigen Lebenssituationen da zu sein, das ist mir persönlich ganz wichtig.“

Ein Corona-Selbsttest ohne Aufsicht reicht ab Freitag , den 10. Februar 2023, auch für den Besuch im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz aus. Diese Neuregelung hat der Freistaat Bayern beschlossen. Zum Nachweis des negativen Testergebnisses genügt eine schriftliche Eigenerklärung gegenüber dem Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz. Der Selbsttest darf nicht älter als 24 Stunden sein und muss offiziell als Laienselbsttest vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen sein.

Es ist weiterhin möglich, einen Testnachweis einer Teststation vorzulegen. Die Teststation vor dem Haupteingang zum Klinikum Forchheim bleibt nach Angaben des Betreibers erst einmal bestehen. Hier können sich auch Besucher des Klinikums vorerst weiterhin bequem und kostenlos testen lassen. Das Klinikum empfiehlt daher, von dem Angebot der Teststation weiterhin Gebrauch zu machen.

Die Maskenpflicht (FFP2) bleibt für Beschäftigte, Besucher und Patienten nach einer bundeseinheitlichen Regelung nach aktuellem Stand voraussichtlich noch bis zum 7. April weiterhin bestehen.

Eigenerklärung

Nach 42 Dienstjahren ist Elisabeth Battran, die Pflegedienstdirektorin des Klinikums Forchheim – Fränkische Schweiz, mit vielen Geschenken und noch mehr Emotionen feierlich in den Ruhestand verabschiedet worden.

Manche Rekorde sind wohl für die Ewigkeit bestimmt. Über vier Jahrzehnte habe sich Elisabeth Battran für das Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz mit Herz, Kopf und Verstand engagiert, sagte Sven Oelkers, Geschäftsführer des Klinikums Forchheim – Fränkische Schweiz, bei der feierlichen Verabschiedung. „42 Jahre in einem Klinikum sind wirklich eine lange Zeit. Das werde wohl selbst ich nicht mehr schaffen“, gestand der Ärztliche Direktor, Jürgen Gschoßmann, der „lieben Elisabeth“ zum Abschied.

Zum allerletzten Arbeitstag hatten Ärzte und Schwestern der längst ans Herz gewachsenen Kollegin einen unvergesslichen Abschied voller Emotionen bereitet. „Wir haben zusammen gelacht, gefeiert und geschimpft. Mit den vielen Jahren sind wir alle richtig zusammengewachsen. Ohne euch wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin“, sagte Elisabeth Battran und bezeichnete das Klinikum sichtlich gerührt als ihr zweites Zuhause.

Forchheim, 25. Nov. 2022 – Vor dem Haupteingang des Forchheimer Klinikums werden seit Ende November in einem öffentlichen Testcontainer Corona-Tests angeboten.

Die Öffungszeiten sind:

Mo.- Sa. 12-18 Uhr

So. 15 -18 Uhr

Für die Patientenbesucher im Klinikum bzw. Pflegeheim ist die Testung kostenlos

Wettrennen um das Forchheimer Neujahrsbaby: Um 18.08 Uhr ist Ferdinand am 1. Januar 2023 im Klinikum Forchheim geboren worden. Genau eine Minute später hat der kleine Paul das Licht der Welt erblickt.

Ein Kopf-an-Kopf haben sich die Neugeborenen am Neujahrstag in den Kreißsälen des Klinikums Forchheim-Fränkische Schweiz geliefert. „Unser Ferdinand Elias ist genau um 18 Uhr und acht Minuten auf die Welt gekommen“, erzählen Carmen und Christoph Wieland-Reß, die überglücklichen Eltern des Forchheimer Neujahrsbabys, stolz. Im Nachhinein sei das Kopf-an-Kopf-Rennen im Kreißsaal „total witzig“ gewesen, erzählen die „Sieger-Eltern“ weiter. Ärzte, Hebammen und Schwestern hätten während des Wettrennens ganz genau auf die Uhr schauen müssen. „Dass wir das VIP-Baby bekommen – damit haben wir wirklich nicht gerechnet“, sagt die Mama. Auch die überglückliche Mutter des Fast-Neujahrsbabys kann das spannende Finale im Kreißsaal einen Tag nach der Entbindung schon wieder mit einem Augenzwinkern betrachten. „Paul und ich haben um eine Minute verloren. Die Hauptsache ist doch aber, dass alle Babys gesund sind“, freut sich Stefanie Hoffmann.

Über den glücklichen Ausgang des Wettrennens zum Jahreswechsel haben sich besonders die Ärzte, Hebammen und Schwestern gefreut. Mit einem großen Blumenstrauß und einem Scheck in Höhe von 100 Euro hat die Leitung des Klinikums Forchheim – Fränkische Schweiz den glücklichen Eltern zur Geburt des Neujahrsbabys am Montag gratuliert.

Forchheim, 20. Okt. 2022 – Ist es möglich, einen Patienten während einer Vollnarkose suggestiv zu beeinflussen? Diese Frage hat der Anästhesist und Hypnoseforscher Prof. Dr. Dr. Ernil Hansen vom Universitätsklinikum Regensburg kürzlich wissenschaftlich untersucht.

Er konnte überzeugend nachweisen, dass Patienten, denen während einer Vollnarkose über Kopfhörer ein positiv-hypnotischer Text mit beruhigender Hintergrundmusik vorgespielt wurde, nach der Operation durchschnittlich 35 % weniger Schmerzmittel benötigten. Außerdem zeigte sich, dass auch Übelkeit und Erbrechen wesentlich seltener auftraten. Dr. Hansen informierte seinen Kollegen Dr. Ulrich von Hintzenstern, Chefarzt der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz, über die überraschenden Ergebnisse seiner Studie, die in der weltweit anerkannten medizinischen Fachzeitschrift ‚British Medical Journal‘ veröffentlicht wurden. Chefarzt Ulrich von Hintzenstern überzeugte sich von den Vorteilen, die mit dieser einfachen Methode erzielt werden können: „Das wollen wir auch unseren Patienten anbieten!“ Daraufhin wurden mit Unterstützung der Geschäftsführung zwei MP3-Player angeschafft und mit den positiv-hypnotischen Texten von Prof. Hansen bespielt.

Der Text für die Narkose beginnt mit diesem Satz: „Du schläfst nun fest und tief und kannst dich entspannen und ausruhen, erholen und Kräfte schöpfen, denn du bist in Sicherheit, wohlbehütet…“ Ulrich von Hintzenstern erklärt: „Jeden Patienten, der für eine Vollnarkose aufgeklärt wird, weisen wir auf diese tolle Methode hin und geben ihm ein Informationsblatt dazu mit. Wenn er die Vorteile dieser Methode nutzen will, muss er zur Operation einen eigenen Kopfhörer mitbringen oder kann sich ein einfaches Modell an der Klinikpforte für einen geringen Betrag kaufen. Es ist faszinierend, wie man mit einer einfachen Möglichkeit ohne ein einziges Medikament die Nebenwirkungen von Operation und Narkose überzeugend reduzieren kann. Das ist ein echtes Plus für unsere Patienten!“

Forchheim, 4. Okt. 2022 – Seit Anfang Oktober ist Thomas Stiegler leitender Oberarzt für den Bereich Anästhesie am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz.

Dr. med. Ulrich von Hintzenstern, Chefarzt der Abteilung für Anästhesie u. Intensivmedizin, lobt seinen neu ernannten Vertreter in diesem Bereich: „Herr Stiegler ist mir von Anfang an als pragmatischer Kliniker aufgefallen. Er arbeitet zügig, zielorientiert, zuverlässig und sehr engagiert. In Notfall- und Stresssituationen agiert Herr Stiegler umsichtig und konzentriert. Für die Koordination der Belegung der Operationssäle kommt ihm seine soziale Kompetenz sehr zugute.“ Bis dato hat der 42-jährige Vater von drei Kindern in Teilzeit gearbeitet und steigt jetzt Vollzeit ein.

Der gebürtige Nürnberger, der auch als Notarzt im Raum Forchheim und Bamberg im Einsatz ist, übernimmt mit der Position als leitender Oberarzt die Koordination der Operationen auf Grundlage des OP-Status sowie organisatorische und administrative Tätigkeiten im Bereich der Anästhesieabteilung.

Nach dem Medizinstudium an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen war Thomas Stiegler von 2010 bis 2015 an der Klinik für Anästhesie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie der Sozialstiftung Bamberg tätig, bevor er 2016 nach Forchheim wechselte.

Klinikumsgeschäftsführer Sven Oelkers gratulierte, überreichte die Ernennungsurkunde und das neue Namensschild.

Forchheim, 21. Sept. 2022 – Elf Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule für Pflege am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz haben erfolgreich ihre dreijährige Ausbildung zur/m Gesundheits- und Krankenpflegerin abgeschlossen, zwei von ihnen erhalten für besonders gute Leistungen als Anerkennung den Staatspreis der Regierung von Oberfranken. Acht Absolventen werden von den Einrichtungen des Klinikums in Forchheim und Ebermannstadt übernommen. Bei einer kleinen Feierstunde auf der Außenterasse des Mitarbeitercasinos, die extra für diesen Tag fertiggestellt wurde, wurden die Examinierten beglückwünscht.

Distanzunterricht und Sprachschwierigkeiten
Sadegh Mesbahzadeh (23), der in der Kardiologie am Standort Ebermannstadt seine Arbeit als Gesundheits- und Krankenpfleger beginnt, erinnert sich an die Anfänge der Ausbildung: „Schwierigkeiten hatte ich vor allem mit der Sprache.“ Manche Lerngebiete musste er sich zu Hause intensiv erarbeiten und Lerninhalte zum besseren Verständnis nachforschen. „Das Schlimmste für mich war Distanzunterricht, denn mit technischen Sachen konnte ich nicht so gut umgehen.“ Ursprünglich kommt Sadegh Mesbahzadeh aus Afghanistan, ist im Iran aufgewachsen und 2015 nach Forchheim gekommen.

Großer Bedarf an Gesundheits- und Krankenpflegern im Landkreis Forchheim
Aufsichtsratsvorsitzender der Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz gGmbH, Landrat Dr. Hermann Ulm, gratuliert: „Als Aufsichtsratsvorsitzender und Landrat, der die ganze Region immer im Blick haben muss, auch mit unseren beiden Standorten in Forchheim/Ebermannstadt und den anderen medizinischen und pflegerischen Einrichtungen im Landkreis, bin ich wirklich heilfroh, dass Sie hier erfolgreich Ihre Ausbildung hinter sich haben und mit voller Kraft in unserer Region durchstarten. Alles Gute und meine Hochachtung!“

Der letzte Kurs nach dem Krankenpflegegesetz

Es war der letzte Kurs, der noch zu Gesundheits- und Krankenpflegern nach dem Krankenpflegesetz ausgebildet wurde, seit 2020 gilt die generalistische Ausbildung gemäß Pflegeberufegesetz. Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege werden seither einheitlich ausgebildet. Die Berufsbezeichnung lautet Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann.

Geschäftsführer Sven Oelkers unterstreicht: „Ein großer Abschnitt im Leben geht zu Ende. Wir freuen uns, dass viele von Ihnen bei uns bleiben. Sie sind etwas Besonderes, denn Sie sind der letzte Kurs, der noch richtig gelernt hat, wie Krankenhausfinanzierung funktioniert. Schauen Sie, dass Sie Ihre Ziele erreichen in einem sehr krisensicheren Job. Hier im Klinikum unterstützen wir Sie mit Fachweiterbildungen Intensiv und OP oder zum Praxisanleiter. Karrieren im Haus sind möglich bis hin zur Stationsleitung. Wir fragen Sie in den Kursen auch nach Ihren Wünschen ab, um die Ausbildungsstrukturen zu verbessern. Soweit diese umsetzbar sind, werden wir sie umsetzen, auch wenn die Realisierung manchmal etwas Zeit in Anspruch nimmt.“

Rucksack gefüllt mit Wissen und Erkenntnissen
Schulleiter und Vorstand des Ausbildungsverbundes Pflege im Landkreis Forchheim und Umgebung, Andreas Schneider, lobt: „Wir sind mit Ihnen froh und stolz auf Ihre
beeindruckenden Ausbildungserfolge. Sie haben nun in Ihrem ‚Rucksack‘ eine Fülle
von Wissen und Erkenntnissen, die Ihnen bei Ihrer täglichen Verantwortung für die
PatientInnen nützlich sind. Wissen über Blutgasanalysen, aktuelle pflegewissenschaftliche Grundlagen und vieles andere – Sie gehören jetzt zur neuen Pflege-Generation für unsere Patienten und Bewohner! Ich wünsche Ihnen, dass Sie diesen Rucksack auch nutzen, dass Sie auch mal kritisch nachdenken, hat jemand einen Verbesserungsvorschlag? Und darüber konstruktiv im Team sprechen.“

Musikalisch begleitet auf der Geige wurde die Feier von Pflegepädagogin Sandra Kaiser.

Forchheim, 27. Sept. 2022 – Ab Oktober wird Maximilian Baier als niedergelassener Arzt am MVZ (Medizinisches Versorgungszentrum = ärztliches Praxiszentrum) im Forchheimer Klinikum praktizieren. Zur Bezeichnung als ‚Handchirurg‘ fehlt ihm noch eine mündliche Prüfung bei der bayerischen Landesärztekammer – keine Lappalie, aber auch keine unüberwindbare Hürde. Er erläutert seinen Karriereschritt:

Was macht ein Handchirurg?

Maximilian Baier: Der Begriff Handchirurgie beschreibt ein Teilgebiet der Chirurgie, das sich mit der Versorgung der oberen Extremitäten beschäftigt. Das Fachgebiet beinhaltet also nicht nur die Behandlung der Hände, sondern auch die der Arme, Ellenbogen und Schultern.

Häufige Erkrankungen, die ich behandele, sind der Morbus Dupuytren und das  Karpaltunnelsyndrom, also ein eingeklemmter Nerv. Dieser Nerv ist für die Empfindungsfähigkeit des Daumens, Zeige- und zum Teil auch Mittelfingers zuständig. Außerdem ist er für die Steuerung bestimmter Hand- und Fingermuskeln verantwortlich. Schmerzen, Kribbeln und Taubheitsgefühle im Bereich des Daumens bis Mittelfingers sind Folgen der Einengung. Im fortgeschrittenen Stadium muss operiert werden.Der Morbus Dupuytren ist eine gutartige Erkrankung des Bindegewebes der Handinnenfläche. Typisch für diese Erkrankung ist das Auftreten von Knoten und Strängen an der Innenfläche der Hand, die bei fortschreitender Erkrankung zu einer Streckeinschränkung der betroffenen Finger führen. Außerdem helfe ich bei allen Formen der Arthrose – des Daumensattelgelenks, Handgelenks oder Handwurzelknochens – und akuten und chronischen Sehnenrupturen (Rissen) der Beuge- und Strecksehnen.

Was mache ich, wenn ich einen sogenannten Skidaumen habe, meist eine Sportverletzung des innenliegenden Seitenbandes des Daumengrundgelenks?

Wenn das ulnare Seitenband am Daumengrundgelenk gerissen ist, ist eine Operation in den meisten Fällen unumgänglich, um ein kraftvolles Zupacken wieder möglich zu machen. Übrigens: Es trifft nicht nur Skifahrer, sondern auch Ballsportler und Geräteturner, obwohl man sich beim Sturz mit Skiern oft ungünstig mit der Hand in der Schlaufe des Skistocks verfangen kann.

Was ist mit Unfällen, bei denen die Hand verletzt wird, zum Beispiel durch Stanzmaschinen, Kreissägen?

Ich arbeite drei Wochen pro Monat im MVZ und eine Woche in der Notaufnahme des Klinikums. Dadurch behandele ich auch unfallchirurgische Verletzungen in der Notaufnahme.

Außerdem sind Sie ein Durchgangsarzt. Was bedeutet das?

Ich habe die D-Zulassung beantragt. Das bedeutet, dass man Arbeitsunfälle behandeln darf, sehen darf, diagnostizieren und gegebenenfalls therapieren darf. Das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz profitiert hier von meinen Erfahrungen und ich kann in die Behandlung der Arbeitsunfälle in die richtige Richtung lenken.

Als gebürtiger Forchheimer waren Sie bis 2020 als Oberarzt in der Unfallchirurgie im Klinikum in Forchheim tätig. Danach folgte ein Intermezzo am Klinikum Weiden. Welche Erkenntnisse nehmen Sie aus Weiden mit?

Neben der handchirurgischen Ausbildung habe ich noch sehr viele weitere Erfahrungen gewinnen können bei der Behandlung von komplexen Schulter– und Ellenbogenverletzungen, inklusive der Implantation von künstlichen Schulterprothesen also auch Speichenköpfchenprothesen. Meine Kenntnisse bei Arthroskopien im Bereich Hand, Schulter und Knie (Gelenkspiegelungen) und bei minimalinvasiven Versorgungen habe ich erweitert.

Was hat Sie zur Rückkehr an das Forchheimer Klinikum bewogen?

Die Entwicklung des Klinikums in den letzten zwei Jahren war der Anlass, namentlich die Vergrößerung der Notaufnahme und der Intensivstation. Als ich damals als Unfallchirurg hier tätig war, habe ich immer diese Möglichkeit vermisst, dass man auch Kassenpatienten nachbehandeln kann, diese ambulant sieht und seine eigenen Operationsergebnisse überprüfen und eventuell noch nachbessern kann oder die Nachbehandlung noch einmal in eine andere Richtung lenken kann. Das ist jetzt durch die Verflechtung zwischen der Unfallchirurgie und dem neu gegründeten MVZ möglich. Als ehemaliger Oberarzt kenne ich das gesamte Spektrum der Unfallchirurgie und kenne auch die Nachbehandlungsschemata.  Jede Klinik hat ihre eigenen Nachbehandlungsschemata, wie sie gewisse Verletzungen, Sehnenverletzungen, Muskelverletzungen und Knochenbrüche nachbehandelt und ich denke das ist ganz gut, wenn da dann im MVZ ein Kollege sitzt, der ursprünglich aus der Unfallchirurgie stammt und das alles kennt.

Bildunterschrift: Maximilian Baier bei der Behandlung einer Hand.

Foto: Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz

Forchheim, 26. Sept. 2022 – Die generalistische Pflegeausbildung an der Berufsfachschule für Pflege ist attraktiv. 19 Auszubildende möchten im Pflegeberuf arbeiten und haben am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz Anfang September mit dem Blockunterricht begonnen.

Andreas Schneider MBA, RbP, Schulleiter der Berufsfachschule für Pflege am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz und Vorstand des Ausbildungsverbundes Pflege des Landkreises Forchheim und Umgebung, hebt die Vorteile der generalistischen Ausbildung hervor: „Dieser Berufsabschluss ist europaweit anerkannt. Im Arbeitsalltag merken wir die Pluspunkte z.B. in der Art und Weise, wie die AZUBI pflegewissenschaftliches Wissen und Kompetenzen gerade in der umfassenden Begegnung mit Seniorinnen und Senioren schärfen und umsetzen. Unsere jetzigen neuen AZUBIS kommen mit ganz unterschiedlichen Vorkenntnissen und kulturellen Hintergründen zu uns. Dieses breite Spektrum an unterschiedlichen Erfahrungen bereichert und befruchtet den gesamten Ausbildungsweg.“

In der Verwaltung am Standort Forchheim haben zwei Auszubildende zur/zum Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement begonnen. Zur/zum Med. Fachangestellten haben ebenfalls zwei Auszubildende die Ausbildung in der Ambulanz und Endoskopie angetreten sowie zwei Auszubildende für die Ausbildung zur/zum Operationstechnischen Assistenten/-in und eine Auszubildende für die Ausbildung zur Anästhesietechnischen Assistentin.

Am Standort Ebermannstadt hat ein Auszubildender zum Kaufmann für Büromanagement und eine Auszubildende zur Med. Fachangestellte begonnen.

Bildunterschrift: Die neuen Auszubildenden am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz mit Schulleiter Andreas Schneider (links) und Pädagoginnen Sandra Prell, Sandra Kaiser und Katharina Zobel sowie Klassenleiterin Alina Ruhloff (Einige Auszubildende sind nicht abgebildet.)

Foto: Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz

Forchheim, 19. Sept. 2022 – Die Marke ‚Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz‘ zählt laut dem Institut für Management- und Wirtschaftsforschung GmbH (IMWF) zu ‚Deutschlands Beste‘. Im Auftrag von DEUTSCHLAND TEST und FOCUS-MONEY führte das Institut zwischen April 2021 und April 2022 eine Analyse unter mehr als 20.000 deutschen Unternehmen durch. Mittels dem sogenannten Crawling wurden sämtliche Texte, die vorab definierte Suchbegriffe enthalten, aus dem Internet geladen und in einer Datenbank erfasst und gespeichert. Anschließend wurden die Textelemente fragmentiert, analysiert, kategorisiert und bewertet nach positiver, negativer oder neutraler Tonalität. Das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz zählt deutschlandweit zu den 4.700 besten Marken.

Sven Oelkers, Geschäftsführer der Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz gGmbH, freut sich: „Es ist eine Auszeichnung, dass sich die Marke ‚Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz‘ in der Kategorie ‚öffentliche Krankenhäuser‘ zusammen mit rund 40 weiteren öffentlichen Krankenhäusern etablieren konnte, darunter das Universitätsklinikum Heidelberg und das Klinikum Ingolstadt. Unser Klinikum ist ein Garant für erstklassige gesundheitliche Versorgung – medizintechnisch exzellent aufgestellt – und das wissen die Leute auch zu schätzen.“

Show-Case für Siemens Healthineers und Siemens Financial Services
Die Verantwortliche für Marketing am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz, Franka Struve, sagt: „Das Klinikum hat sehr viel in die erfolgreiche Positionierung der Marke investiert. Großartig, dass unser Engagement jetzt Früchte trägt.“ Das Krankenhaus ist ein Referenzort für Siemens Healthineers. Siemens Healthineers und Siemens Financial Services werben mit dem Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz als Showcase. „Die Produktmarketingvideos und Online-Werbung haben sicher zu der großen Reichweite und dem hohen Wiedererkennungswert der Marke ‚Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz‘ beigetragen“, ergänzt Franka Struve.

Mehr Infos: https://deutschlandtest.de/rankings/das-sind-deutschlands-beste-marken

und http://www.deutschlandtest.de

Forchheim, 15. Sept. 2022 – Aufgrund eines Personalengpasses in der Geburtshilfe war der Kreißsaal am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz an Wochenenden geschlossen und werdende Mütter mussten auf andere Geburtshilfen ausweichen. Ab Montag, den 19. September, ist der Kreißsaal wieder rund um die Uhr geöffnet.

Martina Steck, leitende Hebamme vom Kreißsaal des Klinikums Forchheim-Fränkische Schweiz sagt: „Wir freuen uns, dass wir ab 19. September wieder 24 Stunden 7 Tage für unsere Schwangeren und für die werdenden Eltern da sein können und somit wieder einen voll hebammenbesetzten Kreissaal anbieten können. Seit September haben wir eine tolle neue Hebamme im Team und im November kann noch eine 100% Stelle mit einer Kollegin besetzt werden. Um in Zukunft weiterhin einen attraktiven Arbeitsplatz anbieten zu können, streben wir die Zertifizierung ‚Babyfreundliches Krankenhaus‘ an. Für uns ist es das i-Tüpfelchen für familiäre, ruhige und bedürfnisorientierte Geburtshilfe.“

Stefan Weingärtler, Chefarzt der Frauenheilkunde und Geburtshilfe, fügt hinzu: „Es tut uns sehr leid, dass manche werdende Eltern am Wochenende einen weiteren Weg zur Entbindung auf sich nehmen mussten. Allen, die trotz der Widrigkeiten zu uns zur Entbindung kamen, möchte ich ganz herzlich danken. Und auch allen Nachbarkliniken möchte ich für die gute Kooperation und die Bereitschaft zur Übernahme „unserer Frauen“ Danke sagen.“

Forchheim, 17. Sept. 2022 – Der Welttag der Patientensicherheit steht heuer unter dem Motto ‚Sichere Medikation‘. Medikationsfehler sind weltweit eine der Hauptursachen für vermeidbare Schäden im Gesundheitswesen. Wenn die Sicherheit der Anwendungen von Medikamenten beeinträchtigt ist, kann dies zu schweren Schäden des Patienten führen.

Elektronische Arzneimitteldatenbank
Das Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz verfügt über eine elektronische Arzneimitteldatenbank, die den originalen Medikationsplan zuerst in der Krankengeschichte automatisiert abspeichert, bevor eine Änderung und Neuausstellung durchgeführt wird. Der Medikationsplan lässt sich auch auf die Krankenkassenkarte schreiben: Für die Patienten ein enormer Vorteil, da bereits ausgestellte Medikationspläne für Behandlungen oder Weiterbehandlungen digital zur Verfügung stehen. Außerdem kann schneller eine Unverträglichkeit festgestellt werden.

Vier-Augen-Prinzip
Am Forchheimer Klinikum ist Katja Severa die Patientensicherheitsbeauftragte. Sie erläutert: „Die Handschrift von Ärzten kann manchmal unleserlich sein oder Verordnungen werden falsch übertragen. Diese Fehlerquellen fallen somit weg.“ Die Datenbank ersetzt aber nicht das sogenannte Vier-Augen-Prinzip beim Zusammenstellen der Medikamente. Das bedeutet, dass sich zwei Pflegekräfte gegenseitig kontrollieren. Auch am nächsten Tag, wenn die zusammengestellten Tabletten ausgegeben werden, wird noch einmal die Richtigkeit anhand der elektronischen Patientenkurve überprüft. Weiter beschreibt Katja Severa: „In der Anästhesie ordnet der Anästhesist die Medikamente an, die Pflegekraft wiederholt laut, was er angeordnet hat, und spritzt dementsprechend. Wir haben immer diesen Rückschluss: Habe ich richtig verstanden? Seitdem wir die Masken tragen, sind wir noch sorgfältiger: Es sind also und so viel Milligramm dieses Medikaments? Man fragt immer wieder nach. Das lernen wir in der Fachweiterbildung und trainieren wir unseren Fachweiterbildungsteilnehmer. In Zukunft lehren wir auch unsere anästhesietechnischen Assistenten in Ausbildung.“

Fehlermeldesystem
Seit diesem Jahre ist das neue CIRS-Portal im Forchheimer Klinikum installiert. Das ‚Critical Incident Reporting System‘ – auf Deutsch: ‚Fehlermeldesystem von kritischen Ereignissen‘ – ermöglicht es Mitarbeitern anonym Beinahefehler und optimierungsfähige Abläufe oder missglückte Prozesse vertraulich zu schildern, damit bei einer Häufung Fehlerquellen behoben und Prozesse umstrukturiert werden können. Wie wird das Meldesystem angenommen?
Katja Severa antwortet: „Zum 1. Juni ging das CIRS an den Start und wir haben seitdem elf Meldungen erhalten in Bezug auf die Patientensicherheit. Es wird also sehr gut angenommen. Wir konnten Maßnahmen ableiten. Auffällig waren zum Beispiel gehäufte Meldungen, dass manchmal Laborröhrchen verwechselt wurden. Wir haben überlegt welche Ursachen das haben könnte und haben dementsprechend auch auf Stationen und im Labor nachgeforscht und versuchen durch konsequente Umsetzung der Maßnahmen das Problem zu beheben.“

Scoring System
Die Patientensicherheitsbeauftragte ergänzt: „Außerdem wollen wir ein Scoring System einführen, mit Hilfe dessen vorliegende Informationen in Verbindung mit bestimmten Daten und einer KI-basierten Lösung ausgewertet werden können, so dass es möglich ist, Vorhersagen zum Krankheitsverlauf eines Patienten abzuleiten. Die Patientendaten, wie Vitalparameter, werden in die elektronische Patientenkurve eingefügt, durch ein spezielles Punktesystem bewertet und dadurch wird das Risiko eines Notfalls detektiert. Man muss sich das so vorstellen, dass die Patienten von den Pflegekräften auf Stationen regelmäßig gemessen werden: Blutdruck, Puls, Temperatur, Sauerstoffsättigung und aus diesen Werten wird ein Score erfasst. Der Patient wird in gewisse Risikostufen eingestuft, die auch in der Kurve erscheinen und dementsprechend farblich markiert sind und dann werden die Maßnahmen ergriffen. Zum Beispiel kündigt sich eine Reanimation unter Umständen schon Stunden bis Tage zuvor an oder eine Sepsis lässt sich feststellen. Ziel ist es, dass die Patienten keinen Notfall erleiden und Aufenthalte auf der Intensivstation vermieden werden.“

Tag der Patientensicherheit
Im Mai 2019 haben sich 194 Länder auf der 72. Weltgesundheitsversammlung in Genf verpflichtet, Patientensicherheit als vorrangige Gesundheitspriorität anzuerkennen und Maßnahmen zu ergreifen, um die Patientensicherheit weltweit zu verbessern und zu gewährleisten. Die Weltgesundheitsorganisation WHO ist beauftragt, den jährlichen Welttag der Patientensicherheit auszurichten und zu etablieren. Eine erhöhte Achtsamkeit hilft unerwünschte Ereignisse bei Patienten zu vermeiden, die das ungewollte Ergebnis einer Behandlung im Krankenhaus sein können.

Forchheim, 17. August 2022 – Seit Dezember 2021 verwendet die Frauenklinik am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz ein neues Verfahren zur Markierung der Wächterlymphknoten bei Brustkrebserkrankungen, das Sentimag® Verfahren.

Dr. Stefan Weingärtler, Chefarzt der Frauenklinik, erläutert die Vorteile: „Nach der Diagnosesicherung der Brustkrebserkrankung werden die Achsellymphknoten begutachtet mittels Tastbefund und Ultraschall. Bei der anschließenden Brustkrebsoperation entnehmen wir zum einen den Tumor und zum anderen standardmäßig Lymphknoten im Achselbereich. Heutzutage entfernen wir eigentlich nur den Wächterlymphknoten. Der muss während der Operation untersucht werden.“
Wächterlymphknoten gibt Auskunft über Metastasenbefall
Als Wächterlymphknoten (engl. sentinel lymph node) werden diejenigen Lymphknoten bezeichnet, die im Abflussgebiet der Lymphflüssigkeit eines bösartigen Tumors an erster Stelle liegen. Wenn sich in diesen Knoten keine Tumorzellen mit dem Lymphfluss angesiedelt haben, finden sich höchstwahrscheinlich auch keine Metastasen in der Umgebung, die anderen Lymphknoten müssen also nicht entfernt werden – Ödeme oder ‚dicke Arme‘ werden vermieden.

Bisher Markierung mit radioaktivem Material
Bei dem Sentinel-Node-Biopsie Verfahren werden die Lymphknoten vor der Operation markiert, bisher mit Technetium. Dieses radioaktive Präparat wird vom Nuklearmediziner eingespritzt und lagert sich im Wächterlymphknoten an, und wird mittels einer Gammasonde gefunden und lokalisiert. Aufgrund der begrenzten Halbwertzeit der radioaktiven Substanz musste der Eingriff immer einen Tag vor der geplanten Operation erfolgen. Beim Sentimag® Verfahren wird zur Markierung ein Eisenpräparat anstatt des radioaktiven Materials verwendet.

Zeitliche Unabhängigkeit
Den Vorteil dieses schonenden Verfahrens sieht Dr. Stefan Weingärtler in der größeren zeitlichen und örtlichen Unabhängigkeit: „Die Einspritzung kann sieben Tage oder 20 Minuten vor der Operation erfolgen und der Operateur kann diese selbst durchführen. Ein Besuch in der Nuklearmedizin erübrigt sich für die Patientin. Es kommt zu keiner radioaktiven Belastung.“ Auch der stationäre Aufenthalt im Krankenhaus verkürze sich. In der Regel wird das Präparat vor der Operation eingespritzt, während der Narkose werden dann die markierten Lymphknoten durch eine Sonde detektiert und entfernt. Mithilfe einer Schnellschnittuntersuchung überprüft ein Pathologe das Gewebe und die Operateure erfahren noch während der OP, ob die Lymphknoten befallen sind oder nicht. Wenn mehr als ein mikroskopischer Befall ersichtlich ist, werden die Lymphknoten komplett entfernt, um Metastasen auszuschließen.

Positive Rückmeldung von Behandelten
„Wir steigen jetzt komplett auf das Sentimag® Verfahren um bei Brustkrebs-OPs und zum Teil bei Schamlippen-Krebserkrankungen, weil die betroffenen zehn Frauen, bei denen wir die neue Methode bisher angewandt haben, begeistert von der zeitlichen Unabhängigkeit sind. Mit dem radioaktiven Technetium-Marker musste aufwändig ein Termin beim Nuklearmediziner vereinbart werden und die Patientin genau einen Tag vor der Operation mit Taxi oder Familienmitglied hin- und hergefahren werden – auch eine psychische Belastung! Das ersparen wir jetzt unseren Patientinnen“, unterstreicht der Chefarzt Dr. Stefan Weingärtler.

Forchheim 18. Juli 2022 – Dr. med. Ulrich von Hintzenstern, Chefarzt der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz, hat eine Mission: Er möchte Schüler in die Lage versetzen, in Notsituationen richtig zu reagieren und eine Herzdruckmassage durchzuführen – und damit Lebensretter zu werden. An der Adalbert-Stifter-Mittelschule erklärte er den rund 120 Schülern aus der 7. und 8. Jahrgangsstufe, was ein Herz-Kreislaufstillstand ist, was dabei im Körper passiert und was man als Ersthelfer tun kann.

Anschließend durften die Schüler paarweise eine Herzdruckmassage an Wiederbelebungspuppen üben. Das Projekt wurde 2017 vom Rotary Club Forchheim initiiert, der auch die Wiederbelebungspuppen zum Üben gespendet hat.

In etwa 90.000 Fällen pro Jahr sterben Menschen am plötzlichen Herztod in Deutschland. Leider führen hierzulande nur 15 Prozent der Bevölkerung eine Herzdruckmassage durch, im Vergleich zu 65 Prozent in Norwegen und 60 Prozent in Schweden, wo die Notfallversorgung ein Unterrichtsfach ist. In Deutschland ist Erste-Hilfe nicht Teil des Unterrichts. Daher hat Ulrich von Hintzenstern es sich zur Aufgabe gemacht in Forchheimer Schulen eine einstündige Einführung in die Herzdruckmassage mit Übungsmöglichkeiten zu geben. Im Juli fand der dritte Durchgang mit jeweils zwei Klassen an der Adalbert-Stifter-Mittelschule statt nach zwei Jahren Corona-Zwangspause.

Warum ist schnelles Handeln erforderlich?
Bei einem Herz-Kreislaufstillstand beginnen die Zellen im Körper aufgrund von Sauerstoffmangel unterschiedlich schnell abzusterben: Nervenzellen im Gehirn beginnen schon nach vier Minuten ohne Sauerstoff abzusterben. Der Herzmuskel nimmt erst nach 20 Minuten einen dauerhaften Schaden. Die Überlebenswahrscheinlichkeit sinkt pro Minute um zehn Prozent, wenn keine Wiederbelebungsversuche unternommen werden. Der Rettungswagen trifft aber im Durchschnitt frühestens zehn Minuten nach dem Anruf unter 112 ein, das heißt, dass dem richtigen Handeln des Ersthelfers große Bedeutung zukommt.

Was musst Du tun? Prüfen-Rufen-Drücken!
Ulrich von Hintzenstern erläutert: „Zuerst muss man prüfen, ob die Person noch bei Bewusstsein ist – Ist sie kontaktfähig? Atmet sie? Dann muss man den Notruf unter 112 wählen oder eine Person in der Nähe darum bitten. Und schließlich beginnt man mit der Herzdruckmassage.“ Beim Notruf sollte der Anrufer die fünf Ws beantworten bzw. berücksichtigen: Wo ist das Ereignis? Wer ruft an? Was ist geschehen? Wie viele Betroffene? ..Und Warten auf Rückfragen!

Der richtige Rhythmus
Für die Herzdruckmassage drücken die Schüler kraftvoll die Mitte des Brustkorbes der Wiederbelebungspuppen mit einer Geschwindigkeit von 100 Mal pro Minute. Um sich diese Geschwindigkeit einzuprägen, schallt „Stayin‘ Alive“ von den Bee Gees aus dem Lautsprecher. Dieser Song hat die 100 Taktschläge pro Minute, die für die Massage notwendig sind.
Von einer Mund-zu-Mund Beatmung rät Ulrich von Hintzenstern ab: „Die allerwenigsten Menschen können diese Methode effektiv anwenden. Die kontinuierliche Herzdruckmassage bis zum Eintreffen von Sanitätern ist entscheidend.“

Gefahr einer Corona-Infektion?
Der Anästhesist und Notfallmediziner beruhigt. Die Erste-Hilfe-Maßnahmen können auch während der Pandemie weitgehend sicher durchgeführt werden. Bei Überprüfung der Atmung soll auf Atembewegungen geachtet werden, aber die Atemwege nicht geöffnet werden und Abstand zu Mund und Nase gehalten werden.
Tanja Schneider, die Erste-Hilfe-Beauftragte an der Schule, sagt: „Ich bin sehr dankbar, dass Dr. Ulrich von Hintzenstern sich die Zeit nimmt für unsere Schüler!“
Mehr Informationen unter www.schuelerrettenleben.de

Forchheim, 26. Juli 2022 – Seit Anfang Mai 2022 kooperiert das zertifizierte Kompetenzzentrum für Adipositas- und Metabolische Chirurgie am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz mit dem Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg. Die Urkunde – ausgestellt von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie – wurde am 26. Juli bei einer Feierstunde übergeben. 

Die Lehrstuhlinhaberin, Prof. Dr. Sabine Steins-Löber, die einen Schwerpunkt auf klinische Psychologie und Psychotherapie setzt, erläutert: „Wir bieten Patient:innen, die eine Adipositaschirurgie-Behandlung absolvieren möchten oder bereits erhalten haben, sowohl Informationen im Vorfeld als auch vor allem psychotherapeutische Begleitung im Anschluss an die Operation. Viele übergewichtige Patient:innen haben bestimmte Verhaltensweisen im Zusammenhang mit dem Essverhalten entwickelt. Sie essen zum Beispiel, wenn sie negativer Stimmung sind, um sich besser zu fühlen. Diese negative Stimmung kommt auch im Anschluss an die Operation vor und dann fällt die Strategie ‚Essen‘ weg. Entsprechend unterstützen wir dabei zum Beispiel die Frage zu beantworten ‚Wie kann ich Emotionen alternativ regulieren?‘“

Steffi Hankins weiß aus eigener Erfahrung, dass ein psychisches Umdenken notwendig ist. Sie rät: „Keine Diäten – Leben umstellen! Nur durch die Veränderung des Lebens (Essens- und Bewegungsgewohnheiten) kann man den Kampf gegen die Pfunde gewinnen!“ Die heute 39-Jährige suchte 2018 ärztliche Hilfe auf bei einem Körpergewicht von 135 kg. Sie wählte das Adipositaszentrum Oberfranken für eine Magenbypass-Operation am Forchheimer Klinikum, weil das umfassende Konzept der Nachsorge überzeugte.

Psychotherapeutische Betreuung nach der Operation

Sabine Steins-Löber, Expertin auf dem Gebiet der Abhängigkeitserkrankungen und Ess- und Gewichtsstörungen, erläutert: „In der kognitiven Verhaltenstherapie geht es darum, an konkreten aktuellen Problemen zu arbeiten und Lösungen für sie zu finden. Wir achten also zum einen auf die auslösende Situation für eine bestimmte Problematik. Ferner jedoch darauf wie das bisher gezeigte Verhalten aufrechterhalten wird. Was waren die Konsequenzen daraus? Und an diesen Zusammenhängen setzen wir an und schauen, welche Veränderungen und zum Beispiel alternative Strategien sinnvoll wären. Es gibt keine allgemeinen Ratschläge, sondern für jeden wird individuell geschaut, was ein guter Ansatzpunkt wäre, welche neuen Verhaltensweisen aufgebaut werden sollten und wie dieses neue Verhalten im Alltag etabliert werden kann.“ Sie erachtet eine psychotherapeutische Nachbetreuung für mindestens ein halbes Jahr nach der Operation grundsätzlich für sinnvoll, weil in diesem Zeitraum viele Situationen aufgetreten sind, mit denen die Patient:innen konfrontiert sind, und  sie neue Strategien ausprobieren konnten. Dem Lehrstuhl angegliedert ist eine psychotherapeutische Ambulanz in der Pfeuferstraße 16 in Bamberg, in der mehrere Psychotherapeut:innen arbeiten. Sie ist die Anlaufstelle für Adipositaspatient:innen.

Eching, Schloss Schleißheim, 21. Juli 2022 – Landtagspräsidentin Ilse Aigner und Ministerpräsident Dr. Markus Söder haben rund 3.000 Gäste aus dem Gesundheitsdienst sowie von Hilfs- und Blaulichtorganisationen zum Corona-Helferempfang im Park des Schlosses Schleißheim begrüßt. „Bei diesem Empfang stehen Menschen im Mittelpunkt, deren Namen nicht prominent sind. Aber ihre Aufgaben haben sich für uns alle als überlebensnotwendig erwiesen“, so die Präsidentin in ihrer Eröffnungsansprache.

Dank und Anerkennung für die in den vergangenen zwei Jahren der Pandemie besonders engagierten und geforderten Bürgerinnen und Bürger – dafür steht der Corona-Helferempfang im Schloss Schleißheim, zu dem der Landtag und die Staatsregierung einlud. Rund 3.000 Helferinnen und Helfer in der Corona-Pandemie kamen zum Empfang. Unter ihnen waren Krankenschwestern und -pfleger, Ärztinnen und Ärzte, Altenpflegerinnen und -pfleger, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Laboren, im öffentlichen Gesundheitsdienst und bei Hilfs- und Blaulichtorganisationen sowie Verantwortliche aus der Kommunal- und Landespolitik.

Auf Einladung des bayerischen Staatsministers für Umwelt und Verbraucherschutz Thorsten Glauber nahmen Mitarbeiter des Klinikums aus dem Reinigungsdienst, Ärztlichen Dienst, Pflegedienst Intensivstation und aus dem Pflegedienst Coronastation beim Coronahelfer-Empfang des Bayerischen Landtags teil. (Foto: privat)

Liebe Schwangere und liebe werdende Eltern,

der Hebammenmangel in ganz Deutschland betrifft leider nun auch akut unseren Kreißsaal des Klinikums Forchheim Fränkische Schweiz, deshalb bitten wir um Beachtung folgender wichtiger Mitteilung:

Sie liegen uns am Herzen und unser Ziel ist es Ihnen eine gute, behutsame und sichere Geburtshilfe anzubieten. Dies geht nur, wenn ausreichend Personal zur Verfügung steht. Leider befinden wir uns über die Sommermonate in einer personellen Notsituation. Aus diesem Grund können wir leider ab 23. Juli bis Mitte September die Wochenenddienste bis auf weiteres nicht mehr besetzen.

Was heißt das für Sie?

  • Zur Aufrechterhaltung unseres sehr hohen Standards verbunden mit unserem Wunsch Ihnen eine gute, behutsame und sichere Geburtshilfe anzubieten ist der Kreißsaal Forchheim an den folgenden Wochenenden ab 23. Juli von FREITAG 19:00 Uhr bis MONTAG 7:00 Uhr geschlossen. Es ist in dieser Zeit KEINE Hebamme anwesend und somit können keine Geburten durchgeführt werden. Die Schließung während der Wochenenden wird bis Mitte September bestehen bleiben.
  • Sollten Sie über den errechneten Termin gehen, können wir Ihnen nur am Freitag und am Montag eine Vorsorgeuntersuchung anbieten.
  • Bitte gehen Sie bereits am Freitag in eine alternative Klinik, wenn Sie an Schwangerschaftsbeschwerden leiden, die Sie nicht kennen und melden Sie sich ggf. zusätzlich in einem weiteren nächstgelegenen Krankenhaus zur Geburt an.
  • Unter der Woche sind wir weiterhin rund um die Uhr für Sie da.

Uns allen fällt diese Entscheidung sehr schwer, denn wir wissen, dass Sie sich in einer ganz besonderen Zeit befinden. Nicht jederzeit für Sie da sein zu können und Ihnen die Entspannung und Gewissheit zu nehmen, im Klinikum Forchheim Ihr Baby auf die Welt bringen zu können, ist für uns alle ein schmerzvoller Schritt. Trotzdem bitten wir um Verständnis! Seien Sie sich sicher, dass Sie auch weiterhin in aller Ruhe und der Zeit, die Sie brauchen bei uns gebären können und von Montag bis Freitag eine liebevolle, behutsame Geburtshilfe mit ausreichend Personal erfahren.

Herzliche Grüße von Ihrem Hebammenteam Forchheim vertreten durch

Martina Steck, leitende Hebamme

Forchheim, 29. Juni 2022 – Der mit rund 28 Millionen Euro bezifferte Erweiterungsbau am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz liegt im Zeitplan. Jetzt wurde der letzte von rund 140 Bohrpfählen gesetzt. Insgesamt haben die Mikropfähle eine Länge von 2.500 m, also entsprechen die Bohrmeter ungefähr der dreifachen Höhe des höchsten Gebäudes der Welt dem „Burj Khalifa“ mit 828 Metern.
Mit den Umbaumaßnahmen wird auf rund 1.700 m² zusätzlich Platz geschaffen für die interventionelle Kardiologie, die von Ebermannstadt nach Forchheim verlagert wird. Die Intensivstation wird um einen Intermediate Care-Bereich (Intensivüberwachungspflege – Übergang zwischen Intensiv- und Normalstation) erweitert und die Notaufnahme den Ansprüchen an eine interdisziplinäre zentrale Notaufnahme angepasst. Hinzu kommen  Ärztezimmer und Umkleiden.
Oberbauleiter Gerhard Reisinger erläutert den Baufortschritt: „Die 140 Mikropfähle, die jetzt gesetzt wurden, dienen der Verbesserung der Bodenqualität und Statik.“ 3.000 m³ Material wurde ausgehoben und die 350 m² große Baugrube im Berliner Verbau gesichert, das ist ein Verfahren zur Baugrubensicherung.

Das Wasser in der Baugrube wird mit Hilfe von zwei Brunnen und mehreren Pumpensümpfen abgeführt. Geschäftsführer Sven Oelkers beschreibt die Schwierigkeiten: „Es ist wichtig, dass die tägliche Versorgung des Krankenhauses nicht unterbrochen wird. Die Arbeiten fanden unter sehr beengten Platzverhältnissen und in ständiger Absprache mit allen anderen Projektbeteiligten statt.“ Er bezeichnet die Baustellenlogistik als sehr anspruchsvoll, da oft gleichzeitig Arbeiten mit mehreren Gewerken notwendig waren und die einzige Zufahrt durch den Wirtschaftshof zur Versorgung des Krankenhauses aufrechterhalten werden musste.

Forchheim, 23. Juni 2022 – Martina Steck ist seit Mitte April die neue leitende Hebamme am Forchheimer Klinikum.
Die Mutter von drei Kindern hat ihre Ausbildung 2001 in Ingolstadt absolviert. Seit 2017 ist sie für das Klinikum tätig. Ihren Schwerpunkt als leitende Hebamme sieht sie in der Zertifizierung ‚Babyfreundliches Krankenhaus‘. Sie erläutert: „Freundlich zu Frauen, Familien und Babys sind wir schon immer, nun streben wir die Zertifizierung ‚Babyfreundliches Krankenhaus‘ an, eine Initiative der Weltgesundheitsorganisation WHO und UNICEF. Wir setzen ab sofort nach und nach die B.E.St.® Kriterien zu Bindung, Entwicklung, Stillen nach internationalen Vorgaben um.“

Die erste Zeit nach der Geburt ist prägend, daher legt Martina Steck auch großen Wert auf das ‚Bonding‘ (engl. für Verbindung. Die Phase der beginnenden emotionalen Bindung zwischen Säugling und Eltern) „Für Babys gibt es nichts Besseres als direkt nach der Geburt – auch nach einem Kaiserschnitt – Wärme, Liebe, Schutz und Zuwendung direkt auf der Brust der Mutter zu spüren“, beschreibt sie den innigen Hautkontakt zwischen Mutter und Kind.

Sehr wichtig sind ihr ein gutes Miteinander aller Berufsgruppen rund um die Geburtshilfe, sowie ein enger Zusammenhalt ihres Teams. Sie möchte neue Kolleginnen, gerne auch Junghebammen, gewinnen, die fundiert und umfassend in das Team eingearbeitet werden. Chefarzt Dr. Stefan Weingärtler kommentiert: „Martina Steck ist eine leidenschaftliche Hebamme. Sie ist immer hochmotiviert und für Innovationen sehr zu haben. Sie hat deutliche Führungsqualitäten und ich sehe sie als Ideale Kraft für die leitende Hebamme.“ Geschäftsführer Sven Oelkers ergänzt: „Frau Steck ist im Team superintegriert und hat sehr engagiert die neue Aufgabe übernommen. Viel Erfolg!“

Übergewicht und Adipositas (eine über das Normalmaß hinausgehende Vermehrung des Körperfetts) finden sich in Deutschland bereits bei rund zwei Dritteln (67%) der Männer und gut der Hälfte der Frauen (53%), mit steigender Tendenz (Zahlenangaben Deutsche Adipositasgesellschaft).

Konservative Behandlungsformen sind häufig nicht zielführend, um das Körpergewicht dauerhaft zu senken. Mit Zunahme der körperlichen Einschränkungen und der Begleiterkrankungen werden daher nicht selten operative Eingriffe zur Gewichtsreduktion nötig.

Am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz hat sich unter der Leitung des Chefarztes der Allgemeinchirurgie, Dr. med. Bernhard Drummer, und seines leitenden Oberarztes Dr. med. Michael Sturm ein Team aus Spezialisten etabliert, das sich auf die operative Behandlung und Betreuung adipöser Menschen spezialisiert hat und das jetzt von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie als Kompetenzzentrum für Adipositaschirurgie zertifiziert wurde.

In ganz Deutschland gibt es aktuell 107 zertifizierte Zentren für Adipositaschirurgie bei insgesamt 1903 Kliniken (Stand 1.6.2022, Angaben Statistisches Bundesamt, DGAV).

Beide Chirurgen verfügen über eine mehr als 20-jährige Erfahrung in der Adipositaschirurgie, sie gründeten vor über 10 Jahren das Adipositaszentrum Oberfranken an der Klinik und legten damit den Grundstein für diesen Behandlungsschwerpunkt.

Chefarzt Dr. Bernhard Drummer unterstreicht: „Die Chirurgie ist nur ein Teil des Ganzen. Der Therapieansatz der Adipositas ist multidisziplinär und besteht in unserem Kompetenzzentrum aus einem jahrelang eingespielten Team“.

Hand in Hand mit den beiden zertifizierten Adipositaschirurgen Chefarzt Dr. Bernhard Drummer und leitendem Oberarzt Dr. Michael Sturm arbeitet die Leiterin des Diabetes- und Ernährungsteams am Forchheimer Klinikum, Oberärztin Dr. Elisabeth Dewald (Internistin, Diabetologin, Ernährungsmedizin). Mit Sabine Lamprecht als erfahrene Ernährungsberaterin DKL/DGE und Adipositastherapeutin haben die Patienten sowohl in der Vorbereitung auf eine OP wie auch während des stationären Aufenthaltes und in der Nachsorge bei allen Fragen rund um die Ernährung eine kompetente Ansprechpartnerin. Beate Kircheis ist als Fachkoordinatorin für Adipositas und metabolische Erkrankungen in der Vorbereitungsphase auf eine OP für alle Belange rund um das sog. Multimodale Konzept (vielschichtiges Vorbereitungsprogramm) zuständig.
Kooperationen mit ambulant tätigen Psychologen, Internisten, Gastroenterologen und Sporttherapeuten ergänzen das Team in bewährter Weise. Das Herzstück der Abteilung bildet das Sekretariat mit den drei Sekretärinnen Tanja Friedel, Tanja Müller und Alexandra Wagner.
Ganz entscheidend ist für Patienten auch die Möglichkeit, sich in einer Selbsthilfegruppe mit Betroffenen austauschen zu können. Hier besteht eine enge, langjährige Verbindung zwischen der Selbsthilfegruppe Adipositas Forchheim-Bamberg und dem Klinikum in Forchheim.

Im Rahmen des Zertifizierungsprozesses wurden neben der fachlichen Expertise der beiden verantwortlichen Chirurgen auch eine Reihe von strukturellen und baulichen Vorgaben geprüft.

Neben einem ausführlichen Qualitätsmanagement sind in der Klinik auch bauliche Voraussetzungen wie z.B. spezielle Operationsinstrumente, ein OP-Tisch mit ausreichender Tragkraft, Schwerlastbetten in verschiedenen Ausführungen, spezielle Waagen zur Erfassung des Körpergewichts, Mehrfach-XXL-Kleidung, Adipositas-Stühle, geeignete Toilettenhalterungen und vieles mehr für die Zertifizierung nachzuweisen.

Für Patienten bedeutet das Qualitätssiegel ein hohes Maß an Voraussetzungen einer bestmöglichen Behandlung, die regelmäßig von unabhängigen Gutachtern überprüft wird.

Forchheim, 21. Juni 2022 – Seit März 2021 ist das Röntgensystem YSIO X.pree von Siemens Healthineers am Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz in Betrieb. Im Durchschnitt werden täglich rund 200 konventionelle Röntgenaufnahmen im Klinikum in Forchheim angefertigt. Im Frühjahr drehte Siemens Healthineers ein Produktmarketingvideo im Forchheimer Krankenhaus und befragte im Rahmen von Interviews den Medizinisch-technischen Radiologieassistenten Florian Nützel, Dr. Hannes Seuß, Chefarzt der Radiologie und Sven Oelkers, Geschäftsführer des Klinikums, nach ihren Erfahrungen mit dem Röntgensystem hinsichtlich Anwenderfreundlichkeit, Bildqualität, Funktionalitäten und Finanzierbarkeit.

Zufriedene Anwender

Im Gespräch erläutert Benjamin Paulus-Rohmer, Globaler Produktmarketingmanager YSIO X.pree, die Marketingstrategie: „ YSIO X.pree ist ein intelligentes Röntgensystem. Die Intelligenz unterstützt den Anwender für jede Fragestellung die bestmöglichen Bilder zu erzeugen – Sie können sich das ungefähr so vorstellen, wie die Automatikfunktion einer Kamera: Die Kamera erkennt selbständig das Motiv und passt viele Einstellungen des komplexen Systems automatisch und individuell an den jeweiligen Patienten an. So entstehen immer optimale Bilder und die Radiologen können so eine präzise Diagnose stellen.“ Das Gerät erzeuge einen konsistenten und sehr guten Bildeindruck, um den Radiologinnen und Radiologen die Befundung so einfach wie möglich zu machen, erklärt Benjamin Paulus-Rohmer weiter. Zur globalen Vermarktung werden zufriedene Anwender gesucht, wie das Klinikum Forchheim Fränkische-Schweiz.

Gewinn an Bildqualität

Der Chefarzt der Radiologie, Dr. Hannes Seuß, erklärt die Vorteile: „Wir haben eine sehr starke Unfallchirurgie und Orthopädie vor Ort. Deshalb stellt die Ganzbeinaufnahme eine wichtige Untersuchung für uns dar. Die automatische Aufnahme und Bildfusion des YSIO X.pree stellt neben der Vereinfachung der Aufnahme für die MTRAs einen enormen Gewinn an Bildqualität insbesondere an den Fusionsrändern dar.“ Das Röntgensystem YSIO X.pree hilft mit Künstlicher Intelligenz auch bei der Vorbereitung von Aufnahmen. Basierend auf den Bildern der 3D-Kamera erkennt der KI-basierte Algorithmus zum Beispiel automatisch den Brustkorb und stellt so den optimalen Aufnahmebereich und die Parameter ein.

Konkrete Anwendungsbeispiele

„Wir möchten das Video unserem Vertrieb und vor allem auch unseren Kunden weltweit zur Verfügung stellen, um die Vorzüge von YSIO X.pree durch konkrete Anwendungsbeispiele besser darzustellen“, sagt Benjamin Paulus-Rohmer. Das globale Produktmarketingvideo von Siemens Healthineers in deutscher und synchronisierter englischer Sprache ist sowohl auf der Homepage des Klinikums und in sozialen Medien des Klinikums zu sehen: Deutsche Version; Englische Version 

Referenzort von Siemens Healthineers

Geschäftsführer Sven Oelkers betont: „Wir freuen uns sehr, dass wir als Referenzort Kunden von Siemens Healthineers unsere Radiologie zeigen können. Diese ist auf dem neuesten technischen Stand – weltweit!“ Das Röntgengerät YSIO X.pree wurde in Forchheim, im drei Kilometer entfernten Werk von Siemens Healthineers gefertigt.

Um sich auf eine Adipositas-Operation vorzubereiten, ist eine regelmäßige kostenfreie Teilnahme an den Gruppentreffen der Adipositas Selbsthilfegruppe Forchheim-Bamberg zwar keine Pflicht, kann sich aber in vielerlei Hinsicht sehr positiv auswirken.
Beate Kircheis (Foto) ist ehrenamtlich seit vielen Jahren im Orga-Team der Selbsthilfegruppe und erläutert: „Wir sind wechselnd rund 20 bis 25 aktive Teilnehmer, die alle selbst betroffen sind, konservativ abnehmen wollen, bereits operiert sind, oder sich auf eine bariatrische OP vorbereiten. Die regelmäßigen Treffen finden an jedem dritten Donnerstag im Monat in Forchheim und an jedem 1. oder 2. Dienstag im Monat in Bamberg statt.“
„Das Ziel unserer Gruppe ist es, Vertrauen zu schaffen, Ansprechpartner für Menschen mit Übergewicht und Adipositas zu sein, sich gegenseitig zu motivieren und zu unterstützen, mit dieser chronischen Ernährungs- und Stoffwechselkrankheit umzugehen“, erläutert sie.
Die Ansprechpartner der Selbsthilfegruppe geben auch Orientierung, wie und wo man medizinische Hilfe erhalten, an wen man sich wenden kann und welches die ersten Schritte sein können.
Um „Öffentlichkeitsängste“ durch häufige Stigmatisierung und Diskriminierung in der Gesellschaft abzubauen, gehen die Teilnehmer nach den Treffen gemeinsam noch in ein nahegelegenes Restaurant zum gemütlichen Ausklang, bei dem es nicht selten nochmals zu intensiven und ungezwungenen Gesprächen kommt.
Beate Kircheis, die am Klinikum beruflich auch als Fachkoordinatorin für Adipositas und metabolische Erkrankungen wirkt, erklärt: „Essen ist ein ganz normales Grundbedürfnis für jeden Menschen. Warum sollten übergewichtige/adipöse Menschen nicht in ein Restaurant gehen dürfen? Allein jedoch trauen sie sich oft nicht mehr, in die Öffentlichkeit zu gehen oder geschweige denn, etwas zu essen.“
Die Selbsthilfegruppe wird ehrenamtlich geführt und erhält daher Fördergelder vom runden Tisch der Krankenkassen. Davon werden verschiedene Aktionen finanziert, wie zum Beispiel gemeinsame Aufenthalte in der Therme in Bad Staffelstein oder ein Besuch im Nürnberger Tierpark, denn neben dem intensiven Erfahrungsaustausch während der Gruppentreffen, sind Spaß und Freude an und die Überwindung zu gemeinsamen Unternehmungen wesentliche Aspekte der SHG.
Während der Corona-Pandemie haben sich die Teilnehmer in einer WhatsApp-Gruppe gegenseitige Mitmach-Challenges gestellt, wie z.B. „Wer schafft es diese Woche über einen Berg/Hügel zu gehen?“, „Wer hilft mit, im Wald Müll aufzusammeln?“ oder „Achtet auf Eure Trink-/Eiweißmenge, wer schafft wie viel?“
Gibt es Teilnehmer, die sich mit ihrem Gewicht wohl fühlen und nur wegen dem sozialen Kontakt in der Selbsthilfegruppe sind?
Hier gibt Beate Kircheis eine klare Antwort: „Die Leute, die teilnehmen, wollen meist eine Veränderung, sind frustriert von unzähligen gescheiterten Diäten, erfahren häufig Stigmatisierung oder Diskriminierung in ihrem Umfeld, aber auch von ihren Ärzten.
Die meisten Betroffenen haben durch das hohe Gewicht vor allem auch massive körperliche und/oder psychische Probleme, die es ihnen schwer machen, ihren Alltag überhaupt noch zu bewältigen. Deshalb sind sie auf Suche nach Verständnis, Hilfe und Orientierung.“
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